Die Bundesbürger kaufen nach Handelsangaben trotz Wirtschaftsflaute kräftig ein. In diesem Jahr werden sie rund 543,7 Milliarden Euro in Geschäften und Online-Shops ausgeben, 3,2 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, wie der Handelsverband Deutschland am Donnerstag mitteilte. Das zehnte Wachstumsjahr in Folge hatte die Branche zu Jahresbeginn erwartet, war aber von einem geringeren Plus ausgegangen.

«Die stabile Situation am Arbeitsmarkt und steigende Einkommen sorgen für eine unverändert robuste Verbraucherstimmung», sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth, ergänzte aber: «Wir sind für 2020 verhaltener.»

Am meisten kaufen die Verbraucher im November und Dezember ein, für die Branche bilden diese Monate das Weihnachtsgeschäft. Der Verband erwartet allein in dieser Zeit 102 Milliarden Euro Umsatz, drei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. 20,5 Milliarden Euro werden für Weihnachtsgeschenke ausgegeben, wie der Verband aufgrund einer Umfrage annimmt - am meisten wie in den Vorjahren für Geldgeschenke, Gutscheine und Spielzeug. (dpa)

 

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