(werbung)
(werbung)
Kingpins Transformers und ZDHC geben Zusammenarbeit bekannt

Kingpins Transformers, die Nachhaltigkeitsplattform der führenden Denim-Messe Kingpins, und Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC) werden künftig zusammenarbeiten, um einen nachhaltigeren Umgang mit Chemikalien in der Denimindustrie und eine allgemein bessere Umweltleistung der Branche zu erreichen. Dies gab Kingpins gestern in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Kooperation wird die Umbruchstimmung von Kingpins Transformers mit ZDHCs Ziel verbinden, in der Textil-, Leder- und Schuhindustrie den kompletten Verzicht auf gefährliche Chemikalien zu erreichen und einen besonderen Schwerpunkt auf die speziellen Bedürfnisse der Denim-Wertschöpfungskette legen.

Die neueste Initiative mit ZDHC wurde von zwei Gründungsmitgliedern und wichtigen Beitragsleistenden von Kingpins Transformers unterstützt und vorangetrieben - Alberto De Conti von Garmon Chemicals und Miguel Sanchez von Archroma.

Kingpins Transformers und ZDHC geben Zusammenarbeit bekannt

„Die Herren De Conti und Sanchez sind wichtige Stimmen und Köpfe - Führer der Denimindustrie - und wir werden darauf vertrauen, dass sie das Ziel erreichen, Industriestandards für die Denim-Lieferkette zu etablieren“, sagte Andrew Olah, Gründer von Kingpins Transformers und Kingpins. „Wir alle glauben an die Notwendigkeit, einheitliche Industriestandards zu etablieren - wie die MRSL- und Abwasserrichtlinien von ZDHC, und wir werden alle gewissenhaft daran arbeiten, dies als internationalen Standard zu schaffen.“

Das ZDHC-Programm ist auch als “Roadmap to Zero” bekannt. Seit seiner Einführung im Jahr 2015 hat sich Kingpins Transformers, die halbjährliche Tagungsreihe, für Innovationen in der Jeansbranche eingesetzt, um sie bis 2029 umweltfreundlicher, sozialverantwortlicher und finanziell solide zu machen. Kingpins Transformers wurde von den Kingpins Show-Organisatoren in Zusammenarbeit mit dem House of Denim entwickelt.

„Wenn ich ehrlich bin, ist Kingpins Transformers die Zukunft für Kingpins. Dort können wir Dinge verändern, die für die Welt wichtig sind - eine Veränderung zum Besseren, auf die wir wirklich stolz sein können“, erklärte Olah im Interview mit FashionUnited im Juli dieses Jahres.

Die nächste Kingpings Transformers-Tagung findet am 24. Oktober 2017 im Rahmen der Kingpins Amsterdam statt, die vom 25. bis 26. Oktober 2017 im Gashouder Building in der Westergasfabriek abgehalten wird.

Kingpins Transformers und ZDHC geben Zusammenarbeit bekannt Im Oktober konzentriert sich FashionUnited ganz auf Denim. Für all unsere Artikel zum Thema Denim, klicken Sie bitte hier
Fotos: ZDHC-Website / Kingpins Transformers-Website
Chic Shanghai setzt auf die Begegnung zwischen Showroom und Märkten

Mit einer Besucherzahl von 65.722 ist am Freitag, den 13. Oktober, die dritte Herbstausgabe der Chic Shanghai zu Ende gegangen. Die Messe findet seit 1993 in China statt, anfangs jedoch einmal im Jahr. Die Besucherzahl an der Chic (Akronym für China International Clothing and Accessories Fair) hält sich im Wesentlichen die Waage mit der des vergangenen Jahres 2016, bei der die Besucherzahl bei 65.714 lag.

An der Messe nahmen 850 Aussteller teil, überwiegend aus China. An den Ständen lagen wenige Kataloge aus, dafür konnten Besucher sich in jedem Ausstellungsraum mit dem QR-Code alle Informationen der Marken direkt über WeChat herunterladen. WeChat ist das soziale Netzwerk, das von allen chinesischen Unternehmen zur Kommunikation eingesetzt wird.

Chic Shanghai setzt auf die Begegnung zwischen Showroom und Märkten

Zur Messe waren auch 13 italienische Firmen angereist, die rund zwanzig italienische und 6 französische Marken präsentierten. In den gedrängt vollen Ausstellungshallen des National Exhibition and Convention Center fehlte es auch nicht an koreanischen Marken, wie die Modemarke KimChulUng Mode. Kürzlich hatte diese ihre Modelle auf den Laufstegen der Modewoche in Seoul präsentiert. Wie der Kreativdirektor des Modelabels, KimChulUng, im Gespräch mit FashionUnited erläuterte, will das Label auch demnächst an der Fashion Week in New York teilnehmen und bereitet sich mit seinen Kleidungsstücken aus Kaschmir und seinen Faltenröcken in Tartan-Mustern auf seinen ersten Auftritt in Europa vor.

Chic Shanghai hat mit einer Besucherzahl von 65.722 abgeschlossen

Und Innovation ist es auch, worauf die Marken setzen müssen, wenn sie ins Ausland wollen, wie Chen Dapeng, der Vizepräsident der China National Garment Association und Direktor von Chic, der FashionUnited erläutert. „Chic bleibt eine Plattform, die sich den Modemarken widmet, die hauptsächlich auf den chinesischen Markt setzen. Aber Marken, die ins Ausland wollen, müssen in Kreativität und Innovation investieren. Sobald sich die Firmen eine Internationalisierung als Ziel setzen, müssen sie überprüfen, ob sie dafür tatsächlich geeignet sind”, erklärte Herr Chen.

Chic Shanghai setzt auf die Begegnung zwischen Showroom und Märkten

Wie es scheint, sind momentan viele an den Modemessen in China teilnehmende chinesische Firmen noch dabei, sich zu strukturieren, um sich auch über die Grenzen des Landes hinaus zu entwickeln. Nach offiziellen Zahlen gibt es in China circa hunderttausend größere Firmen in der Textil- und Modeindustrie, mit insgesamt etwa 90 Millionen Mitarbeitern.

Chic hatte junge chinesische Talente im Impulse-Bereich zu Gast

Die größeren Firmen bieten sich, auch wenn sie eigene Modemarken produzieren, hauptsächlich als Lieferanten auf fremde Rechnung an. Die jungen Marken, von denen viele von Designern gegründet wurden, die ihr Studium in den traditionsreichen europäischen Schulen absolviert haben, verfügen zwar durchaus über Kreativität und innovative Ideen, aber nicht über die finanziellen Mittel und die passende Unternehmensberatung, um sich auf anderen Märkten positionieren zu können. Das sagt zum Beispiel die junge Designerin, die ‚Art On’ auf den Markt gebracht hat, ein neues chinesisches Label, das mit klassischen Trenchcoats auf den Markt kommt, ebenso wie Lu JoeNotthingham. Letzteres hat seinen Namen von seinem Gründer erhalten, einem Designer, der sein Modestudium in Nottingham abgeschlossen hat. Beide Marken befanden sich im Impulse-Bereich der Chic, einem Bereich, der vielversprechenden Talenten made in China gewidmet ist.

Chic Shanghai setzt auf die Begegnung zwischen Showroom und Märkten

So haben die Unternehmen in China Mühe, die Landesgrenzen zu überschreiten, mit Ausnahme einiger weniger - zum Beispiel Guangzhou Zhuofeng Clothing, eine bereits die bekannte Kette, die unter anderem Primark beliefert und auch auf der Chic mit einigen Denim-Linien anwesend war. Ausländischen Marken, auch die italienischen, scheinen hingegen keine Hemmungen zu haben, Kurs auf den chinesischen Markt zu nehmen.

Laut Monitor Altagamma, einer von Bain & Company in Zusammenarbeit mit Altagamma entwickelten Meinungsstudie zu den Weltmärkten, soll der weltweite Luxusgütermarkt im Jahr 2017 auf 254 bis 259 Milliarden anwachsen. Dies entspricht einer konstanten Wachstumsrate zwischen 2 und 4 Prozent, die hauptsächlich durch die chinesischen Verbraucher sowohl auf dem heimischen Markt als auch im Ausland sowie den zunehmenden Käufen in Europa angekurbelt wurde.

Chic Shanghai setzt auf die Begegnung zwischen Showroom und Märkten

Chinesische Partner vor Ort zu finden, scheint derzeit einer der beliebtesten Wege für ausländische Brands zu sein, die in China Fuß fassen wollen. Das liegt unter anderem daran, dass die Chinesen aufgrund von Fälschungen dem Onlinehandel mit Luxusgütern misstrauen, obwohl China eigentlich der größte Online-Einzelhandelsmarkt ist (543 Milliarden für Produkte in allen Segmenten). Laut der in Partnerschaft mit McKinsey&Company verwirklichten Studie ‚Altagamma Digital Luxury Experience’ – Dle3 (ecommerce, experience und enterprise), beabsichtigen nur 16 Prozent der chinesischen Kunden im Segment Luxusgüter ihre Online-Einkäufe im kommenden Jahr zu steigern.

„Die chinesischen Verbraucher werden immer interessierter und selektiver“ betont Chen Dapeng

Die jungen Chinesen oder Millennials, wie sie auch genannt werden, sind auf der Suche nach immer anspruchsvolleren Einkaufserlebnissen. Sie suchen individualisierte, ihren speziellen Wünschen angepasste Modeteile: „Die chinesischen Verbraucher werden immer interessierter und selektiver und suchen nicht mehr nach dem Logo oder der Marke. Sie sind auf der Suche nach Individualität, legen aber zugleich mehr Wert auf Nachhaltigkeit“, betont Chen Dapeng.

Chic Shanghai setzt auf die Begegnung zwischen Showroom und Märkten Die europäischen Marken rüsten also auf, um diesen Markt in Angriff zu nehmen, wie es die Entstehung von Modemessen wie die ‚Milano Unica Shanghai’ und das Debüt von ‚Style Routes to Shanghai’ zeigen. Eine Plattform, deren Konzept in Zusammenarbeit von Confartigianato Imprese und der italienischen Messe White Milano entstand und von der italienischen Handelskammer unterstützt wird, um die Internationalisierung von Made in Italy zu fördern. Bereits seit geraumer Zeit besteht dagegen die bewährte Partnerschaft der EMI, der Agentur für italienische Mode, die seit einigen Jahren die italienischen Modefirmen zu den Märzausgaben der Chic gebracht hat. Bei der gerade beendeten Veranstaltung waren insgesamt rund zwanzig italienische Marken in der Messehalle für Italian Fashion zu finden.

Herr SunGuowei: „Wir versuchen, internationale Showrooms und Käufer anzulocken.“

Schon seit längerer Zeit exportiert das chinesische Unternehmen Famory seine Produkte, insbesondere in die USA, nach Europa und Südasien. Das Unternehmen setzt auf Mode aus Seide mit Handstickereien, die von der traditionellen chinesischen Kleidung inspiriert wird. Gegründet im Jahr 1955, hat sich das Unternehmen auch über die Landesgrenzen hinaus entwickelt, zumindest teilweise dank dem chinesischen Sprichwort „Ein Chinese vermählt sich in chinesischer Kleidung“.

Chic Shanghai setzt auf die Begegnung zwischen Showroom und Märkten

Um exportieren zu können, ist es allerdings erforderlich, auch internationale Käufer anzuziehen. “Wir haben darauf hingearbeitet, internationale Showrooms und Käufer anzulocken“, erklärte Herr SunGuowei, General Manager der China World Exhibitions, gegenüber FashionUnited. Herr Sun erläuterte, dass sich die Organisatoren der Messe unter anderem auch deshalb in diese Richtung bewegen, weil der chinesische Markt dabei ist, sich zu verändern. Das Händlernetz wendet sich zwar langsam, aber immer mehr der Mehrmarkenstrategie zu. „Der Wettbewerb im Modesektor zwingt die Modehäuser dazu, die Qualität zu verbessern und nach Händlern in der ganzen Welt zu suchen. Aber auch ausländische Unternehmen, die wachsen wollen, sind auf der Suche nach verlässlichen Partnern.“ Deshalb soll es bei der nächsten Ausgabe der Chic reichlich Begegnungen zwischen den teilnehmenden Marken und den Vertretern der Showrooms geben.

Foto: Chic, credit FashionUnited

EuroCIS 2018: Sonderfläche für Start-ups für IT-Lösungen

Die EuroCIS 2018, die Düsseldorfer Messe für Retail Technology, will sich für Start-ups im Bereich IT-Systeme und Lösungen im Handel stark machen. Mit dem „Start-Up Hub“ wird es zur nächsten Messe vom 27. Februar bis 01. März 2018 erstmals eine eigene Präsentationsfläche für Newcomer geben. Platziert ist sie in der EuroCIS Halle 9 auf dem Düsseldorfer Messegelände.

Rund 10 Start-Up Unternehmen werden sich mit einem eigenen Stand auf der Sonderfläche dem Fachpublikum präsentieren. Darüber hinaus beinhaltet das Start-Up Hub ein eigenes Forum, in dem die Aussteller an allen drei Tagen Vorträge und Diskussionen rund um ihre innovativen Lösungen anbieten.

Zu den Ausstellern im Start-Up Hub zählt z.B. Infinia Retail e.K. aus Fürth. Mit seinem ipad Kassensystem verspricht das Unternehmen ein cloudbasiertes Comeback der Filiale. Der Clou bei diesem Kassensystem, das direkt auf der Fläche zum Einsatz kommt, ist seine Einfachheit.

Ebenfalls präsentiert sich die SO1 GmbH, Berlin. Mit künstlicher Intelligenz speziell für den Großhandel will sie die Retailbranche revolutionieren. Eine einfache POS Integration erlaubt dem SO1 System seine künstliche Intelligenz mit gesammelten Daten in Echtzeit zu trainieren. So kann für jeden einzelnen Kunden ein individuelles Profil angelegt und stets verfeinert werden. Dabei bezieht das Programm verschiedenste Faktoren, wie z.B. bereits getätigte Einkäufe, Vorlieben, Zeitfaktoren und Discounts mit ein und generiert das bestmögliche Produkt für den Kunden.

Die Proximity Daten Management Plattform, vorgestellt vom Start-Up Hub Aussteller Beaconinside GmbH, Berlin, setzt ebenfalls auf optimales Datenmanagement. Sie erfasst, verarbeitet und analysiert Daten aus allen verfügbaren Proximity Technologien, wie z.B. Geofence, Beacon und NFC sowie Physical Web Installationen. Dies ermöglicht eine noch effektivere Kundenaktivierung auf dem Smartphone zu betreiben und die Cross-Channel Customer Journey zu optimieren.

Foto: EuroCIS

Messe Frankfurt kooperiert mit Maroc In Mode – Maroc Sourcing

Im Rahmen der marokkanischen Modemesse „Maroc In Mode – Maroc Sourcing“, die in Marrakesch am 26. und 27. Oktober 2017 stattfinden wird, will der marokkanische Textil- und Bekleidungsverband (AMITH) ein „Memorandum of Understanding“ mit der Messe Frankfurt unterzeichnen.

Es soll den Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit legen, deren Ziel es ist, Marokko als regionales Zentrum für Textilmessen zu positionieren und mehr afrikanische Textilproduzenten zur Maroc In Mode – Maroc Sourcing zu bringen. Marokkos Textil- und Bekleidungsindustrie etabliert sich immer weiter als wichtiges Sourcing-Land und steht bereits an siebter Stelle der internationalen Supply Chain.

Die Messe Maroc In Mode – Maroc Sourcing bietet auf 5.000 Quadratmetern zwei Messeformate unter einem Dach. 150 Aussteller aus Marokko, der Türkei, Portugal, Ägypten und Belgien werden dort ihr Angebot und ihre Kapazitäten präsentieren. Etwa 1.500 professionelle Besucher aus ganz Europa und Afrika werden erwartet.

Maroc In Mode, die bereits zum 15. Mal stattfindet, widmet sich dem marokkanischen Bekleidungsangebot. Das Know-how und die Bandbreite der marokkanischen Bekleidungsindustrie wird dort präsentiert. Die Messe gibt einen Überblick über die Kreativität des Sektors und seine kontinuierlich aktualisierten Services.

Die 14. Ausgabe der Messe Maroc Sourcing ist spezialisiert auf Sourcing im Mittelmeerraum. Das Angebot deckt alle Aktivitäten ab, die zur Herstellung eines Kleidungsstückes erforderlich sind, vom Rohmaterial über Garne, Stoffe, Accessoires bis hin zu Zubehör und Dienstleistungen.

Foto: Maroc In Mode – Maroc Sourcing

Innovationskongress „Intelligente Textilien“ in Kempten

Smart Textiles heißen die neuen Highlights der Textilbranche. Sie demonstrieren, wie Textil und Technik immer mehr zusammenwachsen und den Bereichen Automotive, Sport & Lifestyle, Mikrosystemtechnik und Medizin ganz neue Impulse geben. Der Innovationskongress „Intelligente Textilien“ der Bayern Innovativ thematisiert am 16. November 2017 in Kempten das Zukunftspotenzial smarter Hightech-Textilien.

Die Nachfrage nach faserbasierter Intelligenz steigt. Smarte Textilien beflügeln mit kräftigen Innovationsimpulsen Anwenderbranchen wie Mobilität, Medizin oder Sport & Lifestyle. Technische Textilien zählen zu den stärksten Umsatztreibern der Textilbranche. Laut der US-Studie „Smart Textiles Market by Type, Function, Industry, & Geography – Global Forecast to 2020“ wird sich der globale Markt bei e-Textilien von knapp 800 Mio. US-Dollar (2014) bis 2020 auf 4,72 Mrd. US-Dollar fast versechsfachen.

Neben Fachvorträgen werden auf der Tagung verschiedene kommunikative Formate geboten, die dabei helfen sollen, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Gruppen und Branchen zu fördern. Veranstalter ist die Bayern Innovativ GmbH in Kooperation mit dem Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. Unterstützt wird der internationale Branchentreff vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Parallel präsentieren sich auf Ausstellungsfläche der bigBOX Allgäu in Kempten eine Reihe von innovativen Firmen und Forschungsinstituten mit ihren Produkten und Projekten.

Foto: Bayern Innovativ GmbH

Erste indische Ausgabe von Denimsandjeans ist erfolgreich

Die erste Denimsandjeans India-Messe fand vom 25. bis 26. September 2017 in Bangalore statt und zog mehr als 1.500 Besucher und über 30 Aussteller aus neun verschiedenen Ländern an, darunter Äthiopien, Bangladesch, Brasilien, Italien, Spanien, Schweiz, Türkei und Vietnam. Außer Marken und Einzelhändlern brachte die Messe auch Bekleidungshersteller und -exporteure mit internationalen Auftraggebern zusammen sowie Technologieunternehmen und Händler.

„Die Teilnahme der Einkäufer an der Ausstellung sowie an den Seminaren war phänomenal; wir freuen uns sehr über die gute Annahme. Wir danken allen, die uns unterstützt haben, und ich hoffe, dass alle Beteiligten von solchen Veranstaltungen auf lange Sicht profitieren werden”, sagte Sandeep Agarwal, Gründer und Geschäftsführer von Denimsandjeans, laut Medienpartner der Show, Fibre2Fashion.

Erste indische Ausgabe von Denimsandjeans ist erfolgreich

Mehr als die Hälfte der Aussteller waren aus Indien - unter ihnen Archroma, Arvind, Raymond und Reliance Industries, aber viele reisten aus dem Ausland an, um die Messe zu unterstützen und ihre Produkte auf der internationalen Show der Denim-Lieferkette in Indien vorzustallen, etwa Bluesign Technologies aus der Schweiz; Delta Composite Knitting, Denimach, Mahmud Group und die M & J Group aus Bangladesch; Hyosung aus Vietnam; Jeanologia aus Spanien; Kanoria Africa Textiles aus Äthiopien; Kilim Denim aus der Türkei; Mactec und Ribbontex aus Italien und Vicunha Textil aus Brasilien.

Auf Besucherseite hatten alle wichtigen Denimhändler und -marken ihre Vertreter nach Bangalore geschickt, darunter Asmara International, Benetton, C&A, Gap, H&M, Levi's, Li & Fung, Marks & Spencer, Ostin, Pepe Jeans, PVH, Spykar, Target, Tesco, VF Corporation und Zara. Unter den indischen Marken und Einzelhändlern waren Aditya Birla Fashion, Arvind Brands, Being Human, Blackberry, Hypercity Retail, ITC Limited, Jabong, Killer Jeans, Landmark Group, Mufti, Myntra, Pantaloons, Raymonds Apparels, Reliance Trens, Shoppers Stop, Tata Cliq, V-Mart und Westside vertreten.

Am ersten Tag sprach Stefano Aldighieri, der ehemalige Kreativdirektor von 7 for all Mankind über „Das Geheimnis des Erfolges einer Denimmarke”, während Jordi Juani, Bereichsleiter bei Jeanologia, „Die Evolution der Jeansverarbeitung von der Handarbeit bis zur Technologie” nachzeichnete. Am zweiten Tag klärte die türkische Denimexpertin Dilek Erik die Frage „Warum wir Stretchdenim trotz der Wiedergeburt des starren Looks in der Männermode verwenden sollten”. Vasco Pizarro, Direktor der Wäscherei Pizarro aus Portugal, präsentierte die „Denim-Waschtrends europäischer Marken für HW18”.

Denim war in den vergangenen zehn Jahren in Indien eines der vielversprechendsten Textilsegmente und wird angesichts von Indiens Stellung als wichtigem Hersteller von Denim - weltweit an zweiter Stelle nach China - und wichtigem Verbraucher - mit einem höheren verkauften Jeansvolumen als die USA und als zweitgrößter Verbraucher weltweit - auch kräftig weiterwachsen.

Fotos: Denimsandjeans und Killer Jeans Website
Performance Days München: Fokus auf intelligente Wärme durch neue Fasern und Stoffe

Am 08. und 09. November 2017 werden auf den Performance Days nicht nur die neuesten Material- und Farbtrends für Winter 2019/20 gezeigt, diesmal stehen auch Fasern, Stoffe und smarte Technologien, die den Körper des Sportlers warm halten, im Fokus.

Kaum ein Thema beschäftigt Aktivsportler so sehr, wie die Frage nach der Wohlfühltemperatur. Ausreichende Isolation vor Kälte und Wärme ohne zu Überhitzen sind elementare Bedürfnisse vor allem im tiefsten Winter. Um die passende Bekleidung für diese Ansprüche zu konstruieren, ist viel Fachwissen erforderlich. Welche Faser hat potenziell welche Wärmekapazität, wie kann die Stoffkonstruktion dem Wärmebedarf angepasst werden, welche Isolationsmöglichkeiten gibt es überhaupt, wie unterscheiden sie sich und wie schwer darf das Kleidungsstück eigentlich werden? All das sind Punkte, die bei dem Aufbau von warmer Sportbekleidung beachtet werden müssen.

Dazu gibt es wieder Fachvorträge, Guided Tours und Workshops. Die Hallen des Münchener MTC sind vollständig besetzt und waren schon kurz nach Ende der vergangenen Messe im April ausverkauft, so die Organisatoren. Zu den Newcomern gehört unter anderem der Denimspezialist ISKO.

Foto: Performance Days

Die Innatex, eine Messe für nachhaltige Mode, die bislang im Rhein-Main Gebiet stattgefunden hat, erweitert ihr Messeportfolio und kooperiert im Januar 2018 erstmals mit der Panorama Berlin. Auf einer neuen, etwa 1000 Quadratmeter großen Fläche mit dem Namen „Xoom“ sollen Facheinkäufer vom 16. bis 18. Januar 2018 die Gelegenheit bekommen, auf dem Gelände der Messe Berlin neue Green Fashion Brands zu entdecken.

Die Innatex im Rhein-Main Gebiet besteht seit über 20 Jahren und gehört zu den Pionieren im Bereich Green Fashion. Sie gilt als meistbesuchte Ordermesse in diesem Bereich. Zweimal im Jahr stellen auf der Innatex im Messecenter Rhein-Main in Hofheim-Wallau rund 300 Brands ihre Kollektionen vor. Durch die Kooperation mit der Panorama Berlin werden diese Kollektionen ab dem kommenden Jahr etwa 50.000 Besuchern zugänglich.

Die neue Symbiose aus Innatex und Panorama Berlin wurde aufgrund vielfältiger Ausstelleranfragen initiiert, so die Begründung der Muveo GmbH, die die Innatex veranstaltet. Die Innatex Showrooms als regionale Orderplattformen in Bern und Salzburg sind bereits Ergebnisse dieser engen Zusammenarbeit. Auch die Idee zur Xoom sei in intensivem Austausch mit den Ausstellern entstanden. "Die Brands haben sich ein Stück Innatex in Berlin gewünscht”, sagt Alexander Hitzel, Projektleiter der Innatex. „Nachhaltigkeit ist bereits seit Jahren ein wichtiges Marktthema und wird in Zukunft noch mehr an Relevanz gewinnen, deshalb wollen wir dem auch auf der Panorama Berlin mehr Raum geben“, erklärt Jörg Wichmann, Geschäftsführer der Panorama Berlin.

Schon über 20 Stammaussteller haben sich für das neue Format angemeldet: Alma & Lovis, Antonio Verde, Chapati, colombo 3, De Colores, degree clothing, Dunque, Feuervogl, Greenbelts, Greenbomb, hofius, John W Shoes, Hirsch Natur Sports, Knowledge Cotton Apparel, KOMODO, Lana Natural Wear, Madness, naturalmente, Organication, recolution, TOMO Fashion, Tranquillo, woody.

Berliner Messen in Umzugslaune: Auch die Selvedge Run wechselt die Location

Die Besucher der Berliner Fashion Week müssen sich im kommenden Winter an einige neue Wege gewöhnen. Nachdem vor Kurzem schon die Messen Green Showroom, Ethical Fashion Show und Show & Order ihre Umzüge verkündet hatten, hat sich nun auch die Selvedge Run ein neues Quartier gesucht. Wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten, wird die auf Denim und handwerklich orientierte Marken spezialisierte Messe vom 16. bis 18 Januar 2018 erstmals auf dem Geländer der Messe West stattfinden. Nach fünf Saisons in der Kulturbrauerei im Stadtteil Prenzlauer Berg bezieht die Veranstaltung künftig Räumlichkeiten im Marshall-Haus (Messedamm 22, 14055 Berlin-Charlottenburg).

Dort bekommt die Messe nicht nur eine ausgesprochen stylische Bühne – das 1950 gebaute Marshall-Haus zählt zu den Ikonen der Berliner Nachkriegsmode –, sondern auch Anschluss: In unmittelbarer Nachbarschaft findet seit Jahren die erfolgreiche Modemesse Panorama statt. Für die Macher der Selvedge Run war das ein Grund für den Ortswechsel: „Wesentliches Ziel dieses Umzugs ist vor allem für das internationale Publikum die Attraktivität des Messestandorts Berlin zu steigern – kürzere Wege und ein stadtweiter Shuttle-Service werden für besseren Komfort und Zeitersparnis bei den Einkäufern sorgen“, erklärten sie in einer Mitteilung. Beim Besucherservice sei daher auch „eine enge Zusammenarbeit mit der Panorama Berlin“ geplant. Trotz der erhofften „Synergien“ würden beide Messen aber „weiterhin selbstständig agieren“.

Foto: Selvedge Run
Berliner Ökomode-Messen ziehen wieder ins Zentrum

Die beiden auf nachhaltige Mode spezialisierten Messen Greenshowroom und Ethical Fashion Show gehören seit Jahren zu den Eckpfeilern der Berliner Fashion Week. In der vergangenen Saison standen sie aber zumindest räumlich etwas abseits: Zuletzt fanden beide Veranstaltungen im Funkhaus Nalepastraße im recht abgelegen Stadtteil Oberschöneweide statt. Dort standen zwar beeindruckende Räumlichkeiten zur Verfügung, die Distanz zu den übrigen Brennpunkten der Modewoche war aber doch beträchtlich. Das wird sich nun ändern: Beide Messen kehren in der kommenden Saison ins Berliner Zentrum zurück.

Der Veranstalter von Greenshowroom und Ethical Fashion Show, die Messe Frankfurt Exhibition GmbH, verkündete am Montag den Umzug der Veranstaltungen ins Kraftwerk Berlin im Stadtteil Mitte. Damit sollen „kurze Wege“ für die Besucher der Modewoche gewährleistet werden. „Der Greenshowroom und die Ethical Fashion Show Berlin liegen künftig auf einer Achse mit der Premium am Gleisdreieck sowie der Bright und Seek in der Arena Berlin“, erklärte die Messe Frankfurt.

Am neuen Standort werden die beiden Messen erstmals vom 16. bis 18. Januar kommenden Jahres stattfinden. Hintergrund des Umzugs ist die engere Partnerschaft der Messe Frankfurt mit dem Berliner Messeveranstalter Premium Group. Die räumliche Verlegung der beiden Ökomode-Messen ist nur einer mehrerer Ortswechsel, die die beiden Messegesellschaften zur kommenden Winterausgabe der Modewoche planen.

Berliner Ökomode-Messen ziehen wieder ins Zentrum

Viele Ortswechsel in Berlin: Fashiontech zieht ins Kraftwerk, Show & Order zur Premium

So wird die zur Premium-Gruppe gehörende Messe Show & Order, deren angestammte Location das Kraftwerk war, ins Kühlhaus auf dem Gelände der Premium ausweichen. „Das Feedback der letzten Saison war sehr positiv hinsichtlich des Konzeptes und der Umsetzung der Show & Order, allerdings war der Ruf nach einer Zusammenlegung der Standorte deutlich. Zugunsten der Einkäufer und Händler fokussieren wir uns auf eine kompakte, übersichtliche und gebündelte Präsentation an einem Ort“, erläuterte Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group. Im Kühlhaus wird die Show & Order Räumlichkeiten beziehen, die bisher von der Fachkonferenz Fashiontech genutzt wurden. Die Konferenz, die sich digitalen Innovationen im Mode- und Marketingbereich widmet, wird ihrerseits zu den beiden Ökomode-Messen ins Kraftwerk ziehen.

Als Ergänzung zur Fashiontech will die Messe Frankfurt dort ein eigenes Konferenzformat ins Leben rufen. Es wird den Namen FashionSustain tragen und das Thema Nachhaltigkeit behandeln. Im Januar soll die Fashiontech am ersten Tag der Fashion Week stattfinden, die FashionSustain am folgenden Tag. „Somit bilden die Veranstaltungen im Kraftwerk einen Hotspot für die Zukunftsthemen Fashion, Technology, Digitalisation, Sustainability und Innovation“, erklärte die Messe Frankfurt.

Fotos: ©Fineartberlin