Wenig erfreulich fielen die Resultate aus, die der US-amerikanische Bekleidungskonzern Gap Inc. für das dritte Quartal präsentieren konnte. Weil zudem kaum Hoffnung eine wesentliche Besserung in den kommenden Monaten besteht, korrigierte das Unternehmen seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr kräftig nach unten.

Bereits vor zwei Wochen hatte der Konzern gemeldet, dass der Quartalsumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 3,86 Milliarden US-Dollar gesunken war. Verantwortlich dafür waren anhaltend schwache Zahlen der Marken Gap und Banana Republic. Die Erlöse des Labels Gap schrumpften um sieben Prozent auf 1,45 Milliarden US-Dollar, bei der Edellinie Banana Republic sanken sie um sogar um elf Prozent auf 627 Millionen US-Dollar. Positiv entwickelte sich demgegenüber wiederum das günstige Konzept Old Navy. Dessen Umsatz stieg um vier Prozent auf 1,62 Milliarden US-Dollar.

Wie erwartet brach das Konzernergebnis regelrecht ein. Der operative Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trotz geringfügig niedrigerer Betriebsausgaben um 25 Prozent auf 414 Millionen US-Dollar, der Quartalsüberschuss um 29 Prozent auf 248 Millionen US-Dollar. Der verwässerte Gewinn pro Aktie sank aufgrund von Rückkäufen lediglich um 24 Prozent auf 0,61 US-Dollar.

Angesichts der ernüchternden Zahlen, weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen für die US-amerikanische Bekleidungsbranche und ungünstiger Wechselkursveränderungen senkte der Konzern seine Jahresprognose. Er rechnet nun nur noch mit einem um Restrukturierungskosten bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 2,38 und 2,42 US-Dollar. Im August war noch ein Zielkorridor von 2,75 bis 2,80 US-Dollar angepeilt worden.

 

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