Burberry: Einzelhandelsumsatz steigt im ersten Quartal um zehn Prozent

Trotz anhaltender Probleme in Hongkong hat der britische Luxusmodekonzern Burberry seine Retail-Erlöse im ersten Quartal 2015/16 zweistellig steigern können. Dazu trugen deutliche Zuwächse im europäischen Einzelhandelsgeschäft maßgeblich bei.

Der Einzelhandelsumsatz stieg im ersten Quartal, das am 30.Juni endete, um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und erreichte 407 Millionen Britische Pfund (584 Millionen Euro). Bereinigt um Wechselkursveränderungen lag die Wachstumsrate bei acht Prozent. Nach Angaben des Unternehmens stiegen insbesondere die Umsätze mit traditionellen Trenchcoats, Kaschmirschals und Ponchos. Überdurchschnittlich hoch waren die Zuwächse im E-Commerce, vor allem die Geschäfte über mobile Endgeräte entwickelten sich dynamisch. Das Unternehmen hatte zuletzt gezielt in den Ausbau der Kapazitäten in diesem zukunftsträchtigen Bereich investiert.

Flächen- und währungsbereinigt wuchsen die gesamten Retail-Erlöse um sechs Prozent. Besonders gut entwickelten sie sich in der Region EMEIA, die Europa, den Mittleren Osten, Indien und Afrika umfasst. Dort wurde der Einzelhandelsumsatz flächen- und währungsbereinigt um einen zweistelligen Prozentsatz gesteigert. Vor allem bessere Geschäfte mit kaufkräftigen Touristen in Frankreich, Italien und Spanien trugen zum soliden Wachstum bei. In der Region Americas stiegen die Einzelhandelserlöse flächen- und währungsbereinigt um einen hohen einstelligen Prozentsatz.

Schlechter sah es in Asien aus, wo die entsprechenden Erlöse leicht zurückgingen. Burberry machte dafür anhaltende Probleme in Hongkong verantwortlich. Auf dem chinesischen Festland stieg der Einzelhandelsumsatz leicht, in Japan registrierte der Konzern „außergewöhnliche Zuwächse, wenn auch auf der Basis eines niedrigen Ausgangsniveaus“.

Foto: Burberry
 

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