Die Optikerkette Fielmann hat im ersten Halbjahr vor allem wegen höherer Personalkosten weniger Betriebsgewinn gemacht. Vor Steuern werde der Gewinn trotz gestiegener Brillenverkäufe voraussichtlich um 6 Prozent auf rund 116 Millionen Euro zurückgehen, teilte das MDax-Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem leichten Anstieg gerechnet. Die Aktie verlor nach den Zahlen 7 Prozent.

Fielmann verwies wegen gestiegener Vergütungen auf um 10 Millionen Euro erhöhte Personalkosten. Zudem hätten Investitionen, Vorlaufkosten für neue Läden und Währungseffekte jeweils etwa 2 Millionen Euro gekostet. Den Absatz von Brillen steigerte Fielmann nach vorläufigen Schätzungen hingegen um rund ein Prozent auf 4,05 Millionen, der Umsatz kletterte demnach um 2 Prozent auf 711 Millionen Euro.

Die Jahresprognose bestätigte das Unternehmen, das Vorsteuerergebnis soll auf Vorjahresniveau (248,6 Mio Euro) liegen. Absatz und Umsatz sollen so stark zulegen wie im Vorjahr. 2017 war der Absatz um 1,5 Prozent gestiegen, der Umsatz um 3,6 Prozent. (dpa)

 

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