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Der britische Online-Bekleidungshändler Asos muss sich auf einen Schaden in Höhe von rund 6,25 Millionen Pfund (7,29 Millionen Euro) gefasst machen, nachdem ein Brand um 3 Uhr gestern Nacht das neue Eurohub 2 Vertriebszentrum außerhalb Berlins verwüstete.

Der Brand beschränkte sich jedoch auf einen von vier Bereichen der ersten Entwicklungsphase, so dass weder Technologie noch Automatisierung oder Struktur des Gebäudes betroffen waren. Eine vollständige Evakuierung des Geländes wurde erfolgreich durchgeführt, so dass es keine Verletzten zu verzeichnen gab. Doch seit dem 15. Mai befanden sich in Asos' Eurohub 2-Zentrum 7 Millionen Lagereinheiten, von denen sich 2 Millionen im betroffenen Bereich befanden und einen Anschaffungswert von 25 Millionen Pfund (29,18 Millionen Euro) hatten. Laut einer ersten Schätzung von Asos sollen 25 Prozent beziehungsweise Waren im Wert von 6,25 Millionen Pfund durch den Brand und Wasserschäden in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Derzeit sind Aufräumarbeiten im Gange und Asos geht davon aus, dass die verbleibenden drei Bereiche des Standorts im Laufe des heutigen Tages, dem 16. Mai, wieder vollständig in Betrieb gehen können. Der Online-Händler zog erst in diesem Monat in das neue Vertriebszentrum und ist gegen den Verlust von Beständen und nachfolgende Betriebsunterbrechung voll versichert. Laut Asos' Notfallplänen werden Kundenaufträge derzeit über das Lager ins Barnsley abgewickelt.