Handel: Preise für Textilien im freien Fall

Die deutschen Verbraucher können sich freuen: Die Einkommenserwartung hat sich auf einem Höchstniveau eingependelt, während parallel dazu die Verbraucherpreise nur moderat steigen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren die Verbraucherpreise in Deutschland im Juli 2015 nur um 0,2 Prozent höher als im Juli 2014. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im Juli 2015 um 0,2 Prozent.

Die niedrige Inflationsrate im Juli 2015 ist zwar vor allem auf die weiterhin gesunkenen Energiepreise zurückzuführen, aber auch im Textilgeschäft sind die Preise im freien Fall. So sanken die Verbraucherpreise für Bekleidungsartikel um satte 4,1 Prozent, und das innerhalb von nur einem Monat. Auch Schuhe und Schuhzubehör waren im Juli durchschnittlich um 2,1 Prozent billiger als im Vormonat.

Ein Preisverfall, der sich vor allem durch saisonbedingte Preisnachlässe für einzelne Sommerartikel erklärt. Allerdings gibt auch die generelle Preisentwicklung im Modesegment den Händlern kaum Anlass zur Freude, So stiegen die Verbraucherpreise für Bekleidung und Schuhe innerhalb eines ganzen Jahres nur um magere 0,9 Prozent. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum mussten die Kunden über sechs Prozent mehr für Obst und Gemüse ausgeben.

Foto: H.D.Volz / pixelio.de

 

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