Burberry: Einzelhandelsumsatz steigt im dritten Quartal um 22 Prozent

Der britische Modekonzern Burberry plc. hat seine Retail-Erlöse im dritten Quartal deutlich verbessert. Das lag im Wesentlichen am Kursverfall der Berichtswährung, aber auch an besseren Geschäften in Großbritannien und Asien.

Am Mittwoch veröffentlichte Burberry erste Informationen zur Umsatzentwicklung in den Monaten Oktober bis Dezember. Den vorläufigen Zahlen zufolge lagen die Einzelhandelserlöse mit 735 Millionen Britischen Pfund (848 Millionen Euro) um 22 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bereinigt um Wechselkursveränderungen stiegen sie um vier Prozent, währungs- und flächenbereinigt um drei Prozent.

In Asien konnte das Unternehmen wieder einen leichten Zuwachs melden. Dort stiegen die Retail-Erlöse währungs- und flächenbereinigt „um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz“. Neben guten Geschäften in Festlandchina trugen Verbesserungen in Hongkong zum Wachstum bei. Dort sanken die Erlöse nur noch „um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz“. Damit wurde der rapide Abwärtstrend der vergangenen Monate merklich gebremst.

CEO Christopher Bailey sieht erste Erfolge der neuen Strategien

In Europa stieg der Einzelhandelsumsatz währungs- und flächenbereinigt zweistellig. In Großbritannien wirkte sich die Kursentwicklung des Pfundes positiv aus, die den Markt attraktiver für kaufkräftige Touristen machte. Dort wuchsen die Erlöse flächenbereinigt um vierzig Prozent. In Kontinentaleuropa seien die Geschäfte hingegen weiterhin „schwach“ verlaufen. In der Region Americas sanken die Retail-Erlöse um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz.

Angesichts der vorliegenden Zahlen erklärte CEO Christopher Bailey, das Unternehmen liege bei seinen Bemühungen, langfristiges Wachstum und höhere Effizienz zu erzielen, „auf Kurs“. Die Resultate zeigten „erste Fortschritte“ aufgrund der im vergangenen Jahr eingeleiteten strategischen Maßnahmen. Die im November vorgelegten Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr blieben unverändert.

Foto: Burberry