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Puma weiter im Aufwind - Konzerngewinn im dritten Quartal verdoppelt

Der Sportartikelhersteller Puma bleibt weiter im Aufwind. Das Unternehmen habe im dritten Quartal sowohl bei Umsatz als auch beim Gewinn deutlich zulegen können, teilte der SDax-Konzern am Donnerstag in Herzogenaurach mit. Puma-Produkte, vor allem Sportschuhe, seien wieder stärker gefragt.

Der Umsatz stieg von Juli bis September um 8,3 Prozent auf 990,2 Millionen Euro. Der operative Gewinn lag mit 59 Millionen Euro sogar um 64,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresquartal. Unter dem Strich blieben dem Konzern 39,5 Millionen Euro. Damit konnte Puma seinen Konzerngewinn im Vergleich zum Vergleichsquartal 2015 fast verdoppeln.

Puma-Chef Bjørn Gulden hält daher an seiner bisherigen Prognose für 2016 fest. Er erwarte für das Gesamtjahr einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich. Der operative Gewinn werde zwischen 115 und 125 Millionen Euro liegen, betonte der Puma-Chef in einer Mitteilung. (DPA)

Foto: Puma

H&M: positives Fazit nach einem Jahr in Indien

Seit letztem Herbst ist die schwedische Fast Fashion-Kette H&M - später als Konkurenten wie Zara, Gap und Forever 21 - in Indien vertreten. Nach etwas über einem Jahr zieht das Unternehmen ein Fazit und kommt zu einem positiven Ergebnis.

Seit der Eröffnung des ersten Geschäfts im Oktober 2015 in Neu Delhi ist die Anzahl der Filialen in Indien auf 12 gestiegen; bis 2020 sollen weitere 38 hinzukommen, und so die Zahl wie geplant auf 50 bringen. Im Geschäftsjahr, das im März 2016 endete, verzeichnete H&M Umsätze von 26,3 Millionen Euro in Indien und einen Nettogewinn von 190.000 Euro.

Die spanische Inditex-Tochter Zara, die einen fünfjährigen Vorsprung vor H&M im Land hat, setzte im Vergleich 2010, im ersten Jahr in Indien, Waren im Wert von 20,25 Millionen Euro um, verzeichnete jedoch mit 3 Millionen Euro einen höheren Gewinn. Das Finanzjahr 2016 sah jedoch das schwächste Wachstum, das mit 17 Prozent immerhin noch im oberen zweistelligen Bereich liegt.

Zara und H&M machen sich weiterhin Konkurrenz und während Zara auf Fast Fashion im Premium-Segment setzt, punktet H&M mit einer großen Auswahl und erschwinglichen Preisen; zwei Faktoren, die dem Unternehmen auch helfen werden, wenn seine Neuheit im Land nachlässt.

Was die internationale Expansion angeht, bleibt H&M rührig: Nach Georgien wird H&M mit Vietnam einen neuen Markt erschließen und setzt so weiter auf Asien. Island, Kasachstan und Kolumbien stehen ebenfalls auf dem Programm, nach dem in den vergangenen Monaten Markteintritte in Puerto Rico und Zypern vollzogen wurden.

Foto: H&M
Niederländische Unternehmen investieren in indischen Einzelhandel

Zwei niederländische Firmen haben vor, 450 Millionen US-Dollar in Einzelhandelswerte in Indien zu investieren. APG Asset Management, ein Pensionsfonds, und Xander, eine Investmentfirma, haben drei Einkaufszentrum im Land erstanden, wobei APG 77 Prozent des Geldes investiert und Xander den Rest. Auf jeden Fall ist die Transaktion eines der größten Geschäfte im Einzelhandelssegment in jüngster Zeit.

"Dies ist eine richtungsweisende Transaktion für den indischen Immobiliensektor zu einer Zeit, in der er sich an einem Wendepunkt befindet", sagte Sachin Doshi, geschäftsführender Direktor & Leiter der privaten Immobilieninvestments im Raum Asien-Pazifik bei APG.

Im Jahr 2014 gründeten die beiden Beteiligten ein Unternehmen, das auf die Investition in Bürogebäuden in indischen Großstädten abzielte. Die drei von APG und Xander gekauften Einkaufszentren umfassen insgesamt 325.000 Quadratmeter und befinden sich in Bangalore, Chennai und Surat. Neue Projekte sollen in Mumbai, Neu Delhi, Hyderabad und Pune folgen.

APGs Interesse am Immobilienmarkt erfolgt zu einer Zeit, wenn andere globale Investoren auch ihre Aktivitäten in diesem Bereich verstärken. Die Blackstone Group zum Beispiel, einer der größten Eigentümer kommerzieller Immobilien in Indien, kauft verstärkt Einkaufszentren und hat eine separate Plattform geschaffen – Nexus Malls – um diese Vermögenswerte unterzubringen.

Eine Abmachung mit Virtous Retail kennzeichnet APGs Einstieg in den Markt mit Einzelhandelsimmobilien in Indien; zuvor hatte sich dessen Immobilieninvestitionen auf kommerzielle und Wohnprojekte durch Gemeinschaftsinvestitionen mit Partnern vor Ort beschränkt. Im kommerziellen Bereich schaffte das Unternehmen 2014 zusammen mit der Xander Group eine gemeinsame Investitionsplattform im Wert von 300 Millionen US-Dollar, um einkommensschaffende, institutionelle kommerzielle Werte in den indischen Hauptmärkten zu erstehen.

Die Mieten für Einzelhandelsflächen sind im letzten Jahr in einigen Einkaufszentrem um bis zu 20 Prozent gestiegen, und Einkaufszentren bringen in Indien rund 11 Prozent ein, verglichen mit 4,9 Prozent in Singapur und 4 Prozent in London.

Foto: APG
A Lange & Söhne setzt auf indischen Luxusmarkt

Auch wenn viele indische Verbraucher Luxusuhren eher mit der Schweiz als mit Deutschland verbinden, hat das sächsische Traditionsunternehmen A Lange & Söhne den indischen Premium-Uhrenmark fest im Visier. Das Glashüttener Unternehmen ist bereits seit 2008 in fünf Geschäften in Indien vertreten und hat jetzt vor, den indischen Luxusmarkt aggressiver zu verfolgen.

Auch wenn Ramzi Nael, Direktor der Marke für Indien, Nahost & Afrika, die Zeit für eine eigenständige Boutique als noch nicht reif ansieht, da die Einzelhandelsinfrastruktur mit nur einem Premium Luxus-Einkaufszentrum in Neu Delhi, DLF Emporio, noch nicht genug hergibt, ist der indische Markt jedoch ein wichtiger: Indische Verbraucher kaufen bereits seit einiger Zeit Luxusprodukte und scheuen sich nicht, von 14.500 Euro bis zu knapp 300.000 Euro - A Langes Preisspanne - für eine Luxusuhr auszugeben.

Derzeit sind die Produkte der sächsischen Uhrenmanufaktur in zwei Geschäften in Neu Delhi erhältlich und in jeweils einem in Mumbai, Chennai und Bangalore. Zu den größten Märkten gehören weltweit die USA, China und Westeuropa - und Indien, wenn alles nach Plan läuft.

„Indien ist ein wichtiger Markt, nicht nur für A Lange & Söhne, sondern für viele andere Luxusmarken. ... Es ist ein sehr entscheidender Markt und wir haben Expansionspläne hier für die Zukunft. Der indische Markt hat sich einigen Herausforderungen gestellt“, bestätigte Nael im Gespräch mit der Times of India.

A Lange wurde 1845 vom sächsische Meisteruhrmacher Ferdinand Adolph Lange in Glashütte bei Dresden gegründet. Das Unternehmen spezialisierte sich auf Taschenuhren und später auch auf Armbanduhren. Inzwischen zählt das Unternehmen zu den 30 wichtigsten deutschen Luxusmarken und beschäftigt über 500 Mitarbeiter. Im Jahr 2001 wurde es vom Schweizer Luxuskonzern Richemont übernommen.

Foto: alange-soehne.com
Adidas nimmt Reebok ins Visier

Die US-Tochter Reebok ist schon lange das Sorgenkind des deutschen Sportartikelherstellers Adidas, tun sich die Umsätze in Nordamerika doch seit drei Jahren in Folge schwer. Jetzt will der neue Adidas-Chef Kasper Rorstedt 33 Millionen US-Dollar in die Sportmarke stecken und sie umstrukturieren und gesundschrumpfen.

Leistungsschwache Filialen sollen geschlossen werden, ebenso eines der Hauptquartiere in den USA, was 150 Entlassungen nach sich ziehen könnte. Die 650 verbleibenden Reebok-Mitarbeiter sollen in einem neuen Zentrum in Boston angesiedelt werden. Damit trennt Rorstedt die Organisation beider Marken; ein Schritt, der schon länger zur Diskussion stand. Zudem soll sich ein neues globales Team speziell um Reebok kümmern. Dies gab Rorstedt bei seiner ersten Pressekonferenz als Vorstandschef am Donnerstag bekannt.

„Wir werden Reebok in Boston stromlinienförmiger aufstellen und ein globales Marken-Team schaffen, dass sich dann zu 100 Prozent Reebok widmen kann", bestätigte Rorsted in einer Telefonkonferenz und fügte hinzu: "Mit diesen Entscheidungen geben wir Reebok mehr Freiheit, global zu operieren, verbunden mit mehr Verantwortung speziell im US-Geschäft.“

Die Zahl der 120 Reebok-Fabrikverkaufsläden in Nordamerika soll halbiert werden, ebenso wie die Zahl der 13 bis 15 eigenen Geschäfte. „Stattdessen wollen wir den Fokus wieder darauf richten, das Geschäft mit unseren Großhandels-Partnern auszubauen“, sagte Rorstedt.

Nichts ändert sich an dem Plan, die Golfmarken TaylorMade, Adams und Ashworth zu verkaufen, da sich die Sportart in den USA schwindender Beliebtheit erfreut. Rorsteds Vorgänger Herbert Hainer hatte den Verkauf bereits eingeleitet und Rorstedt ist zuversichtlich, dass es bis zum Jahresende eine Vereinbarung mit einem Käufer geben werde.

Erst im letzten Monat hatte Reebok angekündigt, mit "Liquid Factory" einen Teil der Produktion wieder in die USA bringen zu wollen.

Foto:Reebok

Nach einem heftigen Gewinneinbruch im ersten Geschäftshalbjahr räumt der auf Luxusuhren spezialisierte Schweizer Konzern Richemont im Management auf. Sowohl Vorstandschef Richard Lepeu (64) als auch Finanzvorstand Gary Saage (56) werden im kommenden Jahr das Unternehmen verlassen, teilte der Cartier- und Montblanc-Hersteller am Freitag mit. Auch auf der unteren Managementebene und im Verwaltungsrat gibt es etliche Veränderungen. Man wolle die Verantwortlichkeiten neu verteilen, um schneller auf die Herausforderungen in der Luxusbranche reagieren zu können, hieß es.

Die Anleger reagierten erfreut auf die Nachricht. Die Richemont-Aktie schnellte am Vormittag um knapp 7 Prozent nach oben und kletterte zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit März 2016. Die Bank Exane BNP Paribas sprach von einem Generationswechsel an der Unternehmensspitze. Auf schwache Ergebnisse hatte der Konzern die Märkte zudem bereits vorbereitet.

Wegen der schwachen Nachfrage nach Luxusuhren musste der Hersteller seine Lager räumen und im Vertrieb nachbessern. Durch die dadurch anfallenden Kosten sank der operative Gewinn im ersten Geschäftshalbjahr (Ende September) um 43 Prozent auf 798 Millionen Euro. Unter dem Strich sackte das Nettoergebnis um gut die Hälfte auf 540 Millionen Euro ab. Der Umsatz ging um 13 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro zurück. Richemont kündigte Ladenschließungen in China an und erwägt zudem einen Einstellungsstopp. Auch die Uhrenproduktion wird heruntergefahren.

Die Uhrenindustrie ächzt schon länger unter dem veränderten Einkaufsverhalten der chinesischen Verbraucher. Diese reisen nicht mehr so häufig und geben auf ihren Trips ins Ausland auch weniger aus. Das liegt neben wirtschaftlichen Gründen auch an den Maßnahmen der chinesische Regierung. Diese versucht durch höhere Steuern die Einkäufe im Ausland zu bremsen und den Konsum in der Heimat im Gegenzug zu stärken. Zusätzlich lähmt die Angst vor Terroranschlägen den Tourismus.

Wie Richemont haben aber auch viele andere Uhrenhersteller den Siegeszug der Smartwatches unterschätzt und versäumt, rechtzeitig eine Antwort darauf zu finden. Ende 2015 überholte der Absatz von Computeruhren erstmals die Verkäufe der traditionsreichen Schweizer Industrie. Eine tragende Rolle spielte bei dieser Entwicklung der US-Konzern Apple, der mit seiner Apple Watch den Markt dominiert. (DPA)

Die Modemarktkette Adler hat wegen des langen Spätsommers für ihre Herbstware weniger Käufer gefunden und ist tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Umsatz im dritten Quartal sank von gut 130 Millionen Euro vor einem Jahr auf nun knapp 118 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Unterm Strich stand ein Verlust von fast 10,5 Millionen - mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Adler senkte daher seine Prognose für das laufende Jahr. Der Umsatz werde «deutlich unter dem Vorjahresniveau von ? 566 Mio. liegen», hieß es in der Mitteilung. Auch müsse für 2016 mit einem Verlust gerechnet werden.

Neben dem warmen Wetter, unter dem viele Textileinzelhändler leiden, machte Adler für die schlechten Zahlen laufende Umstrukturierungen verantwortlich. Um aus den roten Zahlen zu kommen, schließt Adler derzeit defizitäre Filialen und eröffnet neue. Der Umsatzrückgang wegen Schließungen habe noch nicht durch neue Filialen ausgeglichen werden können, hieß es in der Mitteilung. (DPA)

Nike investiert Rekordbetrag in spanischen Fußballclub

Der spanische Fußball-Erstligist FC Barcelona zählt zu den renommiertesten Vereinen der Welt und ist damit automatisch einer der wichtigsten Werbeträger für den US-Sportartikelkonzern Nike. Das Unternehmen ist bereits seit 1998 Ausrüster des katalanischen Clubs und hat nun wohl seinen Vertrag mit Barcelona um weitere neun Jahre verlängert.

„Der ursprüngliche Vertrag, der zum Ende der Saison 2018 ausgelaufen wäre, wurde bis 2016 ausgeweitet, zu verbesserten Konditionen natürlich. So soll der FC Barcelona durch den neuen Deal satte 1,35 Milliarden Euro einnehmen und damit einen neuen Sponsoring-Weltrekord aufstellen.

„Wir haben uns vom ersten Tag an verstanden“, ließ Barça-Marketingchef Manel Arroyo auf einer Mitgliedsversammlung des Vereins am vergangenen Samstag verlauten. „Wir arbeiten mit der Nummer Eins zusammen. Dies ist der beste Vertrag in der Welt des Sports.“

Foto: Nike