China investiert Milliarden in Europa - nun präsentiert die EU-Außenbeauftragte einen Plan, der Investitionen in die entgegengesetzte Richtung anregen und die Verbindungen Europas in asiatische Länder stärken soll. Es gebe in Asien eine Nachfrage nach Investitionen mit Qualitätsstandards, sagte Federica Mogherini am Mittwoch in Brüssel. So hätten zum Beispiel zentralasiatische Länder Bedarf an Infrastruktur, «die nicht nur billig und erschwinglich ist, sondern auch gegen den Zahn der Zeit gefeit.»

China arbeitet schon seit Jahren am Auf- und Ausbau eines interkontinentalen Handels- und Infrastrukturnetzes, umgangssprachlich auch als «Neue Seidenstraße» bezeichnet. So wurden unter anderem schon viele Milliarden in die Infrastruktur Ost- und Südosteuropas investiert. In Teilen der EU sieht man das wegen des chinesischen Einflussgewinns kritisch.

Die Strategie der EU-Kommission sieht nun vor, europäische Verkehrswege sowie Energie- und Kommunikationsnetze stärker mit denen in Asien zu verbinden.(dpa)

 

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