Der zuletzt immer weiter hinter die Konkurrenz zurückgefallene Sportartikelhersteller Adidas will verlorenen Boden gut machen. Bis 2020 werde der währungsbereinigte Umsatz im Schnitt jährlich im hohen einstelligen Bereich wachsen, kündigte die weltweite Nummer zwei hinter Nike am Donnerstag auf einem Investorentag an. Der Konzerngewinn solle im gleichen Zeitraum um etwa 15 Prozent pro Jahr zulegen. Gleichzeitig will der Konzern die Aktionäre stärker am Gewinn beteiligen. Statt wie bisher 20 bis 40 Prozent will Adidas künftig 30 bis 50 Prozent des auf die Anteilseigner entfallenden Gewinns als Dividende ausschütten.

Adidas hatte im vergangenen Jahr mehrfach seine Ziele korrigieren müssen und verbuchte am Ende einen heftigen Gewinnrückgang. In den USA kamen die Produkte des Konzerns nicht mehr so gut an. Der Golfmarkt brach ein und die Krise in Russland belastete das Geschäft. Auch der starke Euro machte Adidas zu schaffen. (DPA)

 

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