Der Modehersteller Ahlers - bekannt durch Marken wie Pierre Cardin, Baldessarini oder Pioneer - ist im Geschäftsjahr 2017/2018 in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich musste das Herforder Unternehmen einen Verlust von rund sieben Millionen Euro ausweisen, wie es am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr hatte Ahlers noch einen Gewinn von 1,9 Millionen Euro gemacht.

Der Modehersteller hatte im vergangenen Geschäftsjahr mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen. Vor allem die Verkäufe von Anzügen und Jacken waren enttäuschend. Zusätzlich belastete die schwierige Marktsituation in Osteuropa das Unternehmen. Insgesamt brach der Umsatz dadurch um 5,4 Prozent auf rund 223 Millionen Euro ein.

Bereits vor einigen Monaten hatte der Konzern deshalb ein Effizienzsteigerungsprogramm und den Abbau von rund 130 der damals noch gut 2000 Stellen angekündigt. Die Sonderaufwendungen dafür bezifferte Ahlers auf rund fünf Millionen Euro. Den vollständigen Geschäftsbericht will Ahlers am 28. Februar vorlegen.

Das ungewöhnlich warme Wetter im vergangenen Jahr stellte viele Modeunternehmen vor Probleme: Der Modehersteller Gerry Weber musste deshalb im Januar sogar Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung stellen. (dpa)

 

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