Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Gap Inc. hatte auch im Juli mit den bekannten Problemen zu kämpfen: Schon seit einer Weile entwickelt sich nur das günstige Konzept Old Navy erfolgreich, hinzu kamen negative Währungseffekte. Entsprechend verhalten fiel auch die Ergebnisprognose für das zweite Quartal aus.

Im Juli sank der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahresmonat um rund vier Prozent auf 1,12 Milliarden US-Dollar (1,02 Milliarden Euro). Die Einzelhandelserlöse auf vergleichbarer Fläche sanken um drei Prozent. Zulegen konnte lediglich Old Navy (+3 Prozent), das anspruchsvolle Label Banana Republic (-10 Prozent) und die schon seit längerer Zeit schwächelnde Kernmarke Gap (-7 Prozent) mussten erneut Rückschläge hinnehmen.

Im gesamten zweiten Quartal, das am 1. August endete, lag der Konzernumsatz damit bei 3,90 Milliarden US-Dollar, was einen Rückgang um zwei Prozent bedeutete. Bereinigt um Wechselkursveränderungen erreichte er das Vorjahresniveau. Auf vergleichbarer Fläche konnte Old Navy seine Erlöse um drei Prozent steigern, Gap (-6 Prozent) und Banana Republic (-4 Prozent).

Auch mit seiner Ergebnisprognose für das zweite Quartal konnte der Konzern die Anleger nicht erfreuen: Das Management rechnet mit einem Gewinn pro Aktie in Höhe von 0,51 bis 0,52 US-Dollar. Bereinigt um Restrukturierungskosten im Rahmen der laufenden Umbaumaßnahmen bei der Marke Gap wären das 0,63 bis 0,64 US-Dollar. Analysten hatten ein besseres Ergebnis erwartet. Im Vorjahresquartal hatte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn pro Aktie noch bei 0,70 US-Dollar gelegen.

 

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