Diesel führt in Deutschland sein „Selective Distribution Network" ein

Der italienische Jeansfabrikant Diesel will sich künftig stärker von seinen Mitbewerbern abheben und seine Marke stärker definieren. Ergänzend dazu fährt das Unternehmen bereits seit geraumer Zeit ein ambitioniertes Markenschutzprogramm gegen Websites, die gefälschte Produkte illegal vertreiben. Durch strengere Zollkontrollen seien seit 2014 bereits über gefälschte 500.000 Artikel allein in der Europäischen Union beschlagnahmt wurden, so das Unternehmen.

Außerdem habe man die hauseigene Vertriebsstrategie überarbeitet und im Zuge dessen auf Vorleistungsumsätze von fast 100 Millionen Euro verzichtet, da sie nicht mit der gewünschten Marktpositionierung der Marke im Einklang standen, heißt es.

Nun, kurz vor Jahresende, will Diesel ein neues „Diesel Selective Distribution Network“ in Deutschland, Österreich und in der Schweiz einführen und damit sicherstellen, dass die von Diesel ausgewählten Fachhändler ihren Zielkunden „geeignete Umgebungen und Dienstleistungen“ anbieten. Das selektive Vertriebssystem sei bereits in Frankreich und Italien eingeführt worden und werde im Laufe der Zeit alle Bekleidungs- und Jeanshändler umfassen, die die von Diesel festgelegten objektiven Qualitätskriterien erfüllen, so das Unternehmen.

Mit dem Netzwerk soll das Kundenerlebnis verbessert und sichergestellt werden, dass die Fachhändler und Websites, die Produkte von Diesel anbieten, der Positionierung, der hohen Qualität und dem Ruf unserer Produkte gerecht werden“. Entsprechende Kriterien würden „objektiv definiert und gemessen“. Nur diejenigen Geschäfte und Websites, die diese Kriterien erfüllen, sollen weiterhin berechtigt sein, dem Diesel Selective Distribution Network beizutreten.

Foto: Diesel

 

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