Weiter auf Erfolgskurs: Under Armour steigert Umsatz im ersten Quartal um ein Viertel

Der US-amerikanisch Sportartikelhersteller Under Armour Inc. hat seinen Umsatz auch in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres kräftig steigern können. Das Ergebnis schrumpfte allerdings aufgrund von akquisitionsbedingten Ausgaben.

Das Unternehmen, das Adidas auf dem US-amerikanischen Markt im vergangenen Sommer auf Platz drei unter den Sportartiklern verdrängte und seither nur noch den unangefochtenen Spitzenreiter Nike vor sich hat, verbesserte seinen Umsatz gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 25 Prozent (währungsbereinigt +27 Prozent) auf 804,9 Millionen US-Dollar (749,8 Millionen Euro). „Mit dem zwanzigsten Quartal in Folge, in dem wir ein Umsatzwachstum von mindestens zwanzig Prozent erzielen konnten, haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht“, sagte Konzernchef Kevin Plank.

Große Hoffnungen setzt er nun auf die „Connected Fitness“-Plattform. Die hatte das Unternehmen kürzlich mit dem Kauf der Fitness-Apps Endomondo und MyFitnessPal weiter ausgebaut. Mit mehr als 130 Millionen registrierten Nutzern verfüge Under Armour nun über „die weltweit größte Gesundheits- und Fitness-Community“, erklärte Plank. Die Investitionen belasteten allerdings das Ergebnis: Der Nettoquartalsgewinn sank um 13,4 Prozent auf 11,7 Millionen US-Dollar (10,9 Millionen Euro).

Angesichts der Neuerwerbungen hob der Konzern seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr leicht an. Er rechnet nun mit einer Umsatzsteigerung um 23 Prozent auf 3,78 Milliarden US-Dollar (3,53 Milliarden Euro) und einer Verbesserung des operativen Ergebnisses um 13 bis 15 Prozent auf 400 bis 408 Millionen US-Dollar (373 bis 380 Millionen Euro).

 

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