Der Sportartikelhersteller Puma sieht sich im Gleichschritt mit dem größeren Rivalen Adidas wachsen. Bis zum Jahr 2022 sollen die Erlöse bereinigt um Wechselkursschwankungen jährlich um durchschnittlich etwa 10 Prozent zulegen, wie das Unternehmen am Dienstag auf seinem Investorentag in Herzogenaurach mitteilte. Spätestens bis dahin soll auch die operative Marge (Ebit) etwa 10 Prozent betragen.

Zum Vergleich: Adidas rechnet bis zum Jahr 2020 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 10 bis 12 Prozent und einer operativen Marge im selben Zeitraum von bis zu 11,5 Prozent.

Gleichzeitig winken den Puma-Aktionären höhere Ausschüttungen: Als Dividende will Puma in Zukunft zwischen 25 und 35 Prozent des Konzernergebnisses zahlen. Ein entsprechender Vorschlag soll der nächsten Hauptversammlung unterbreitet werden. Die erste Zahlung nach dieser Dividendenpolitik wäre dann im Jahr 2019 für das Geschäftsjahr 2018 fällig.

Für das vergangene Jahr hatte Puma einmalig üppige 12,50 Euro gezahlt - und damit seinem langjährigen Großaktionär Kering den Ausstieg versüßt. Für 2016 waren noch 0,75 Euro gezahlt worden - damals betrug die Ausschüttungsquote 18 Prozent. (dpa)

 

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