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Social Media: Tom Tailor beliebteste Marke im Web

Wer sich auch in Zukunft erfolgreich am Markt behaupten will, braucht eine funktionierende Social Media Strategie. Zugleich adelt es jede Marke, wenn ihre Inhalte digital überzeugen und die jungen Zielgruppen begeistern. Die DPA-Tochter News Aktuell und die Unternehmensberatung Faktenkontor haben nun untersucht, welche Anbieter in den sozialen Netzwerken am besten punkten.

14 Millionen Social-Media-Beiträge zu 3.000 Marken haben die Experten ausgewertet und dabei untersucht, wie oft die deutschen Verbraucher über Marken diskutieren und wie sie über Preis, Service, Qualität und Ansehen urteilen.

Das Ergebnis überrascht durchaus: Im Bereich Mode & Lifestyle steht nicht etwa eine internationale Top-Marke auf Platz eins des Rankings, sondern der Hamburger Vertikalanbieter Tom Tailor. Weniger überraschend ist hingegen das Ergebnis für die Sportartikel-Branche ausgefallen. Hier steht Adidas ganz oben in der Gunst der User.

Nachvollziehbar ist auch der Sieg von Levi’s in der Kategorie Jeans. Dass der doch eher gesichtslose Großkonzern Amazon das Ranking als bester Versand- und Online-Händler anführt, ist angesichts der umfangreichen Social Media Kampagnen der Konkurrenz doch etwas ernüchternd.

Die Datenerhebung erfolgte laut der Autoren von Januar bis Dezember 2016.

Foto: Tom Tailor

Marc Cain baut Frankreich-Geschäft aus

Das schwäbische Modeunternehmen Marc Cain forciert seine Expansionsbemühungen in Frankreich. So hat Firmenchef Helmut Schlotterer erst Anfang Juni einen großen, neuen Showroom direkt in der Pariser Innenstadt eröffnet. In unmittelbarer Nähe zum Élysée Palast und auf knapp 250 Quadratmetern Fläche sollen die beiden Handelsvertreter Alexandra & Yann Le Meilleur hier künftig für steigende Umsätze sorgen.

Dabei sieht sich Schlotterer für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Schließlich sei es trotz der aktuell schwierigen Marktlage in Frankreich gelungen, weitere Marktanteile zu gewinnen. Zurzeit hat Marc Cain eigenen Angaben zufolge 80 schreibende Kunden in ganz Frankreich und konnte für die Frühjahr/Sommer Saison 2018 bereits ein zweistelliges Vororder-Plus erzielen.

„Der neue Marc Cain Showroom ist eine Investition in die Zukunft auf dem französischen Markt, so dass neue Department Stores und Franchise Kunden gewonnen werden können", so Norbert Lock, Geschäftsführer Gesamtvertrieb.

Foto: Marc Cain

Grüne Welle: Fairer Handel wächst zweistellig

Der Handel mit nachhaltigen Produkten ist zwar noch immer ein Nischengeschäft, der Trend zu Fair-Trade und Öko-Mode verstärkt sich jedoch stetig. Gerade in Deutschland geben die Verbraucher immer mehr Geld in diesem Segment aus. Allein im vergangenen Jahr erreichte der Umsatz so die Rekordsumme von 1,3 Milliarden Euro, ein Plus von 14 Prozent verglichen mit 2015, wie der Verband Forum Fairer Handel am Donnerstag mitteilte. Zwar entfällt davon jeder dritte Euro auf Kaffee, aber auch Öko-Mode ist immer mehr im Kommen.

Aktuell gibt es mehrere Kennzeichen für Produkte, deren Anbieter besonderen Wert auf gerechte Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern legen. Das meiste Geld gaben die Kunden bislang jedoch für Waren mit dem „Fairtrade“-Siegel aus: gut eine Milliarde Euro.

„Von einer wirklich relevanten, wirtschaftlichen Größe ist das Fairtrade-Geschäft jedoch noch weit entfernt. So lagen die Gesamtausgaben in Deutschland pro Kopf durchschnittlich zuletzt bei rund 16 Euro im Jahr.

Foto: Helene Souza / pixelio.de

C&A zieht sich aus Russland zurückDer Modehändler C&A zieht sich aus dem russischen Markt zurück und soll bereits die Zusammenarbeit mit seinem russischen Partner, der Rossiskaja Torgowaja Gruppa (RTG), eingestellt haben. Dies verkündete C&As Kommunikationsleiter Thorsten Rolfes laut RNS.

Die Entscheidung fiel bereits vor einigen Monaten, im Februar dieses Jahres, als der Vertrag zwischen C&A und Franchisenehmer RTG auslief. C&A wolle gemäß der globalen C&A-Strategie nicht länger am Franchise-Modell festhalten, so der Sprecher.

Die russische Handelsgruppe war in Russland seit 2004 alleiniger Franchisenehmer von C&A; 2005 trat das Unternehmen mit 11 Geschäften auf den russischen Markt. Das letzte bestehende C&A-Geschäft in Moskau, im Einkaufszentrum Gorod-2 Lefortowo, soll bald geschlossen werden. Pläne, weiter C&A-Filialen in Russland zu betreiben, gibt es laut Fashion Network derzeit nicht.

C&A hat im Februar eine neue Strategie bekannt gegeben, laut der das Unternehmen sich modernisieren will, um schwindenden Umsätzen Einhalt zu gebieten. Zu diesem Zweck wurden bereits einige Geschäfte geschlossen. Der Konzern will aber auch 1 Milliarde Euro investieren, um seine Einzelhandelskette neu zu gestalten; 80 Prozent davon in den nächsten fünf Jahren, so der Konzern.

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C&A ist nicht das einzige Modeunternehmen, das sich aus Russland zurückzieht: Auch Takko hatte erst vor kurzem seine letzte russische Filiale geschlossen. Jetzt sollen alle Mexx-Filialen, die von der BNS Group betrieben werden, ebenfalls zum 31. Juli geschlossen werden, da sie unrentabel seien, so BNS laut der russischen Tageszeitung Wedomosti .

Foto: C&A Facebook

Zaras internationale Expansion konzentriert sich auf Indien und Belarus

Die spanische Fast Fashion-Marke Zara will ihre internationale Expansion besonders auf zwei Länder konzentrieren: Indien und Belarus. In Indien will die Marke ab Oktober ihre eigene Online-Verkaufsplattform anbieten, während sie in Belarus außer Zara auch erste Geschäfte anderer Inditex-Marken eröffnen will, und zwar schon im August. Dies gab Inditex-Vorstand und Geschäftsführer Pablo Isla gestern auf der Jahreshauptversammlung im Firmensitz im spanischen Arteixo bekannt.

Er nannte die Strategie der Gruppe ein “solides Wachstumsmodell”, das von der andauernden internationalen Expansion angetrieben wird, die sich im Jahr 2016 und im ersten Halbjahr 2017 auf die Eröffnung von Flagshipstores weltweit und für verschiedene Inditex-Marken stützte. Isla verwies zudem auf das Wachstum der Bruttoeinnahmen und des Umsatzes auf vergleichbarer Fläche, das in den vergangenen fünf Jahren jeweils um 69 und 37 Prozent stieg, und positive Ergebnisse in allen Regionen.

Auch wenn Zara in Indien schon seit 2010 vertreten ist, hatte die Marke bis jetzt noch keine eigene Online-Verkaufsplattform betrieben, sondern sich auf Ladenumsätze und die Plattformen anderer Anbieter verlassen. Dies soll sich ab Oktober ändern. In Belarus plant Inditex, erste Geschäfte für seine Marken Zara, Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho und Zara Home zu eröffnen.

In seinem Jahresrückblick für 2016 definierte Isla Inditex als ein Unternehmen, das “auf seine Leute konzentriert ist, sowie auf eifrige kreative Talente und gestützt von einem integrierten Offline-Online Einzelhandelsmodell”.

Foto: Zara-Filiale in Mumbai / FashionUnited
Wissenschaftler entwickeln umweltfreundliche künstliche Spinnenseide

Spinnenseide - das Material, aus dem Spinnen ihre stabilen Netze weben - ist reißfest, extrem elastisch, zudem biologisch abbaubar und hitzestabil bis 200 Grad, dazu bakterienabwehrend und fungizid - mit anderen Worten, ein wahres Wundermaterial, an dem die Forschung und Industrie schon lange interessiert ist. Jetzt ist es Wissenschaftlern der Universität Cambridge gelungen, künstliche Spinnenseide herzustellen. Das ist auch vorher bereits gelungen, aber die neue künstliche Spinnenseide ist vollständig aus Wasser gemacht und könnte zukünftig zur Herstellung umweltfreundlicher Textilien und Sensoren verwendet werden.

Die Fasern, die an Mini-Bungeeseile erinnern, können große Energiemengen aufnehmen, und sind - im Gegensatz zu früheren Methoden der Herstellung synthetischer Spinnenseide - nachhaltig, nicht giftig, da sie ohne schädliche Lösungsmittel auskommen, und können bei Zimmertemperatur hergestellt werden, so die Forscher, die ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlichten.

Die Fasern sind aus einem zähflüssigen Material namens Hydrogel gemacht, das zu 98 Prozent aus Wasser besteht. Die restlichen 2 Prozent sind Silica und Zellulose, beides natürlich vorkommende Materialien, die durch tonnenförmige molekulare "Handschellen" zusammengehalten werden. Die chemischen Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Komponenten ermöglichen es, dass lange Fasern aus dem Gel gezogen werden können. Die extrem dünnen Fäden haben nur einen Durchmesser von ein paar Millionstel Meter. Nachdem das Hydrogel für etwa 30 Sekunden gedehnt wurde, verdunstet das Wasser und zurück bleibt eine starke Faser.

"Obwohl unsere Fasern nicht so stark sind wie die stärkste Spinnenseide, können sie Belastungen von zwischen 100 und 150 Megapascal aushalten, was [der Stärke] anderer synthetischer und Naturseide enspricht. Unsere Fasern sind jedoch nicht giftig und viel weniger energieintensiv herzustellen", kommentierte Mitautor Darshil Shah vom Fachbereich Architektur der Universität Cambridge.

Besonders die Eigenschaft, dass sie Schwingungen gut abdämpfen - eine spezielle Eigenschaft von Spinnenseide - machen die Fasern so besonders. Es gibt nur wenige Synthetikfasern, die diese Eigenschaft haben, die in einigen Fällen sogar besser ist als bei Naturseide. "Wir glauben, dass die Methode der Faserherstellung eine nachhaltige Alternative zu bestehenden Herstellungsmethoden sein könnte", sagte Shah.

"Wenn man sich die Fasern anschaut, sieht man eine Reihe verschiedener Kräfte, die sie auf verschiedenen Skalen zusammenhalten. Es ist wie eine Hierarchie, die zu einer komplexen Mischung von Eigenschaften führt", erklärte Yuchao Wu, Doktorand des Fachbereichs Chemie der Universität und Hauptautor der Studie.

Die Studie ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen dem Melville-Labor für Polymersynthese des Fachbereichs Chemie unter der Leitung von Professor Oren Scherman und dem the Centre for Natural Material Innovation des Fachbereichs Architektur unter der Leitung von Dr. Michael Ramage. Sie wurde vom britischen Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) und dem Leverhulme Trust unterstützt.

Foto: William Waterway
Création Gross: sechs Prozent mehr Umsatz im ersten Halbjahr

Der Hersbrucker Herrenmodeanbieter Création Gross GmbH & Co. KG hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein solides Umsatzplus erzielt. Dazu trugen überdurchschnittliche Zuwächse in Deutschland bei. Das Unternehmen ist nun zuversichtlich, sein Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2017 erreichen zu können.

Am Montag verkündete Création Gross, dass im ersten Halbjahr ein Umsatz in Höhe von rund 35 Millionen Euro erwirtschaftet wurde. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete das eine Verbesserung um sechs Prozent. Besonders gut liefen die Geschäfte in Deutschland, wo die Erlöse um elf Prozent gesteigert wurden. Damit steuerte der Heimatmarkt 54 Prozent des Gesamtumsatzes bei. In den westeuropäischen Auslandsmärkten ergab sich ein Plus von vier Prozent, in Osteuropa wuchs der Umsatz um sieben Prozent.

Nach den ersten sechs Monaten sieht sich das Unternehmen auf einem „sehr guten Weg“, um das angepeilte Umsatzziel von siebzig Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen. „Wir sind mit dem ersten Halbjahr 2017 sehr zufrieden“, resümierte Inhaber und Geschäftsführer Peter Gross. Nach Investitionen in umfangreiche Marketing-Maßnahmen und die personelle Vergrößerung der Vertriebsorganisation hat das Unternehmen auch sein modisches Portfolio erweitert: Zur neuen Saison wird die neue Linie Savile Row by CG – Club of Gents vorgestellt. Zudem will Création Gross den Ausbau seiner digitalen Angebote vorantreiben.

Foto: CG – Club of Gents Facebook-Page
Topshop schließt die Hälfte seiner australischen Filialen

Topshop/Topman Australia Pvt Ltd, das australische Franchise des britischen Mode-Einzelhändlers Topshop, wird die Hälfte seiner australischen Geschäfte schließen müssen, da das Unternehmen sich schwer tut, eine realisierbare finanzielle Lösung zu finden.

Erst Ende Mai hatte Topshop Australien freiwillige Insolvenz angemeldet und hatte in den letzten Wochen fünf leistungsschwache Filialen geschlossen, darunter auch der Flagshipstore in Melbournes Chapel Street und 17 Konzessionen im Kaufhaus Myer, das einen 20-prozentigen Anteil an den australischen Geschäften besitzt.

Topshop bestätigte jüngst, dass die bestehenden Filialen weitermachen werden wie bisher, während die Verhandlungen mit dem britischen Mutterkonzern, der Arcadia Group, anhalten. „Die Priorität für die Insolvenzverwalter bleibt, ein geeignetes Betriebsmodells und eine Struktur zu entwickeln, die die Marke Topshop/Topman in Australien fortsetzen wird”, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Freitag.

Laut Veröffentlichung der letzten Finanzberichte des Unternehmen verzeichnete Topshop Australien im letzten Jahr mehr als 90 Millionen Dollar Umsatz und Verluste von 3 Millionen Dollar.

Foto: Topshop-Website