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Bijou Brigitte senkt Umsatzprognose

Von Jan Schroder

27. Nov. 2020

Business

Der Hamburger Modeschmuckfilialist Bijou Brigitte modische Accessoires AG hat seine Umsatzerwartungen für das laufende Geschäftsjahr heruntergeschraubt. Durch die Verschärfung der Covid-19-Pandemie und die aktuellen Schutzmaßnahmen sei die Basis für die im September veröffentlichte Prognose nicht mehr gegeben, erläuterte das Unternehmen am Freitag in einer Ad-hoc-Mitteilung. „Das im Halbjahresfinanzbericht skizzierte Szenario, dass sich die Erholungstendenzen des Sommers fortsetzen und es zu keinen neuen Einschränkungen kommt, hat sich im Herbst nicht erfüllt“, räumte der Einzelhändler ein.

Angesichts der neuen Lage rechnet Bijou Brigitte nun nur noch mit einem Jahresumsatz im Bereich von 200 bis 210 Millionen Euro. Im September hatte das Unternehmen noch 210 bis 225 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Im Geschäftsjahr 2019 belief sich der Jahresumsatz auf 334,0 Millionen Euro.

Die Ergebnisprognose blieb vorerst unverändert: „Konkrete Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis lassen sich durch die zahlreichen unvorhersehbaren Einflussfaktoren nur schwer prognostizieren“, erklärte der Schmuckanbieter. Er erwartet damit für 2020 weiterhin einen vorläufigen Verlust in Höhe von 30,0 bis 40,0 Millionen Euro vor Ertragssteuern. Im vergangene Jahr hatte Bijou Brigitte noch einen Vorsteuergewinn in Höhe von 37,4 Millionen Euro erzielt.

Foto: Bijou Brigitte Facebook-Page