Onlinehandel für Mode wächst schneller als im Konsumgüter-Durchschnitt

Der Online-Umsatz für Fashion & Accessoires konnte im vergangenen Jahr in Deutschland stärker als 45 Konsumgütermärkte im Durchschnitt zulegen.

Die Umsätze für Fashion & Accessoires wuchsen um 11,3 Prozent gegenüber 2015 auf 13,25 Milliarden Euro und lagen damit leicht über dem Plus von 10,8 Prozent im gesamten Konsumgüter-Sektor, wie Zahlen aus dem Branchenreport Onlinehandel 2017 des Instituts für Handelsforschung (IFH) in Köln zeigen.

Diese Zahlen unterstreichen auch im Modesektor die Entwicklung des Konsumenten zum "Omnishopper", der eine Vielzahl an Geräten, Kanälen und Plattformen nutzt um einzukaufen, wie das Marketingunternehmen Criteo jüngst untersucht hat. In diesem November zeigte sich die zunehmende Bedeutung des Onlinehandels wieder beim Black Friday oder dem Singles Day. Diese Einkaufsevents bescheren Händlern wie Zalando oder Alibaba alljährlich neue Rekorde - wenn nicht für den Umsatz, dann zumindest bei den Bestellungen.

Dem IFH zufolge konnten die Verkaufszahlen für Wäsche online 7,9 Prozent Wachstum verbuchen, während Lebensmittel und Delikatessen den stärksten Zuwachs von 22,5 Prozent verzeichneten.

Onlinehandel für Mode wächst schneller als im Konsumgüter-Durchschnitt

Der deutsche Onlinehandel hat 2016 zudem erstmals die Schwelle von 50 Milliarden Euro überschritten, wozu der Fashion-Bereich über ein Viertel beitrug. Das IFH erwartet außerdem, dass der Onlinehandelsumsatz bis 2021 im wahrscheinlichsten Szenario um mehr als 60 Prozent auf 80,4 Milliarden Euro ansteigen könnte.

Grafik: IFH Institut für Handelsforschung GmbH

 

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