Das Bekleidungsunternehmen Steilmann will noch in diesem Jahr den Sprung aufs Börsenparkett wagen. Die Erlöse sollen komplett in Wachstumsinvestitionen fließen, erklärte das Management am Freitag im westfälischen Bergkamen. Die bisherigen Eigentümer, mehrere italienische Familien und Unternehmer, wollten im Zuge des Börsengangs keine Anteile abgeben. «Der Börsengang soll uns die notwendigen finanziellen Möglichkeiten bieten, um unseren eingeschlagenen Wachstumskurs durch mögliche weitere Akquisitionen fortzusetzen», sagte Vorstandschef Michele Puller.

Das Unternehmen, zu dem unter anderem die Mehrheit an der börsennotierten Adler Modemärkte AG gehört, steigerte im vergangenen Jahr den Umsatz um gut ein Fünftel auf knapp 900 Millionen Euro und verdiente operativ (bereinigtes Ebita) 53,3 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres liefen die Geschäfte langsamer. Der Umsatz stagnierte praktisch bei 417 Millionen Euro, der operative Gewinn ging um rund eine Million auf 4,9 Millionen Euro zurück. Steilmann konzentriert sich mit seinen Geschäften auf die Zielgruppe der über 45-Jährigen. Das Unternehmen macht dabei vom Design über die Fertigung bis zum Vertrieb in eigenen Läden alles selbst. (DPA)

 

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