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Swatch rechnet nach Gewinneinbruch 2016 mit solidem Wachstum

Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch rechnet nach dem Gewinneinbruch und Umsatzrückgang 2016 in diesem Jahr wieder mit besseren Geschäften. "Wir zielen auf sieben, acht, neun Prozent" Wachstum, sagte der Chef des weltgrößten Uhrenkonzerns, Nick Hayek, am Donnerstag am Firmensitz in Biel. "2016 war nicht so gut ... Aber die ersten zweieinhalb Monate 2017 zeigen besonders in Asien eine starke Nachfrage." Auch im Nahen Osten und in einigen europäischen Ländern zögen die Märkte spürbar an.

In der Politik der neuen US-Regierung, die höhere Zölle auf Einfuhren erheben will, sieht Hayek kein Problem. "Mehr in den USA zu produzieren und die Mittelschicht zu stärken, das sind fantastische Nachrichten für Swatch", so Hayek. Die Mittelschicht sei eine starke Käufergruppe. Ob die USA die richtigen Mittel fänden, um ihre Politik umzusetzen, bleibe abzuwarten. Swatch werde seine Uhren auf jeden Fall nicht in den USA zusammenbauen.

Der Gewinn der Swatch Group hatte sich im vergangenen Jahr auf 593 Millionen Franken (555 Mio Euro) mehr als halbiert, wie Swatch bereits im Februar berichtete. Der Umsatz sank um fast 11 Prozent auf 7,6 Milliarden Franken (7,1 Mrd Euro). Das ging unter anderem auf Terrorängste in Europa und dadurch ausbleibende Touristen vor allem aus China und Russland zurück.

Die Hayek-Familie gehört zu den reichsten des Landes. Die Zeitschrift "Bilanz" schätzte das Vermögen der Familie zuletzt auf 4,2 Milliarden Franken. Sowohl Hayeks Schwester Nayla als auch sein Neffe Marc sind im Betrieb aktiv. (DPA)

Bild: Swatch Facebook