Marks & Spencer will internationale Reichweite drosseln

Der britische Handelskonzern Marks & Spencer könnte laut einem von Geschäftsführer Steve Rowe vorgelegten Plan eine Reihe internationaler Filialen schließen, um die Gewinne des Unternehmens zu steigern.

Bereits im ersten Quartal 2016/17 hatte der Einzelhandelskonzern mit sinkenden Erlösen selbst im starken Lebensmittelsegment und auf dem Heimatmarkt zu kämpfen, während besonders die Modesparte weiter ein Sorgenkind bleibt.

Jetzt soll sich Rowe auf Marks & Spencers Auslandsgeschäfte in Europa, Nahost und Asien konzentrieren, um schwindende Gewinne anzugehen, die „nicht mehr tragfähig“ seien, so der Telegraph. Im Jahresbericht für 2016 hatte der Konzern bereits bemerkt, dass besonders die Geschäfte in Europa „keine zufriedenstellenden Ergebnisse mehr erwirtschafteten“ und dass sich der Vorstand „jedem Teil des internationalen Geschäfts annehme, um sicherzustellen, dass die Strategie relevant bleibe“.

Besonders Städte mit hohen Mieten wie Paris oder Amsterdam werden deshalb wahrscheinlich genauer unter die Lupe genommen. Derzeit betreibt Marks & Spencer 469 Filialen in 58 Ländern in Europa, Asien und dem Nahen Osten, darunter Lizenzgeschäfte, Joint-Ventures und eigene Läden.

Foto: Marks & Spencer Flagshipstore in Den Haag, Facebook

 

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