Im Weihnachtsgeschäft gab es zahlreiche Verlierer – milde Temperaturen und zurückhaltende Kunden sorgten dafür, dass viele Unternehmen aus der Textilbranche die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Es gab aber auch ein paar Gewinner. Einer davon ist der kanadische Sportswearanbieter Lululemon Athletica. Nach überraschend guten Geschäften vor dem Jahresende hob das auf Yoga-Bekleidung spezialisierte Unternehmen am Montag seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für das vierte Quartal an.

„Wir hatten eine sehr erfolgreiche Weihnachtssaison“, erklärte CEO Laurent Potdevin. Die Umsatzerwartungen für das vierte Quartal, das am 31. Januar endet, seien übertroffen worden, gleichzeitig habe das Unternehmen seine Bruttomarge und die Kosten konstant halten können. Sowohl die stationären Stores als auch das Online-Geschäft hätten mit „starken Resultaten in den entscheidenden Wochen vor den Festtagen“ zum Erfolg beigetragen, so Potdevin.

Angesichts der bislang überraschend starken Zahlen korrigierte das Unternehmen seine Prognosen für das laufende Quartal nach oben: Beim Umsatz rechnet es nun mit 690 bis 695 Millionen US-Dollar. Das würde eine Steigerung um etwa 15 Prozent (währungsbereinigt +19 Prozent) gegenüber dem vierten Quartal des vergangenen Jahres bedeuten. Zuvor waren für das laufende Quartal lediglich 670 bis 685 Millionen US-Dollar erwartet worden. Beim verwässerten Gewinn pro Aktie werden nun 0,78 bis 0,80 US-Dollar prognostiziert. Bisher hatte der Zielkorridor bei 0,75 bis 0,78 US-Dollar gelegen.

 

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