Die Ausgaben der amerikanischen Verbraucher haben im Juli erneut angezogen. Die Konsumausgaben seien um 1,9 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 1,6 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Ausgaben um 6,2 Prozent gestiegen. Das Plus im Juli ist das dritte in Folge. Im März und April waren die Ausgaben noch wegen der Corona-Krise eingebrochen.

Die Einnahmen der privaten Haushalte legten im Juli überraschend zu. Sie stiegen zum Vormonat um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Im Juni waren die Einnahmen noch um 1,0 Prozent gesunken, da staatliche Unterstützungszahlungen etwas weniger stark geflossen waren.

Die Inflation auf Verbraucherebene legte von einem niedrigem Niveau aus etwas zu. Der Preisindex PCE, der von der US-Notenbank Fed besonders beachtet wird, stieg um 1,0 Prozent zum Vorjahresmonat, nach plus 0,9 Prozent im Vormonat.

Die Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel stieg von 1,1 Prozent im Vormonat auf 1,3 Prozent. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Am Vortag hatte sie jedoch bekannt gegeben, dass dieses Ziel durchschnittlich im Zeitverlauf erreicht werden soll. (dpa)

 

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