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Die Modemarktkette Adler hat im vergangenen Jahr die sinkende Ausgabenbereitschaft der Verbraucher für Bekleidung zu spüren bekommen. Die Umsätze des Unternehmens schrumpften von 566 Millionen Euro im Vorjahr auf knapp 545 Millionen Euro, wie Adler am Donnerstag im unterfränkischen Haibach mitteilte. Unter dem Strich stand ein Konzernjahresüberschuss von nur noch 0,4 Millionen Euro - nach 7,9 Millionen Euro vor Jahresfrist.

"Die Textilbranche befindet sich im Umbruch, der Markt ist herausfordernder denn je", erklärte Vorstandschef Lothar Schäfer. Auch dank Sparmaßnahmen sei Adler aber gut aufgestellt, diese Herausforderungen zu meistern.

Zu dem Umsatzrückgang hätten auch die Wetterkapriolen des vergangenen Jahres beigetragen. Auf einen milden Winter und ein verregnetes Frühjahr sei ein Herbst mit teils sommerlichen Temperaturen gefolgt, hieß es im Geschäftsbericht - "da werden Sie Ihre Saisonware schlicht nicht los".

Angesichts der Schwierigkeiten hatte Adler die Umsatzprognose für das vergangene Jahr bereits gesenkt und sich auch auf einen möglichen Verlust eingestellt. Das Unternehmen hatte die Schließung defizitärer Filialen und die Eröffnung neuer Standorte auf den Weg gebracht. (DPA)