Die Optikerkette Fielmann hat wegen des kalten Winters und der schweren Grippewelle im Auftaktquartal weniger Brillen verkauft. Nach einem sehr milden Januar sei die Kundenfrequenz im Februar und März aufgrund des Wetters und der massiven Grippewelle deutlich gesunken, teilte Fielmann am Donnerstag mit. Der Absatz ging vor diesem Hintergrund von 1,95 auf 1,92 Millionen Brillen zurück.

Der Konzernumsatz stieg in den ersten drei Monaten um 2,3 Prozent auf knapp 250 Millionen Euro. Vor Steuern verdiente Fielmann 61,4 Millionen Euro nach 60,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Überschuss verbesserte sich leicht auf 43,3 Millionen Euro.

Fielmann ist Marktführer bei Brillen und profitiert von einer stetig älter werdenden Gesellschaft. Vor allem Gleitsichtbrillen sind lukrativ. Die Zahlen zum ersten Quartal gab der Konzern parallel mit der Bilanz für 2017 bekannt.

Im vergangenen Jahr verkaufte Fielmann 8,11 Millionen Brillen (Vorjahr: 7,99), setzte 1,39 Milliarden Euro um (Vorjahr: 1,34) und erzielte unter dem Strich einen Gewinn von 172,9 Millionen Euro (Vorjahr: 171,2). Die Dividende soll daher um 5 Cent auf 1,85 Euro je Aktie erhöht werden.

Hauptaktionär ist Gründer und Firmenchef Günther Fielmann. Seit kurzem führt er das Unternehmen in Form einer Doppelspitze zusammen mit seinem Sohn Marc Fielmann.(dpa)

 

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