Europas größter Sportartikelkonzern Adidas kann in China keine Anzeichen einer Flaute entdecken. "Wir spüren in China nichts von einer Krise, Bremsspuren können wir nicht erkennen", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). Im Moment findet in Peking die Leichtathletik-Weltmeisterschaft statt. China ist mit einem Umsatzanteil von mehr als 14 Prozent im ersten Halbjahr ein wichtiger Wachstumsmotor im Dax-Konzern, der seit einiger Zeit unter fehlender Dynamik leidet.

"Sportartikel bleiben im Trend und sind stark gefragt", sagte Hainer, auch weil die Marke Adidas ein Statussymbol sei. Der chinesische Markt ist für den Konzern in den vergangenen Jahren kräftig expandiert und hat somit an Bedeutung gewonnen. Er ist der drittgrößte Markt nach Westeuropa (26 Prozent) und Nordamerika (15 Prozent), wo Adidas trotz der dortigen guten Wirtschaftslage schwächelt.

"Sport wird mit dem zunehmenden Wohlstand für die Chinesen immer mehr zu einem Gesundheitsthema", sagte der Vorstandschef. "Das wird nun auch von der Regierung stark gefördert und unterstützt." Der chinesische Markt sei riesengroß und habe noch enormes Potential. Das Geschäft von Adidas werde in China auch weiter wachsen, sagte Hainer. (DPA)

 

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