'MM': Adidas entschließt sich zu Reebok-Verkauf

Der Sportartikelhersteller Adidas hat sich einem Magazinbericht zufolge nun doch für einen Verkauf seiner US-Tochter Reebok entschieden. So schreibt das "Manager Magazin" (MM) am Donnerstag unter Berufung auf eigene Informationen, dass die Transaktion bis März 2021 "durch" sein soll. Das intern dafür zuständige Team stehe, Vertraulichkeitserklärungen seien unterzeichnet worden. Das Unternehmen wollte sich gegenüber dem Magazin nicht dazu äußern.

Reebok kann Erwartungen nicht erfüllen

Reebok ist seit Jahren ein Restrukturierungsfall. Die hohen Erwartungen, die mit der Übernahme 2006 verbunden waren, konnte das Unternehmen nie erfüllen. Zuletzt hatte Adidas die Marke wieder ganz auf Fitness ausgerichtet. Vorstandschef Kasper Rorsted hatte immer wieder erklärt, Reebok selbst sanieren zu wollen. Jedoch wird seit Jahren immer wieder über einen Verkauf spekuliert.

Bei den Anlegern kamen die erneuten Spekulationen gut an. Die Aktien bauten ihre Gewinne aus und führten den Dax mit einem Plus von 2,7 Prozent an. (dpa)

Fotos: Reebok

 

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