Flaute hält an: Modeumsatz auch im Juli rückläufig

Am 25. Juli 2016 startete der Modehandel in den Sommerschlussverkauf. Dem Saisonabschluss vorausgegangen waren jedoch schon einige Wochen, in denen viele Händler bereits üppige Rabatte auf Sommerware gegeben hatten. Ein Kaufanreiz? Wohl kaum. Sommermode war in diesem Jahr noch weniger gefragt als in den Vorjahren, als die Modehäuser ebenfalls bereits auf ihren vollen Lagern sitzenblieben.

Was bislang angesichts leerer Fußgängerzonen und gelangweilter Händler bereits von vielen Branchenkennern vermutet wurde, wird nun auch durch harte Zahlen belegt: Das Geschäft mit der Mode ist in Deutschland weiter rückläufig.

Der Einzelhandelsumsatz mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren sank im Juli 2016 real um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Nominal lag der Wert 0,1 Prozent unter den Vorgaben aus 2015.

Damit setzte sich im Juli der Abwärtstrend des ersten Halbjahres fort. Insgesamt ging der Umsatz mit Modeartikeln zwischen Januar und Juli 2016 real um 0,6 zurück und stieg nominal um 0,1 Prozentpunkte an.

Foto: I-vista / pixelio.de

 

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