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Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Modeausstellungen sind eine großartige Möglichkeit, sich der Mode von einem neuen Blickwinkel und mit ungewohntem Tiefgang zu nähern. Im vor uns liegenden Jahr gibt es deshalb, und weil Mode ein Publikumsmagnet für Museen ist, eine ganze Menge interessanter Ausstellungen. FashionUnited hat eine Auswahl der vielleicht spannendsten zusammengetragen.

Hubert De Givenchy - To Audrey with Love

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: Gemeentemuseum, Den Haag, Niederlande

Der französische Couturier und Gründer des Hauses Givenchy, Hubert de Givenchy, war einer der führenden Modedesigner des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit Kreateuren wie Christian Dior und Cristóbal Balenciaga, veränderte seine Ästhetik die Modewelt des vergangenen Jahrhunderts nachhaltig. Diese großen Retrospektive seiner Arbeit, mit dem Titel Hubert de Givenchy – To Audrey with Love wurde zusammen mit dem Designer konzipiert und bietet dem Besucher einen einzigartigen Einblick in seine Schaffensperiode zwischen Gründung des Hauses 1952 bis zu seinem Ausscheiden 1995. Darüber hinaus geht die Ausstellung besonders auf seine Freundschaft mit Schauspielerin und Muse Audrey Hepburn ein.

Hubert de Givenchy - To Audrey with Love from Gemeentemuseum on Vimeo.

Wann: 26. November 2016 bis 26. März 2017

Foto: To Audrey with Love Ausstellung, Don-Alvin Adegeest, FashionUnited

Undressed: A Brief History of Underwear

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: The Victoria & Albert Museum, London, UK

Wenn Sie sich je gefragt haben, wie die Geschichte der Lingerie wohl vonstatten ging, oder die Evolution des BHs — in dieser Ausstellung werden sie Antworten finden. Das Victoria & Albert Museum beherbergt aktuell die größte Ausstellung zum Thema Unterwäschedesign aller Zeiten. 200 Exponate sind in der Ausstellung mit dem Titel Undressed: A Brief History of Underwear, zu sehen, vom 18. Jahrhundert bis ins Heute. Neben Ausstellungsstücken von Designern wie Stella McCartney, Rigby & Peller und Paul Smith beschäftigt sich die Ausstellung auch mit gesellschaftlichen Fragen zu Moral, Sex und dem idealen Körper.

Wann: 16. April 2016 bis 12. März 2017

Foto: Victoria and Albert Museum

Peter Lindbergh - A Different Vision of Fashion Photograph

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: Kunsthal, Rotterdam, The Netherlands

Der Modefotograf Peter Lindbergh ist einer der angesehensten der ganzen Branche. Insbesondere ist er bekannt für seine Portraits der Supermodels der 90er Jahre: Cindy Crawford, Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz und Christy Turlington. Lindberghs Ästhetik zeichnet sich dadurch aus, dass er stets versuchte, das Rohe, Pure und Essentielle einzufangen, die Kleidung spielte dabei meist nur eine —wenn auch schöne — Nebenrolle. Dies, zusammen mit seiner Liebe zum Narrativ, der Natur und dem Tanz bildet den Fokus der Ausstellung A Different Vision on Fashion Photography a

Wann: 10. September 2016 bis 12. Februar 2017

Foto: Presseführung in der Kunsthal, © Simon Trel Photography http://www.simontrel.com/, FashionUnited

Balenciaga: Shaping Fashion

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: The Victoria & Albert Museum, London, UK

Eine weitere Ausstellung der Superlative folgt im V&A Museum in diesem Jahr auf dem Fuße. Und zwar feiert das Londoner Museum das Werk von Cristóbal Balenciaga. Unter dem Titel Balenciaga: Shaping Fashion würdigt das Museum das Lebenswerk des Couturiers anlässlich der 100-jährigen Jubiläums seines ersten Ladens in San Sebastián in Spanien und zum 80-jährigen Jubiläum seines Salons in Paris. Die Ausstellung setzt sich insbesondere mit dem Handwerk auseinander, das die Kreationen des Designers so einzigartig machte. Über 100 Kleidungsstücke und 20 Hüte werden dort gezeigt, ebenso wie nie zuvor gesehene Zeichnungen, Filme und Stoffproben.

Wann: 27. Mai 2017 bis 18. Februar 2018

Foto: Courtesy of Victoria and Albert Museum

Rei Kawakubo/Comme des Garçons - Costume Institute

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: Metropolitan Museum, Iris and B.Gerald Canton Ausstellungshalle, New York, USA

Die Ausstellung des Costume Institute 2017 dreht sich um die japanische Modeschöpferin Rei Kawakubo und Comme des Garçons. Insbesondere Kawakubos Faszination mit ‚Interstitionality’, also dem Zwischenraum, soll zum Thema gemacht werden. 120 Womenswear-Designs sollen in der Ausstellung zu sehen sein und bis zu Kawakubos erster Show 1981 in Paris zurückreichen.

Wann: 4. Mai 2017 bis 4. September 2017

Foto: Rei Kawakubo for Comme des Garçons (Japanese, founded 1969), “Body Meets Dress - Dress Meets Body,” spring/summer 1997. Courtesy of The Metropolitan Museum of Art, © Paolo Roversi

Marilyn - I Wanna Be Loved By You

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: Hôtel de Caumont, Centre D’Art, Aix-En-Provence, France

Marilyn Monroe ist die wohl meistfotografierte Schauspielerin in der Geschichte des Kinos. Einige der bekanntesten Fotografen ihrer Zeit haben die Monroe vor die Linse bekommen, darunter André de Dienes, Milton Greene, Philippe Halsmann, Eve Arnold, Cecil Beaton, Sam Shaw, Ed Feingersh, George Barris und Bert Stern, und alle trugen sie dazu bei, sie zur internationalen Ikone zu machen. Die Ausstellung mit dem Titel Marilyn untersucht die Beziehung zwischen Marilyn Monroe und der Fotografie sowie der Rolle, die dem Medium in der Mythenbildung zuteil wird. Über sechzig Fotografien rekonstruieren den Weg der Monroe vom Pin-Up-Girl zur gefeierten Schauspielerin.

Wann: 22. Oktober 2016 bis 1. Mai 2017

Foto: Milton H. Greene © 2016 Joshua Greene - www.archiveimages.com

The World of Anna Sui

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: Fashion and Textile Museum, London, UK

Anna Sui ist eine der ikonischsten Modedesignerinnen der USA. Ihre markante Rock’n’Roll-Ästhetik, gepaart mit romantischen Klängen und Popkultur-Referenzen ist auch weiterhin unverkennbar. Die Ausstellung The World of Anna Sui verfolgt ihren Aufstieg von der ersten Show 1991 bis ins Heute und zeigt ihren Einfluss auf die Modebranche auf.

Wann: 26. Mai 2017 bis 1. Oktober 2017

Foto: Anna Sui, 2011 © Anna Sui; The World of Anna Sui, book cover 2017

The House of Dior: 70 Years of Haute Couture

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: The National Gallery of Victoria, Melbourne, Australia

Zu Ehren des siebzigsten Jubiläums von Dior, hat sich das französische Modehaus mit der National Gallery of Victoria für eine große Retrospektive zusammengetan. Unter dem Titel The House of Dior: Seventy Years of Haute Couture , präsentiert die Ausstellung 114 Exponate aus dem Jahren 1947 bis 2017, womit sie die größte Retrospektive Diors in Australien darstellt. Besondere Designs der insgesamt sieben Dior-Chefdesigner aller Dekaden, von Christian Dior, über Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons bis hin zu Maria Grazia Chiuri zeigen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Geschichte des Hauses auf. Auch frühe Einflüsse Christian Diors spielen eine zentrale Rolle in der Ausstellung.

Wann: 27. August 2017 bis 7. November 2017

Foto: Dior SS17, Catwalkpictures.com

Diana: Her Fashion Story

Wo: Kensington Palace, London, UK

Obwohl fast 20 Jahre seit ihrem Tod vergangen sind, ist der Stil von Prinzessin Diana nach wie vor lebendig. Der Kensington Palace würdigt ihren stilistischen Einfluss nun mit einer Ausstellung mit dem Titel Diana: Her Fashion Story. In der Ausstellung zeigt sich die Entwicklung von Dianas Stil von ersten zurückhaltenden öffentlichen Auftritten bis hin zur selbstbewussten Modeikone und glamourösen Frau von Welt. Die Ausstellung zeigt einige ihrer Lieblingsoutfits und untersucht die Beziehung zu den Designern.

Wann: Ab 24. Februar 2017

Yves Saint Laurent Museum

Die Top Ten Modeausstellungen 2017

Wo: Yves Saint Laurent Museum, Marrakech, Morocco and Paris, France

Nicht eines, nein zwei Museen, die dem Schaffen Yves Saint Laurents gewidmet sind, sollen in diesem Jahr eröffnen. In Paris und in Marrakech wollen sich die Museen mit dem Erbe des Couturiers befassen. Zusammen werden die Fondation Pierre Bergé-Yves Saint Laurent und die Fondation Jardin Majorelle das Musee Yves Saint Laurent Marrakesch in diesem Herbst eröffnen, in dem die Arbeiten des Designers ausgestellt sein sollen. Das Museumsgebäude wurde von der französischen Architekturfirma Studio KO gebaut und schließt direkt an den Jardin Majorelle an, den der Designer einst in den 1980ern zusammen mit Lebensgefährten Pierre Bergé vor dem Abriss bewahrte.

Wann: Herbst 2017

Foto: Courtesy of Studio KO, Musee Yves Saint Laurent, Marrakech

Homepage Foto: Peter Lindbergh Press Preview at the Kunsthal, © Simon Trel Photography, FashionUnited

Oscar de la Renta ziert US-Briefmarken

Der vor zwei Jahren verstorbene US-Modeschöpfer Oscar de la Renta soll jetzt vom US-amerikanischen Postdienst mit einer Serie von Sonderbriefmarken geehrt werden, darunter ein vom Fotografen-Duo Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin gemachtes Schwarz-Weiß-Porträt und zehn Motive, die Details der berühmtesten Kreationen des Designers zeigen. Alle Briefmarken tragen auch de la Rentas Unterschrift.

Entworfen wurden sie von Derry Noyes, Kunstdirektorin der US-Post. "Das Neue Jahr stellt sich als beispielhaft heraus, da der Postdienst auch weiterhin Briefmarken herausbringt, die Menschen, Ereignisse und kulturelle Meilensteine feiern, die in der Geschichte unserer großartigen Nation einzigartig sind. Wir freuen uns sehr, diese Miniatur-Kunstwerke vorzustellen und dabei zu helfen, Amerikas Geschichte zu erzählen", kommentierte Mary-Anne Penner, Direktorin des Briefmarkendienstes der US-Post.

Oscar de la Renta ziert US-Briefmarken

Der 1932 in der Dominikanischen Republik geborene Star-Designer verstarb im Oktober 2014 im Alter von 82 Jahren. Mehr als 40 Jahre entwarf De la Renta unter seinem Namen Mode und kleidete mit Jackie Kennedy, Nancy Reagan und Hillary Clinton auch zahlreiche First Ladies der USA ein, ebenso wie Prominente wie Penelope Cruz, Sarah Jessica Parker und Amal Alamuddin.

Foto: United States Postal Service
In Bildern: Die 10 schönsten Fashion Coffee Table Books 2016

Coffee Table Books sind gut gehende Mitnahme-Produkte der Modeindustrie und kein Modeprofi, der etwas auf sich hält, lebt oder richtet seine Wohnung komplett ohne die dicken Bildbände ein. Weil sie so gute Geschenke hergeben, hat sich FashionUnited auf die Suche nach den schönsten Bildbänden des Jahres begeben.

Prêt-à-portea

Ein Must-Have für alle, die gerne backen oder kochen, oder beides. Das Coffee Table Book ‚Prêt-à-portea’ steckt voller „fashionable Goodies”, die inspiriert wurden von Modebrands wie Jimmy Choo, Moschino und Zac Posen. Auch Burberry Trench Coat-Kekse kommen in dem Buch vor, ebenso wie ein Blaubeerkuchen, der einer Anya Hindmarch-Handtasche nachempfunden wurde. Mourad Kahiat, Head Pastry Chef des Hotels ‚the Berkeley’ in London fertigte die zwanzig in dem Buch vorkommenden Rezepte von Hand. Das Londoner Hotel ist bekannt für seine modeinspirierten Süßspeisen und jede Saison gibt es neue Kekse und Cupcakes, die sich die neueste Laufstegmode zum Vorbild nehmen. Das Buch gibt es bei Amazon.de für ca. 17 Euro.

In Bildern: Die 10 schönsten Fashion Coffee Table Books 2016

Cover: The Berkley, Facebook

Alexander McQueen Unseen

Die schiere Masse an Büchern ,die über den verstorbenen Modedesigner Alexander McQueen veröffentlich wurden, dürfte mittlerweile den Ikonen der Branche - Dior, Prada und Chanel – ernsthafte Konkurrenz machen. Anders als bisher veröffentlichte Bände jedoch zeigt ‚unseen’ von Robert Fairer bisher ungezeigte Behind-the-Scenes-Bilder. Sie werden außerdem von Kommentaren von Claire Wilcox, Kuratorin am Londoner Victoria & Albert Museum begleitet, die die Rekordausstellung ‘Alexander McQueen: Savage Beauty’ kuratierte. Zusammen begeben sich die beiden auf Spurensuche nach den gefeierten Werken des einzigartigen Modemachern. Die gebundene Ausgabe gibt es bei Amazon.de aktuell für etwa 50 Euro.

In Bildern: Die 10 schönsten Fashion Coffee Table Books 2016

Cover: Thames & Hudson, Twitter

The Fashion Set: The Art of the Fashion Show

Das absolute Must-Read für alle Mode-, Theater- und Designliebhaber, ‘The Fashion Set: The Art of the Fashion Show’, beschäftigt sich mit der Kunst der Inszenierung von Modenschauen. Der Bildband, geschrieben von Federico Poletti and Georgia Cantarini, wirft auch ein Licht auf die Transformation der Catwalks über die letzten Dekaden und zeigt auf, welche Events für sich als Kunstwerke in die Geschichte eingingen. Betrachtet werden die Inszenierungen von Dries van Noten, bei dem Models über einen Banketttisch liefen, bis hin zu Karl Lagerfeld, der seine Fendi-Kollektion auf der Chinesischen Mauer präsentierte. Modenschauen werden selbst zum Spektakel, das oft die Kleidung übertrifft, um die es eigentlich geht. ‚The Fashion Set’ ist für ca. 42 Euro bei Amazon.de erhältlich. ist bei .

In Bildern: Die 10 schönsten Fashion Coffee Table Books 2016

Cover: Amazon

Gucci - Blind for Love

Das Coffee Table Book ‘Blind for Love’ kam in limitierter Auflage heraus. Der Titel, ebenso wie das Buch selbst, bezieht sich auf die Cruise Collection 2017 des italienischen Traditionshauses, die in der Westminster Abbey präsentiert wurde. Das Buch zeigt Fotografien der Show von Fotograf Nick Waplington und Bilder hinter den Kulissen der Show unter der kreativen Führung von Alessandro Michele. Die Bilder werden Textzeilen aus ‚Scarborough Fair’, einer englischen Ballade, die während der Show lief, gegenübergestellt. Nur 2.000 Stück des Buches wurden gedruckt, und für 95 US-Dollar verkauft. Fun Fact: Das Cover des Bildbandes zeigt Queen Elizabeth I, die am 15. Januar 1559 in der Westminster Abbey gekrönt wurde.

In Bildern: Die 10 schönsten Fashion Coffee Table Books 2016

Foto: Screenshot Website Assouline

Victoria Beckham: Style Power

‚Victoria Beckham: Style Power’ erzählt mit Hilfe von Bildern die Entwicklung von Victoria Beckham vom Spice Girl zur erfolgreichen und respektierten Modedesignerin. Das Buch, das sich in erster Linie dem Einfluss der Designerin auf die Modewelt widmet, dokumentiert die Entwicklung der Beckhamschen Designästhetik, beginnend mit ihrer ersten Capsule Collection 2009 bis hin zu ihren Catwalk Shows einschließlich 2016. Autor David Foy widmet Victoria Beckham mit ‘Style Power’ ihre erste Retrospektive. Das Buch gibt es aktuell bei Amazon. de für ca. 17 Euro.

In Bildern: Die 10 schönsten Fashion Coffee Table Books 2016

Photo: Screenshot Bol.com

Louis Vuitton Fashion Eye

Das französische Modehaus Louis Vuitton hat in diesem Jahr fünf Modebücher in einem herausgebracht. ‘Fashion Eye’ heißt die Reihe, die es zu Miami, Paris, Shanghai, Kalifornien und Indien gibt. Das Luxushaus gab aufstrebenden Talenten sowie etablierten Fotografen wie Jeanloup Sieff, Kourtney Roy und Guy Bourdin die Aufgabe, ihre jeweilige Heimat festzuhalten. Die Ergebnisse sind in Form von Coffee Table Books erschienen und als Box oder einzeln erhältlich. Einzeln gibt es die Bücher auf Amazon.de um 59 Euro.

Versace

Die lang erwartetet visuelle Autobiographie von Donatella Versace ist ein Must-Have für alle Versace-Fans. Geschrieben von der Ikone höchstpersönlich, zusammen mit Maria Luisa Frisa und Stefano Tonchi, verfolgt das Buch den Aufstieg der Familie Versace zu einem der weltweit führenden Modelabels, alles aus Donatellas Perspektive. ‚Versace’ zeigt sowohl Catwalk-Fotos, als auch Backstage-Aufnahmen aus dem Archiv des Labels, aufgenommen von Größen wie Richard Avedon, Irving Penn und Steven Meisel. Das Buch zeigt auch eine Auswahl an Bildern der Supermodels, die für Versace den Laufsteg entlang schritten, darunter Christy Turlington, Naomi Campbell und Linda Evangelista. 'Versace’ erschien bei bei Rizzoli, und kostet etwa 77 Euro.

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70 Years of Dior By Christian Dior

Zu Ehren des Modehauses, das in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feierte, veröffentlichte die französische Company die erste von sieben Ausgaben einer Serie, die sich mit der Geschichte des Hauses beschäftigt. Jede Ausgabe soll einem der Designer von Christian Dior gewidmet sein, beginnend bei Christian Dior höchstpersönlich, der das Haus 1946 gründete. Auf Band eins folgen Ausgaben zu den ehemaligen Designern des Hauses Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons und Maria Grazia Chiuri. Der erste Band,‚Dior by Christian Dior 1947-1957' ist derzeit bei Assouline in Französisch, Englisch und Chinesisch erhältlich und kostet 195 US-Dollar. Die übrigen sechs Bände erscheinen zwischen 2017 und 2018.

In Bildern: Die 10 schönsten Fashion Coffee Table Books 2016

Photo: screenshot website Assouline

The Coveteur: Private Spaces, Personal Style

Ein einzigartiges Coffee Table Book, das Lesern die Chance gibt, einen Blick in die Kleiderschränke von 50 einflussreiche Modepersönlichkeiten zu erhaschen. Mit dabei: Karlie Kloss, Jessica Alba und Tommy Hilfiger. Das Buch wird herausgegeben von TheCoveteur.com , und zelebriert das 15-jährige Bestehen der Website. Fotograf Jake Rosenberg hält seine Linse in die Garderoben von Schauspielern, Musikern, Modemachern und Models, um ihren Stil und ihre Lieblingsstücke festzuhalten und den Lesern einen Blick in das Privatleben der Fotografierten zu ermöglichen. ‘The Coveteur: Private Spaces, Personal Style’ kostet ca. 19 Euro auf Amazon.de .

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Vetements Summercamp 2

Das erste Buch über Vetements war binnen eines Tages ausverkauft, also brachte die Brand gleich das Zweite heraus. Unter dem Titel ‚Summercamp 2’, zollt das 480-Seiten starke Coffee Table Book der Spring/Summer 2017-Kollektion von Vetements Tribut, ebenso wie den Kollaborationen des Labels mit Juicy Couture, Brioni, Champion und Manolo Blahnik. Die Bilder in dem Buch stammen von Pierre-Ange Carlotti.

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Uniqlo lädt ins Kunstmuseum Stuttgart

Das japanische fast-Fashion-Unternehmen Uniqlo und das Kunstmuseum Stuttgart gaben heute eine gemeinsame Partnerschaft bekannt. Uniqlo lädt an zwei Wochenenden 2017 bei kostenlosem Eintritt in das Kunstmuseum Stuttgart ein. Das erste Uniqlo Wochenende findet vom 7. bis 9. April 2017 statt.

Uniqlo eröffnete seinen ersten Store in Stuttgart am 28. Oktober 2016 auf der Königstraße 33 in unmittelbarer Nähe des Kunstmuseum Stuttgart. Als Geschenk für die Stadt Stuttgart lädt die globale Modemarke aus Japan dazu ein, das Kunstmuseum Stuttgart an zwei Wochenenden (Freitag bis Sonntag) mit freiem Eintritt zu besuchen.

Die Partnerschaft wurde inspiriert von der „Free Friday Night”, einer Kollaboration zwischen Uniqlo und dem Museum of Modern Art in New York. Auch in Europa pflegt Uniqlo bereits Kooperationen mit renommierten Kunstmuseen, wie der Tate Modern in London oder dem ModeMuseum in Antwerpen.

Foto: Uniqlo

Er machte Berlin in den 50er Jahren wieder zu einer angesagten Modemetropole: Zum 90. Geburtstag des Designers Uli Richter zeigt das Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Highlights seiner Arbeit. Von Freitag an sind rund 40 Kostüme aus fast 70 Jahren Modegeschichte zu sehen, dazu Fotografien, Zeichnungen und Archivalien. Zehn junge Modemacher stellen Entwürfe vor, bei denen sie sich von Richter inspirieren ließen, darunter Barre Noire und Michael Sontag.

Die Ausstellung «Uli Richter Revisited - Modedenker, Lehrer, Inspiration» zeichnet den Staatlichen Museen zufolge den beruflichen Werdegang des Designers im West-Berlin der Nachkriegsjahre nach. «Jung, elegant mit klaren Schnitten und ungewöhnlichen Materialkombinationen treffen seine Kreationen einen Nerv der Zeit und stehen international für einen Stil made in Berlin», hieß es.

Zu den Kundinnen des gebürtigen Potsdamers gehörten Prominente wie Rut Brandt, Hildegard Knef und Fürstin Garcia Patricia. 2005 hatten die Museen seine umfangreiche Sammlung erworben. Auch zum 80. Geburtstag gab es eine große Werkschau. (DPA)

Den Haag: Modeschöpfer Givenchy ehrt Muse Audrey Hepburn

Der französische Modeschöpfer Hubert de Givenchy verbeugt sich vor seiner Muse Audrey Hepburn: «To Audrey with Love» ist der Titel der großen Ausstellung über seine Kreationen aus fast 50 Jahren, die Givenchy am Freitag gemeinsam mit dem Den Haager Gemeentemuseum präsentierte. Die Zusammenarbeit und tiefe Freundschaft zu dem Filmstar habe ihn sehr geprägt, sagte der 89 Jahre alte Givenchy. «Gemeinsam haben wir eine neue Silhouette der Hollywood-Stars geschaffen.»

Hepburn war seit 1952 bis zu ihrem Tod 1993 eng mit dem Modeschöpfer befreundet. Givenchy entwarf auch ihre Kleidung für zahlreiche Filme wie etwa «Frühstück bei Tiffany». Das berühmte schwarze Abendkleid aus diesem Film ist Spitzenstück in der Ausstellung. Zu sehen sind zahlreiche weitere Kreationen Givenchys aus den Jahren 1952 bis 1995, Skizzen und Fotos. (DPA)

Foto: FashionUnited

Die Roben der Queen: Ausstellung in Windsor Castle

Anlässlich des 90. Geburtstags von Queen Elizabeth II. öffnet der Royal Collection Trust den Kleiderschrank der Königin und ihrer Familie. Unter dem Titel „Fashioning a Reign: 90 Years of Style from The Queen's Wardrobe”, wird in drei Etappen die Mode der Königin von der Kindheit in den dreißiger Jahren bis zum heutigen Tag gezeigt.

Schauplatz der letzten Etappe dieser umfangreichen Ausstellungs-Trilogie ist nun Windsor Castle. Gezeigt werden dort prächtige Abendkleider und elegante Tages-Ensembles, die bei offiziellen Veranstaltungen getragen wurden. Sie werden beispielsweise Kostümen gegenübergestellt, die von der jungen Prinzessin Elizabeth für Verkleidungs-Spiele und Familienfeiern im Schloss getragen wurden.

Die Roben der Queen: Ausstellung in Windsor Castle

Die Queen hat bei der Auswahl ihrer Kleidung immer Wert darauf gelegt, die britische Couture und britische Designer zu unterstützen. Während ihrer Herrschaft hat sie Designer wie Sir Norman Hartnell, Sir Hardy Amies, Ian Thomas und Angela Kelly beauftragt. Ihre Ensembles sind dabei immer sorgfältig auf die jeweilige Gelegenheit hin entworfen worden. Oft wurden bei offiziellen Anlässen feine Komplimente an die Gastgeber-Nation durch Farben und Stickereien in das Kleid eingearbeitet. Beispielsweise bei einem Kleid, das von der Königin während des historischen ersten Staatsbesuchs in Irland 2011 getragen und von Angela Kelly für das Staatsdinner im Dublin Castle entworfen wurde. Das weiße Seiden-Crepe-Kleid war mit 2.091 Chiffon-Shamrocks verziert, dem nationalen Emblem von Irland.

Als offizielle Residenz wird Windsor Castle regelmäßig für zeremonielle und staatliche Anlässe verwendet. Es war aber auch der Ort für viele Familienfeiern, einschließlich der Hochzeiten von Prinz Edward und Sophie Rhys-Jones im Jahr 1999 und des Prinzen von Wales mit Camilla Parker Bowles.

Die Ausstellung im Schloss Windsor markiert nun den Abschluss von drei einzigartigen Ausstellungen zur Feier des 90. Geburtstages der Königin, die in den drei Amtssitzen der Queen im Laufe des Jahres 2016 gezeigt wurden. Insgesamt werden rund 150 Outfits in den Palästen passend zur Location gezeigt. Im Palast von Holyroodhouse wurde die Verwendung des Tartan-Karos im königlichen Kleid untersucht, während im Buckingham Palast die Moden der zehn Dekaden Amtszeit zeigte, von den zwanziger Jahren zu den 2010ern.

Die Ausstellung Fashioning a Reign: 90 Years of Style from The Queen's Wardrobe endet im Windsor Castle am 8. Januar 2017.

Fotos: Royal Collection Trust / © Her Majesty Queen Elizabeth II 2016

Textilmuseum St. Gallen: Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode

Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ ist ab Ende Oktober zu Gast im Textilmuseum St. Gallen. Die Schau, die vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg konzipiert worden ist, beleuchtet die Hintergründe der Modeindustrie und befasst sich mit sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten der globalisierten Textil- und Bekleidungswirtschaft.

Kooperationspartnerin der Ausstellung „Fast Fashion“ im Textilmuseum St. Gallen ist Public Eye.

Der Begriff „Fast Fashion“ bezeichnet eine Unternehmensstrategie, die darauf zielt, in immer kürzeren Abständen neue Mode zu günstigen Preisen in die Geschäfte zu bringen. Was für den Konsumenten gut klingt, hat aber für viele Arbeiterinnen und Arbeiter in den Produktionsländern einen hohen Preis: Lange Arbeitstage bei minimalem Lohn bestimmen das Leben der TextilarbeiterInnen, die die Billigmode unter teilweise desaströsen Bedingungen produzieren. Es fehlt an sozialer Absicherung und Bildungsmöglichkeiten. Gesundheits- und Umweltschäden sind die Folge einer rücksichtslos auf Profit ausgelegten Unternehmenspolitik.

Als Reaktion auf die Missstände der Fast Fashion formierte sich in den vergangenen Jahren die Slow Fashion-Bewegung. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die komplexe Problematik einfachen Lösungsansätzen entgegensteht. Und so sieht sich der Konsument, der um ethisch korrektes Verhalten beim Kleiderkauf bemüht ist, vielerlei Tücken ausgesetzt, die der Karikaturist Ruedi Widmer in der Ausstellung mit spitzer Feder kommentiert. Neben Widmer sind weitere Künstlerinnen und Künstler wie die bengalische Aktivistin Taslima Akhter oder die Tanzregisseurin Helena Waldmann vertreten, die sich kritisch mit der Fast Fashion und ihren Folgen auseinander setzen. Die Ausstellung zeigt die globalen Folgen des Kaufrauschs und betont die Verantwortung des Konsumenten.

Zu sehen ist die Ausstellung im Textilmuseum St. Gallen vom 26.Oktober 2016 bis zum 05. Juni 2017.

Foto: „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“, Textilmuseum St.Gallen (26.10.16-5.6.17). Fotograf: Jürg Zürcher

Modemuseum Paris: „Anatomy of a Collection – Part II”

Das Pariser Modemuseum Palais Galliera präsentiert den zweiten Teil seiner Ausstellung „Anatomie einer Sammlung“, die Kleidungsstücke und Accessoires aus dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zeigt. Vom 14. Mai bis 23. Oktober 2016 lief der erste Teil, ab dem 3. November 2016 bis zum 12. Februar 2017 wird die Fortsetzung inszeniert, die auch als Hommage an die in diesem Jahr verstobene Pariser Modedesignerin Sonia Rykiel gedacht ist.

Modemuseum Paris: „Anatomy of a Collection – Part II”

Leitmotiv der Ausstellung war die Frage: Wer trägt was? Es wird Kleidung gezeigt, die vor Gericht getragen wurde, Arbeitskleidung, Abendroben und die Kleidung von Celebrities. Vor allem aber ist das Thema eine Möglichkeit gewesen, den unglaublichen Fundus dieses Museums vorzustellen, das sich ganz der Stadt Paris und ihrem Modeschaffen der letzten Jahrhunderte gewidmet hat. So gehören Roben von Marie-Antoinette, Napoleon’s Weste und ein Kleid von Kaiserin Josephine zum Fundus. Aber auch Outfits von Audrey Hepburn, die vom Pariser Couturier Balenciaga ausgestattet wurde, der berühmte Schuh-Hut von Elsa Schiaparelli für Dalis Frau Gala, ein Kleid von Georges Sand und ein Umhang von Sarah Bernhardt gehören zur Ausstellung.

Modemuseum Paris: „Anatomy of a Collection – Part II”

Im zweiten Teil sind etwa 40 neue Exponate zu sehen, die empfindlichsten Stücke der ersten Ausstellungsphase sind ersetzt worden. Die Ausstellung ist eine Einladung für alle, die Vielfalt des Museumbetriebs zu entdecken und historische Stücke sehen zu können, die schon seit hunderten von Jahren im Archiv lagern!

Fotos: Scénography - © Pierre Antoine; Kleid Sonia Rykiel, jogging du soir, 1985; Collection Palais Galliera - © S. Piera / Galliera / Roger-Viollet

Ausstellung in München: Shoot! Shoot! Shoot!

Die Fotografie-Ausstellung „Shoot! Shoot! Shoot!“ im Münchner Stadtmuseum wirft spektakuläre Blitzlichter auf eine turbulente und legendäre Epoche in der Geschichte von Kunst, Musik, Mode und Film: Die 1960er- und 1970er- Jahre – Jahrzehnte des Umbruchs, der Provokation und der kreativen Energie. Rund 200 Fotografien aus der Schweizer Nicola Erni Collection führen an die Schauplätze New York, London und Paris, mitten hinein in das pulsierende Kultur- und Partyleben. Man blickt durch die Linse der großen Fotografinnen und Fotografen der Zeit, von Diane Arbus, über Richard Avedon, Irving Penn, Jeanloup Sieff, David Bailey, Helmut Newton, Annie Leibovitz bis zu Robert Mapplethorpe. Sie richten ihre Kameras auf Andy Warhol, The Beatles, Truman Capote, Charlotte Rampling, Marlon Brando und andere Berühmtheiten.

Unter den Aufnahmen sind bekannte Bildikonen wie die Aufnahme von Yves Saint Laurent sowie bislang selten gezeigte Fotografien. Sie beleuchten die Swinging Sixties und Seventies von verschiedenen Seiten und zeigen ihre vielfältigen Facetten.

Die Bildproduktion dieser Zeit zeichnete sich durch einen großen visuellen Reichtum und eine reizvolle Widersprüchlichkeit aus. Während Berühmtheiten wie Brigitte Bardot, The Rolling Stones oder Twiggy einerseits aufwendig in Szene gesetzt wurden, erhält andererseits der Schnappschuss eine große Aufwertung – nicht zuletzt in der Paparazzi-Fotografie der Boulevard-Presse.

Die Ausstellung des Münchner Stadtmuseums gliedert die eindrücklichen Fotografien aus der Nicola Erni Collection in verschiedene thematische Kapitel: Der Riege der Pop-Artists, der zeitgenössischen Feierkultur und Schauplätzen wie dem Studio 54, dem Film, der Performance- Kunst, der Musik und der Mode. So gibt sie einerseits einen nachhaltigen Eindruck vom großen Ganzen dieser bewegten Jahrzehnte und lässt zugleich konzentrierte Blicke auf einzelne Bilder und Zusammenhänge zu.

Die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum läuft noch bis zum 15. Januar 2017.

Foto: Jeanloup Sieff, Yves Saint Laurent posiert für seine Parfum Kampagne 1971 © The Estate of Jeanloup Sieff