Die Lenzing Gruppe vermeldet in ihrem heute erscheinenen Jahresbericht einen Umsatzanstieg um sechs Prozent auf 1,98 Milliarden Euro und ein EBITDA, das mit 290,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr um 20,7 Prozent gesteigert werden konnte.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg demnach von 21,9 Millionen Euro auf 151,1 Millionen Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich dementsprechend auf 7,6 Prozent. Das Ergebnis je Aktie stieg entsprechend dieser positiven Entwicklungen auf 4,63 Euro. Daher können sich nun die Aktionäre freuen: Der Dividendenvorschlag liegt bei einer Verdopplung auf zwei Euro je Aktie.

Der Faserhersteller mit Sitz in Österreich führt diese positiven Entwicklungen vor allem auf höhere Faserverkaufspreise, einen gesteigerten Anteil der Spezialfasern und positive Fremdwährungseffekte zurück. So stieg vor allem der Verkauf der besonders hochwertigen Tencel® Faser deutlich. Der Anteil der Spezialfasern am Konzernumsatz stieg auf 40,5 Prozent (nach 35,0 Prozent im Jahr 2014). Der Konzern setzt weiterhin auf eine Strategie der Innovation und will sich weiter auf Spezialfasern fokussieren. So wurden die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 47 Prozent auf 29,8 Millionen Euro gesteigert. Für 2016 prognostiziert Lenzing aufgrund einer positiven Entwicklung des Marktes für holzbasierte Cellulosefasern eine weitere deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber 2015.

Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing AG, führt die positiven Zahlen auf Veränderungen im Unternehmen zurück: „Wir haben 2015 wichtige Fortschritte erzielt und die Verbesserungen geliefert, die wir versprochen hatten. Wir haben das Unternehmen strategisch neu ausgerichtet, die Ertrags- und Kostenstruktur verbessert und die Finanzkraft gesteigert.“

 

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