Von der Mode zum Mundschutz: flexibel und kreativ

 Die Coronakrise hat bei vielen Unternehmen zu einem starken Umsatzrückgang geführt. So auch bei den Teilnehmern des Ready to Trade-Projektes von CBI. Aber für diese Unternehmer kam es nicht in Frage, beim Untergang der Firmen tatenlos zuzusehen. Daher nutzten sie ihre Kreativität und Flexibilität und begannen damit, persönliche Schutzausrüstung (PPE) herzustellen. Durch die Herstellung dieser Produkte reagieren die Teilnehmer auf die enorme Nachfrage nach Mundschutzmasken und Schutzkleidung. Auf diese Weise tragen sie auch zur Bekämpfung der Coronakrise bei und sorgen für eine Steigerung ihres Umsatzes. 

Webinar 

CBI hat die Unternehmen in Form eines Webinars, an dem insgesamt 15 Unternehmen teilnahmen, unterstützt. In diesem Webinar wurden die verschiedenen Aspekte bei der Herstellung von PPE behandelt. Den Unternehmen hat man die verschiedenen Arten der Masken sowie deren Wirksamkeit und Sicherheit erläutert. Es wurde auch über die Schutzkleidung und die rechtlichen Anforderungen innerhalb der EU diskutiert. Dabei kamen nicht nur die technischen Aspekte von PPE, sondern auch die Vermarktung der Produkte und potentielle Kunden zur Sprache. Damit hat CBI den Unternehmen ein Webinar mit Informationen und Wissen ermöglicht, das sie sofort bei der Herstellung der Produkte einsetzen können. 

Mundschutz 

Drei Unternehmen aus Belarus haben mit der Herstellung von Mundschutzmasken begonnen. Die Firma Nelva hat Spezialgeräte angeschafft, um hochwertige und besonders hygienische Mundschutzmasken herstellen zu können. Mit dieser Investition können sie täglich 20.000 Mundschutzmasken produzieren. Nelva stellt drei Arten von Mundschutzmasken mit verschiedenen Filtern her. Die Masken bestehen aus zwei Lagen Spinnvlies, zwischen denen sich einer der drei Filter befindet. Spinnvlies ist ein nicht gewebtes Material und daher sehr gut geeignet, kleinste Partikel, wie z. B. Krankheitserreger, zurückzuhalten. 

Die Firma Emse hat ebenfalls mit der Produktion begonnen und verfügt über eine monatliche Kapazität von 500.000 Mundschutzmasken. Die Mundschutzmasken bestehen aus vier Schichten und werden ebenfalls aus Spinnvlies hergestellt. Die Firma Lakbi hat ihre Herstellung von Damenbekleidung auf Mundschutzmasken umgestellt. Sie produzieren monatlich 190.000 Mundschutzmasken. 

Von der Mode zum Mundschutz: flexibel und kreativ

Hulptroepen.nu 

Die von den Firmen hergestellten Mundschutzmasken werden momentan nur in Belarus verwendet.  CBI will den Firmen helfen, die Mundschutzmasken in die Niederlande zu exportieren. Daher wird Hulptroepen.nu die Masken testen und überprüfen, ob diese den niederländischen Anforderungen entsprechen. Werden diese Mundschutzmasken zugelassen, können die Firmen sie auch auf dem niederländischen Markt verkaufen. 

Schutzkleidung 

Die Firmen Panda und Portavita haben mit der Produktion von Schutzkleidung begonnen. Die Firmen verfügen über die notwendigen Zertifizierungen, um die Kleidung herzustellen. Portavita produziert hochwertige Schutzanzüge mit Kapuzen, getapten Nähten und Gummizug an Ärmelenden und Hosenbeinen. Der Anzug kann in verschiedenen Größen bestellt werden und bietet somit optimalen Schutz. 

Panda produziert mehrere Einzelteile, die auch im Set erhältlich sind. So enthält ein Set beispielsweise einen Schutzanzug, einen Overall und Schuhüberzüge. Zusätzlich zu den Sets können verschiedene Produkte auch separat bestellt werden, wie zum Beispiel Schutzschürzen, Jacken und sogar Kopf- und Nackenschutz.  

Von der Mode zum Mundschutz: flexibel und kreativ

Weitere Informationen über die Firmen können Sie hier lesen.

Das Ready to Trade-Projekt wird von EU4Business finanziert, einer Initiative für KMUs in den östlichen Partnerländern der EU. Weitere Informationen finden sich unter www.eu4business.eu

Auf dieser Seite können Sie mit uns über das Programm Kontakt aufnehmen.

 

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