Flaute zu Weihnachten beim Luxusgüterkonzern Richemont: Zum ersten Mal seit 2008 haben die Schweizer im Jahresviertel mit dem Weihnachtsgeschäft nur dank Währungseffekten zulegen können - ohne diese wäre der Umsatz gesunken. Zu aktuellen Wechselkursen verbuchten die Schweizer im dritten Geschäftsquartal nur wegen des starken Dollars und des japanischen Yens ein Umsatzplus von drei Prozent auf 2,927 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Zu konstanten Währungskursen gingen die Erlöse dagegen um vier Prozent zurück. Analysten hatten in etwa mit so einer Entwicklung gerechnet.

Gewinnziffern veröffentlichte der Hersteller von Marken wie Cartier und Montblanc an diesem Mittwoch nicht. Das Geschäft in Europa und Asien/Pazifik war schwach, während der Verkauf vor allem in Japan anzog. In Süd- und Nordamerika konnten die Schweizer nur dank Währungseffekten wachsen. Die Märkte blieben auch im laufenden Quartal bis zum Ende des Geschäftsjahres (31. März) herausfordernd, teilte das Unternehmen weiter mit.

Richemont bilanziert in Euro, zahlt seine Dividende aber in Franken und muss auch einen Großteil seiner Kosten in der Schweiz begleichen. Deshalb spielen Währungseffekte für den Luxusgüterkonzern eine wichtige Rolle. (DPA)

 

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