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Munich Fabric Start launcht neue Sourcing Messe

Die Organisatoren der Stoffmesse Munich Fabric Start erweitern ihr Angebot um den Bereich Manufacturing Sourcing Services und lancieren eine neue Messe: Die Munich Apparel Source.

Die erste Veranstaltung wird am 5. bis 7. September 2017, zeitgleich und in unmittelbarer Nähe mit der Munich Fabric Start in München stattfinden. Etwa 200 internationale Fertigungsunternehmen wollen dann ihr Produktspektrum, ihre Prozesslösungen und Serviceleistungen rund um den Bereich Manufacturing und Sourcing vorstellen.

Der Grund für die Ergänzung der Stoffmesse seien aktuelle Marktentwicklungen mit Veränderungen hinsichtlich der Produktionsstandorte weltweit. Das Angebot richtet sich an europäische Brands und Retailer, die nach zuverlässigen Produktionspartnern mit hohen Qualitätsstandards suchen. Gesetzes Ziel ist es dabei, insbesondere neue Sourcing-Länder und deren Potentiale, Lösungen und Services vorzustellen. Mit den beiden sich ergänzenden Messeformaten erhält das komplexe Portfolio eine gemeinsame Plattform in München.

„Heutzutage haben sich viele Sourcing Unternehmen dahingehend entwickelt, A-Z Prozesslösungen anzubieten. Sie decken sowohl das Design wie auch die komplette Herstellungsproduktion ab, inklusive der Beschaffung von Stoffen und Zutaten", so Wolfgang Klinder, Managing Director Munich Fabric Start. Insofern sei es nur logisch, diese Segmente in ihrer Vollständigkeit und Kontinuität zu präsentieren. Stoffbereitstellung und Herstellung lassen sich in der heutigen Zeit nicht mehr voneinander trennen, ist sich Wolfgang Klinder sicher. „Die Anspruchshaltung innerhalb der komplexen und logistisch aufwändigen Produktions- und Beschaffungsabläufe der Textil- und Modebranche erfordert zwingend die Synergie zweier sich ergänzender und synchroner Veranstaltungen.“

Parallel zur Messe soll es zudem ein umfangreiches Konferenz- und Seminar-Programm geben.

Foto: Munich Fabric Start

Kingpins-Messe: Alles, was Sie über das Event wissen müssen

INTERAKTIVER ZEITSTRAHLDie Denim-Boutique-Messe Kingpins findet am 19.und 20. April erneut in Amsterdam statt. Da sie wieder zeitgleich mit den Amsterdam Denim Days abgehalten wird, können Sie sich auf eine gebündelte Portion Denim-Feeling in der selbsternannten Denim-Hauptstadt Europas freuen.

Was Sie über die Messe, den Global Denim Award, der jährlich verliehen wird und über die Aussteller wissen sollten, erfahren Sie in unserem Zeitstrahl. Klicken Sie einfach auf ‚Start Exploring’, um loszulegen.

Kingpins-Messe: Alles, was Sie über das Event wissen müssen Im April, dem Monat, in dem auch die Denim-Modemesse Kingpins und die Amsterdam Denim Days stattfinden, konzentriert sich FashionUnited ganz auf Denim. Für all unsere Artikel zum Thema Denim, klicken Sie bitte hier

Foto: Simon Trel Photography

Denimsandjeans kommt nach Indien

Der indische Denim-Markt boomt und zieht damit seine erste internationale Denim-Ausstellung, Denimsandjeans an, die vom 25. bis 26. September 2017 im Lalit Ashok in Bangalore stattfinden wird. Internationale Auftraggeber wie große Einzelhändler und Marken sowie Fabrikvertreter aus Indien, Europa , Südostasien und USA werden erwartet.

“Es ist mir eine große Freude, unsere Show nach Indien zu bringen, nachdem wir sie erfolgreich in Bangladesch und Vietnam eingeführt haben”, kommentierte Denimsandjeans- Gründer Sandeep Agarwal. “Ich denke, dass die indische Denim-Industrie an einem Wendepunkt angelangt ist, an dem wir sehen werden, dass sie durchstarten und Tiefe und Breite erreichen wird. Während wir heute schon der zweitgrößte Abnehmer von Jeans sind, werden wir sehen, wie sich der Markt im Hinblick auf die Nutzung in verschiedenen Regionen und Demografien hinweg entwickelt. Unsere Messe zielt darauf ab, die großen Akteure der Lieferkette zusammenzubringen und bei diesem Prozess zu helfen.”

Die zweitägige internationale Fachmesse wird die erste in Indien sein, die heimische und internationale Denimfabriken und Denim- und Bekleidungshersteller zusammenbringt sowie diejenigen, die nach Denimstoffen und Bekleidung suchen.

Denim war in den vergangenen zehn Jahren in Indien eines der vielversprechendsten Textilsegmente. Während die Kapazität der indischen Denimfabriken 2005 nur etwa 300 Millionen Meter betrug, sind es jetzt etwa 1,3 Milliarden Meter; ein Anstieg von 300 Prozent, der Indien weltweit an die zweite Stelle nach China katapultiert hat. Außer Denim-Produzent ist Indien aber auch ein begeisterter Abnehmer: Mehr als 500 Millionen Jeans werden im Land jährlich verkauft; ein bisschen mehr als die 490 Millionen Stück, die in den USA pro Jahr verkauft werden.

Die Denimsandjeans.com-Website wurde 2007 von Sandeep Aggarwal ins Leben gerufen, um der weltweiten Denim-Industrie fast täglich Trends, Analysen und Berichte zu liefern. Die ersten Denimsandjeans-Messen fanden im März und Oktober 2014 in Dhaka statt, wobei die Bangladesch-Showen dann jährliche Veranstaltungen wurden. Die erste Vietname-Ausgabe folgte im Jahr 2016. Denimsandjeans startete auch De-Brands, die erste Online-Denim-Show, die Käufer und Lieferanten auf ihrem Online-Portal zusammenbringt.

Denimsandjeans kommt nach Indien Im April, dem Monat, in dem auch die Denim-Modemesse Kingpins und die Amsterdam Denim Days stattfinden, konzentriert sich FashionUnited ganz auf Denim. Für all unsere Artikel zum Thema Denim, klicken Sie bitte hier
Foto: Denimsandjeans
Bangladesh Denim Expo setzt auf Vernetzung der Branche

Der Denim-Markt boomt nach wie vor und angesichts der Tatsache, dass 70 Prozent der weltweiten Denim-Produktion in Asien geschieht, werden Standorte wie Bangladesch immer wichtiger, wo es derzeit 26 Denim-Fabriken gibt. Das Land ist für Europa der zweitgrößte Denim-Lieferant und importierte 2015 Jeans im Wert von fast 933 Millionen Euro.

Nach Sicherheit und Ausbildung im Jahr 2015 und Nachhaltigkeit im letzten Jahr setzt die diesjährige Ausgabe der Bangladesh Denim Expo (BDE) ganz auf „Denim Networks“. Die sechste Bangladesh Denim Expo wird vom 17. bis 18. Mai im Messezentrum Bashundhara in Dhaka stattfinden und sich ganz auf die Vernetzung der Denim-Branche weltweit konzentrieren.

Waren es im November 2014 noch 3.000 Besucher und 50 Aussteller aus 14 Ländern, zog BDE 2016 bereits über 5000 Besucher aus mehr als 46 Ländern weltweit an, die zusammen mehr als 1000 Unternehmen repräsentierten. Sie trafen auf 54 Aussteller aus 15 Ländern, die Produkte, Trends und Innovationen der Denim-Branche vorstellten.

Bangladesh Denim Expo wächst exponentiell

„Die Expo ist zu einer heiß erwarteten Veranstaltung des internationalen Denim-Kalenders geworden. Deshalb versuchen wir auch, ihre Reichweite entsprechend der Erwartungen auszuweiten“, erklärte BDE-Geschäftsführer Md. Mostafiz Uddin.

Wie auch in den letzten Jahren wird das „Sustainable Apparel Forum“ am ersten Tag der Veranstaltung den erfolgreichen Wissensaustausch ermöglichen, um es Fabriken und Einzelpersonen einfacher zu machen, Nachhaltigkeit zu implementieren. Ebenfalls am 17. Mai finden auch die WGSN Workshops statt.

Der zweite Tag ist ganz dem Seminarprogramm gewidment, wobei es am Morgen bei „From Ideas to Technology“ um neue Arten der Fertigstellung geht. Am Nachmittag dreht sich dann alles um die Denim Trends für Herbst/Winter 2018-19. Zudem gibt es Sonderveranstaltungen wie die Tonello Denim Gallery, einen Trend Zone-Bereich für den Informationsaustausch und VR-Touren.

Bei der wasch- und chemikalienintensiven Produktion von Jeans ist es besonders wichtig, Hersteller zu identifizieren, die auf Nachhaltigkeit setzen. Zu diesem Zweck unterstützt die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) im Rahmen des develoPPP.de-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit Juni letzten Jahres eine nachhaltige Denim-Fabrik in Bangladesch, Denim Expert Ltd. (DEL).

Bangladesh Denim Expo setzt auf Vernetzung der Branche Im April, dem Monat, in dem auch die Denim-Modemesse Kingpins und die Amsterdam Denim Days stattfinden, konzentriert sich FashionUnited ganz auf Denim. Für all unsere Artikel zum Thema Denim, klicken Sie bitte hier

Die wirtschaftlichen Probleme der Uhrenindustrie schlagen auf die weltgrößte Branchenmesse Baselworld durch. Die Zahl der Aussteller fiel binnen eines Jahres von 1500 auf 1300, wie Baselworld-Chefin Sylvie Ritter vor Beginn der Ausstellung am Mittwoch sagte. Einige Unternehmen seien in der schwierigen Konjunktur nicht zurückgekehrt, sagte Ritter.

Zugleich ließ sie offen, auf wie viele frühere Teilnehmer genau das zutrifft: Denn auch die Baselworld selber habe Aussteller abgelehnt, die «nicht zum Konzept der Messe passten und nicht unsere Kriterien erfüllten». Ritter wollte auch auf Anfrage nicht sagen, um welche Kriterien es dabei geht. Die Baselworld solle stärker auf Qualität statt Quantität ausgerichtet werden, erklärte sie.

Bereits seit Herbst war bekannt, dass die Luxus-Sparte der Timex-Gruppe mit Uhren-Marken wie Versace oder Salvatore Ferragamo der diesjährigen Baselworld fernbleiben wird. Die Messe sei für das Unternehmen nicht effizient genug, sagte damals Spartenchef Paolo Marai dem Magazin «Forbes». Der Vorsitzende des Ausstellergremiums der Baselworld, Eric Bertrand, konterte am Mittwoch mit einer Spitze: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten schwächelten als erste Marken, für die Uhren nur ein Mode-Accessoire wie Sonnenbrillen seien.

Den Herstellern klassischer Uhren machen unter anderem eine zurückgegangene Nachfrage im wichtigen Markt China und die neue Konkurrenz durch Computer-Uhren zu schaffen. Viele Marken reagieren dieses Jahr mit eigenen vernetzten Uhren. Die Exporterlöse der Schweizer Uhrenindustrie waren 2016 um fast zehn Prozent gesunken - und auch dieses Jahr begann mit einem ähnlichen Rückgang im Januar. (DPA)

European ShoeShow – Der Schuh passt noch nicht

Die Schuhbranche wünscht sich weiterhin eine physische Messe, soviel steht fest. Der Termin ist auch der richtige. Doch irgendwie wollte der Schuh bei dieser Erstausgabe der European ShoeShow und der Design Attack in Köln einfach noch nicht passen.

Eine neue Schuhmesse in NRW, und das zu dem Zeitpunkt, da die einstige Leitmesse GDS wegen rückgängiger Zahlen eine tiefgreifende Neuaufstellung durchläuft, das schürte natürlich die Neugier. Die European ShoeShow, die von den erfahrenen Messemachern Frank Hartmann und Hendrik Schellkes ins Leben gerufen wurde, fand nun am 12. und 13. März im Kölner XPOST Gebäude statt und blieb leider hinter den Erwartungen zurück.

Messebesuch entsprach nicht den Erwartungen

Die Hallen waren am Montag ausreichend gefüllt, am Sonntag allerdings blieben die erhofften Besucherströme aus. Mehrere Aussteller gaben an, die Anreise habe sich für sie nicht gelohnt. „Ich will nicht pessimistisch klingen, aber für mich hat sich diese Messe nicht gelohnt. Ich werde bei nächsten Mal wohl nicht wieder dabei sein,“ sagte CEO Jens Bak Kristensen von dem Schuhlabel Another Project aus Dänemark. Allerdings habe er auch erst kurzfristig am Freitag seinen Stand gebucht und daher nur wenige Termine gezielt verabredet. Auch andere Aussteller bemängelten die niedrigen Besucherzahlen: „Es ist für uns nicht gut gelaufen. Wir hatten uns mehr Traffic und mehr regionale Kunden erhofft,“ erzählt ein Vertreter einer britischen Schuhmarke.

Geheimtipp Messe

Offenbar mangelte es der Tradeshow an groß aufgezogenen PR- & Marketingaktivitäten. So erzählten einige Besucher erzählten den Ausstellern, durch Zufall von der Messe erfahren zu haben und auch die Aussteller selbst bemängelten den mangelnden PR- und Werbe-Einsatz von Seiten der Veranstalter. „Man hätte bei dieser ersten Veranstaltung stärker investieren müssen und ein paar starke Namen, die Besucher anziehen – vielleicht auch auf eigene Kosten — ins Boot holen müssen. Meine Kritik richtet sich aber gleichzeitig auch an den Einzelhandel, der es sich etwas zu bequem macht und Chnacen, die ihm angeboten werden, nicht nutzt. Den Zeitpunkt für die Messe finde ich sehr gut gewählt — eine Woche vor der Essenz in München,“ fasste es Patrick Coppolecchia-Reinartz Managing Director der Agentur d-tails zusammen.

European ShoeShow – Der Schuh passt noch nicht

Messen weiterhin gewünscht

Prinzipiell zweifelt aber keiner der Aussteller an der Wichtigkeit einer physischen Messe und auch der Termin kam durchweg positiv an: „Es lohnt sich weiterhin, auf eine Messe zu fahren und dort zehn Kunden auf einmal zu abzuarbeiten,“ so ein Aussteller. „Wenn die European ShoeShow aus dieser Veranstaltung lernt und wächst, kann sie durchaus eine wichtige Rolle in der Schuh-Messelandschaft einnehmen.“

Dass die Messe mit einem derart leisen Einstand an den Start ging, verwundert tatsächlich. Es scheint, als hätten die Veranstalter in ihrer Planung mit angezogener Handbremse gearbeitet: „Es ist bisher weder Fisch noch Fleisch. Aber die Messelandschaft setzt sich noch und keiner weiß, wo es hingeht,“ so Andreas Neuhaus, der Wrangler Footwear ausstellt. „Die Besucherzahl war am Sonntag sehr überschaubar. Am Montag durfte ich aber schon einige große Kunden begrüßen,“ setzt er positives Feedback hinterher. Zu der niedrigen Besucherfrequenz trug vermutlich auch das frühlingshafte Wetter am Sonntag bei, aufgrund dessen sich wohl der ein oder andere regionale Händler gegen einen Messebesuch entschieden haben dürfte.

Eine Lücke, die es zu besetzen gilt

Einig sind sich die Aussteller auch darüber, dass es eine Lücke für eine große europäische Schuhmesse gibt, die zum richtigen Zeitpunkt stattfindet. „Ein GDS-Nachfolger, in der Funktion, die sie früher einmal hatte, ist aber in jedem Fall ist nötig. Diese Leitmesse und Plattform des B2B-Gesprächs zu einem späteren Termin fehlt vor allem in der Produktentwicklung. Die GDS hat damals den Termin hin zu einer Informationsmesse geändert und dadurch fehlt der Branche das Gespräch über und die damit verbundene Optimierung des Produkts,“ findet Andreas Neuhaus.

So sieht das auch der Mitinitiator der European ShoeShow, Frank Hartmann: „Dadurch, dass die GDS sich vom Order- hin zum Informationszeitpunkt bewegt hat, haben wir eine Lücke für eine Orderplattform gesehen. Diese Terminlage werden wir in jedem Fall beibehalten.“

European ShoeShow – Der Schuh passt noch nicht

Fazit der Veranstalter

Das Fazit des Messemachers, der 13 Jahre bei der Messe Düsseldorf war, fällt verhalten positiv aus: „Insgesamt können wir — für eine Startveranstaltung — zufrieden sein. Die Marktsituation hat sich ja nicht schlagartig verändert, nur weil wie jetzt eine Messe machen. Dennoch sind wir mit 250 Brands und Ausstellern an den Start gegangen. Schön war auch, dass wir über die regionalen Besucher hinaus auch Gäste aus Ost- und Süddeutschland begrüßen konnten. Wir hatten außerdem etwa 20 Prozent Besucher aus Benelux.“

„Die Resonanz ist sehr positiv,“ sagt auch Eddi Mackowiak, der im Erdgeschoss seine Plattform Design Attack betreibt, die früher auf der GDS beheimatet war: „Die Besucherzahl hätte besser sein können. Aber man braucht zwei bis drei Saisons, um eine solche Veranstaltung zu etablieren. Ich jedenfalls bin fürs erste Mal zufrieden.“ Auf die Frage hin, ob er die ShoeShow als Ergänzung oder Konkurrenzveranstaltung zur Gallery Shoes sehe, sagte Mackowiak: „Das hat gar nichts miteinander zu tun. Ich war 13 Jahre bei der GDS und jetzt habe ich eine neue Herausforderung gesucht.“

Rückendeckung erhalten die Messeveranstalter von Horst Purschke, der mit seiner Verbundgruppe junger, innovativer Schuhfachhändler, GMS, mit einem eigenen Stand auf der European ShoeShow vertreten ist: „Der Ansatz der Messe ist ganz hervorragend: Händler könne sich nach Abschluss der Ordern noch einmal über Kollektionsaktualisierungen informieren. Die Messelandschaft hat sich dramatisch verändert. Ich halte den Termin für richtig. Es braucht aber Informationsmessen im Vorgriff und die Händler sollten sich neu orientieren und Informationen einholen, bevor sie ihre Limits fest einplanen und diese im MOC oder SOC vergeben. Ein späterer Orderzeitpunkt ist genau der richtige Schritt. Wir müssen näher an die Saison ran und nicht weiter weg.“

Die Zukunft der European ShoeShow

Der Schuh ist geliefert, die Box geöffnet, aber er sitzt nicht auf anhieb, sondern muss noch eingetragen werden. Es bleibt den sympathischen Messemachern zu wünschen, dass die Branche nicht zu ungeduldig dafür ist und ihn gleich zurück schickt. ‚Schrei vor Glück’ sieht jedenfalls anders aus. Und damit muss die Schuhbranche — und die Messelandschaft — es langfristig aufnehmen.

UPDATE: In der abschließenden Pressemitteilung der Veranstalter heißt es: "Die mit 250 Brands und Ausstellern aus 14 Ländern gut angenommene neue Order Messe konnte noch keine Trendumkehr zu vermehrter Orderbereitschaft im Einzelhandel verzeichnen.

Es wurden zwar an den meisten Ständen Orders geschrieben, doch die allgemeine Zurückhaltung und Verunsicherung im Einzelhandel zeigte sich auch auf der European ShoeShow. Der Besuch mit 1258 Besuchern aus 8 Ländern blieb hinter den Erwartungen zurück."

„Wir haben nicht erwartet, dass sich viele Einzelhändler angesichts der schwierigen Situation im Markt diese gute Gelegenheit zur Information und Austausch in der Branche entgehen lassen würden,“ so Frank Hartmann Sprecher der European Shoeshow. Nicht erstaunlich wiederum ist es, dass insbesondere erfolgreiche Einzelhändler erschienen, Kollektionen sichteten und auch vereinzelt Orders schrieben. Von Seiten der Aussteller wurde die Organisation, die Location und das Setup der Messe durchaus gelobt und sich in Mehrheit für eine Wiederbeteiligung zum späten Termin im September ausgesprochen. Auch die positiven Reaktionen der angereisten Beobachter der Verbände aus Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien zeigten sich beeindruckt vom ersten Auftritt und werden die European Shoeshow in Ihre Überlegungen bezüglich der nächsten Orderrunde einbeziehen. Termine für weiterführende Gespräche sind bereits vereinbart. Hartmann: „Jetzt heißt es für uns die Kommunikation mit dem Einzelhandel weiter zu intensivieren und gemeinsam mit den Ausstellern und Medien Wege zu finden diese zu überzeugen, dass in der Krise auch immer eine Chance zur Veränderung zum Guten liegt. Der Einzelhandel hat Chancen sich neu aufzustellen und Umsätze zurück zu erobern. Aber das ist auch eine Gemeinschaftsaufgabe der Branche.“

Die nächste European ShoeShow findet wieder in der XPOST in Köln statt positioniert vom 24. – 25. September zwischen der MICAM und den Münchener Orderveranstaltungen.

Fotos: FashionUnited

Handel ist Wandel: Trends von der EuroShop 2017

Das Wort „Zukunft“ gehörte wohl zu den am meisten benutzten Begriffen auf der EuroShop, der weltgrößten Handelsmesse, die nach fünf Tagen am 9. März in Düsseldorf zu Ende geht. Wie diese Zukunft aussehen wird, ist ungewiss. Klar ist nur, dass der Handel der Zukunft ganz anders aussehen wird als heute.

Die Grenzen verwischen - überall

Die Modebranche steht in den kommenden Jahren vor massiven Herausforderungen. Darüber ist sich die Branche einig. Die Verschiebungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, werden die klassischen Stores in ihrer Gestaltung und ihrer Funktion grundlegend verändern. Die Saisons werden sich angleichen, angeregt durch den Klimawandel und die Reisefreudigkeit der Menschen. Aber auch deshalb, weil im Store jederzeit neue, frische Ware gezeigt werden muss. Gleichzeitig werden zunehmend gemischte, kreative Sortimente zusammengestellt, wo Bekleidung mit Food, Reparaturdiensten etc. Emotionen wecken.

Handel ist Wandel: Trends von der EuroShop 2017

Der klassische Verkäufer muss mehr denn je seiner Beratungs- und Inspirationsrolle gerecht werden. „Ich glaube, in ein paar Jahren sind nur noch Stylisten auf der Fläche, keine klassischen Verkäufer“, sagt Raul Sanchez von Interstore, der früher Head of Design bei Jelmoli war. Viel Beachtung wird deshalb die Umkleidekabine bekommen. Experten raten, ihrer Gestaltung in den kommenden Jahren immer mehr Beachtung zu schenken, denn dort wird die Kaufentscheidung getroffen! Bei Schweitzer und Interstore geht man so weit, dass der Store der Zukunft im Grunde nur noch Umkleidekabine sein muss. Der Kunde stellt sich vorab online zusammen, was ihn interessiert und probiert dann in angenehmer Wohlfühl-Atmosphäre die Teile an. Kleiner sollen die Stores der Zukunft werden, weil sie dank Webshop immer weniger die Funktion haben werden, tatsächlich die Kauftransaktion durchzuführen. Stattdessen sollen sie sich auf das reale Erlebnis fokussieren, Emotionen liefern und die Marke darstellen. Das heißt: Das Verhältnis von Warenflächen zu Convenience-Flächen für z.B. Umkleidekabinen, wird sich stark verändern.

Handel ist Wandel: Trends von der EuroShop 2017

Flexibilisierung: Der Store muss sich ständig verändern

Galt es früher als Gesetz, dass ein Store alle sieben Jahre neu gestaltet werden muss, so hat sich diese Frist drastisch verkürzt. Alle drei bis vier Jahre sei das heute nötig, so die Branche. Um das finanzieren zu können, arbeiten die Ladenbauer mit Hochdruck an modularen, flexiblen Ladenbauelementen, die nach Belieben immer wieder neu zusammengestellt oder erweitert werden können. Das geht so weit, dass z.B. Vizona sämtliche Warenträger an der Decke, in den dort ohnehin vorhandenen Lichtschienen befestigt. Damit sind gar keine aufwändigen Bauten mehr notwendig, die an Wänden oder Boden befestigt werden müssen. Von oben kommt dann auch die Elektrifizierung für schmale LED-Bänder, die in die Regale integriert sind und unterschiedliche Lichtstimmungen ermöglichen. Auch bei den Mannequins setzt sich der Trend zur Flexibilität fort, wo sich Gesichter z.B. mit anderen Augen und Lippen blitzschnell umgestalten lassen, wie bei Window aus Frankreich.

Handel ist Wandel: Trends von der EuroShop 2017

Licht: Auf die Zielgruppe kommt es an

Licht wird unbewusst wahrgenommen, gehört aber dennoch zu den Schlüsselkomponenten bei der Gestaltung eines Stores. Es hängt nämlich ganz maßgeblich von der Beleuchtung ab, ob ein Kunde sich in einem Geschäft wohlfühlt oder nicht. Und nur wenn er sich wohlfühlt, ist er bereit zu verweilen und nur dann kauft er und kommt wieder. Soweit alles klar. Aber unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Erwartungen an Licht, so die neue Studie von Lichtspezialist Zumtobel. Die Ausrichtung des Lichts auf bestimmte Zielgruppenarten, das sogenannte Human Centric Lighting, gehörte zu den Innovationen im Lichtbereich. Bei der Erstellung des Lichtkonzepts für einen Store wird es deshalb immer wichtiger, die eigene Zielgruppe genau zu kennen.

Handel ist Wandel: Trends von der EuroShop 2017

Digitalisierung: Von Electronics zu Big Data

Die Digitalisierung im Handel gehörte zu den Hauptthemen der EuroShop. Der Kunde erwartet in Zukunft immer mehr die Verknüpfung aller Kanäle, ganz ungeachtet dessen, wie die Prozesse dahinter organisiert werden. ganzheitliche IT-Lösungen sind hierfür ein Muss. Die digitale Dimension ist kein „add on“, sondern bei allen Planungen integraler Bestandteil der jeweiligen Retail-Strategie und des Ladenbaus. Dazu gehört z.B. die Elektrifizierung von Warenträgern wie Regalen, um dort z.B. Tablets oder Screens anzubringen. Beim Ladendesign Spezialisten Vitra z.B. werden inzwischen alle Warenträger mit elektrischen Anschlüssen versehen. „Wir entwickeln gar keine Systeme mehr ohne Elektrifizierung“, sagt Sebastian Nisi von Vitra.

Auch Big Data hält Einzug in die stationären Stores. Bislang war es den Online-Playern vorbehalten, Daten zu ihrer Zielgruppe so zu generieren, dass daraus interessante Schlüsse für Marketing und Sortimentsgestaltung entwickelt werden konnten. Der stationäre Store hingegen war für viele eine Black Box. Mit der Verwendung von Wärmebildkameras und sogenannten Heatmaps können nun Store-Betreiber auch in ihren Läden Daten generieren und z.B. die Kundenfrequenz an verschiedenen Orten im Store zu unterschiedlichen Tageszeiten messen und immer wieder ausprobieren, welche Marketingmaßnahmen welche Wirkungen bei welcher Zielgruppe erzielen. Es geht so weit, dass diese Kameras inzwischen bereits erfassen können, welches Alter und welches Geschlecht die Personen haben. Auch Logos sollen identifiziert und Kleiderstile ermittelt werden, um möglichst genaue Informationen zur Zielgruppe zu bekommen.

Handel ist Wandel: Trends von der EuroShop 2017

Visual Merchandising: Individuell muss es sein

Optisches Highlight der EuroShop sind immer die Visual Merchandising Hallen mit all den Schaufensterpuppen und neuen Ideen zur Warenpräsentation. Metallischer Glanz war der Favorit bei den neuen Designs, gefolgt von grafischen Elementen in poppigen 80er Jahre Farben. Während sich der niederländische Mannequin-Hersteller Hans Boodt von der Eleganz der 20er Jahre inspirieren ließ, hat Window France aus Frankreich eine neue Methode entwickelt, ganz individuelle Mannequins so naturgetreu wie möglich zu entwickeln. Dabei wurde eine Technologie genutzt, wie sie im Animationsfilm heute zum Einsatz kommt, wo mithilfe von einer Vielzahl von Kameras ein menschlicher Körper sekundenschnell dreidimensional erfasst und mittels Robotik binnen weniger Tage nachgebaut wird. So kann sich eine Marke z.B. individualisierte, naturgetreue Mannequins anfertigen lassen. Ralph Hutchings, Art Director bei Window: „Die Marken geben sehr viel Geld aus für das richtige Model und für ihr eigenes Store Design - gerade im Luxus-Segment, warum sollten sie bei den Mannequins auf Ware von der Stange zurückgreifen?“

Hoher Informationsbedarf

Von einer klassischen Handelsmesse hat sich die Euroshop, die nur alle drei Jahre stattfindet, zu einer Innovationsplattform und einem Diskussionsforum für neue Handelsideen entwickelt. Das belegt auch das umfangreiche Vortragsprogramm. 2.367 Aussteller aus 61 Ländern präsentierten sich auf knapp 128.000 Quadratmetern in erstmals 18 statt 16 Hallen. Es war die größte EuroShop in ihrer 50-jährigen Geschichte.

Fotos: Regina Henkel, FashionUnited

Euroshop 2017: Die besten Store Designs wurden prämiert

Im Rahmen der Euroshop Messe in Düsseldorf, die am 9. März zu Ende geht, haben das EHI und die Messe Düsseldorf zum zehnten Mal die EuroShop RetailDesign Awards vergeben. Gewonnen haben die Storekonzepte und -designs von Primark in Madrid, von Rose Biketown in Bocholt und von Saks Fifth Avenue in Toronto. Die drei Gewinner konnten sich gegen 80 Mitbewerber aus 27 Ländern durchsetzen.

Zu den Auswahlkriterien gehörten eine eindeutige Zielgruppenansprache, eine klare Sortimentsbotschaft, ein konsistentes Storekonzept und ein gelungener Mix aus Architektur, Materialien, Beleuchtung, Farben und Visual Merchandising, das die Geschichte des Geschäfts anschaulich kommuniziert.

Primark, Madrid/Spanien

Am Konzept des neuen Flagshipstores von Primark in Madrid überzeugte der digitale Charakter, der eine direkte Antwort auf die elektrisierende Atmosphäre der Gran Viá sein soll. Dort, auf der größten Einkaufsstraße Madrids, erstreckt sich der Store über fünf Stockwerke mit insgesamt 12.356 Quadratmeter Fläche. Das Atrium im Zentrum des historischen Bauwerks wurde umrandet von elf transparenten, zusammenhängenden LED-Bildschirmen. Diese werden mit maßgeschneiderten, visuellen Inhalten bespielt und kombiniert mit speziellen Klangeffekten, die jeweils mit der Ladenarchitektur interagieren und somit für den Kunden ein außergewöhnliches 3D-Erlebnis erzeugen. Für hohe Aufmerksamkeit sorgen darüber hinaus expressive Typografien, Illustrationen, Skulpturen und Installationen lokaler Künstler sowie traditionelle Materialien und eine Farbgestaltung, die auf die einzelnen Abteilungen abgestimmt ist.

Rose Biketown, Bocholt/Deutschland

Omnichannel wird im Store des deutschen Herstellers und Fachhändlers für Fahrräder und Zubehör Rose Bikes großgeschrieben. Auf 6.000 Quadratmeter verschmelzen die Online- und Offlinewelt durch ein interaktives Konfigurationstool, das den Kunden dazu einlädt, über ein Tablet oder gemeinsam mit einem Verkaufsberater an einem interaktiven Tisch das eigene Traumfahrrad zu gestalten oder einfach nur durch den Produktkatalog zu blättern. Verschiedene Test-Stationen im Geschäft für z.B. Navigationssysteme oder Fahrradleuchten sollen dem Kunden die Kaufentscheidung erleichtern. Die Übergabe der individuell konfigurierten Fahrräder findet an der sog. Pick up-Station statt, wo dem Kunden die Produktdetails vom Personal noch mal genau erläutert werden. Materialien wie Holz und Beton, eine angedeutete Straße sowie große Landschaftsbilder verleihen dem Geschäft den passenden Outdoor-Charakter. Auf Podesten inmitten des Verkaufsraums präsentieren sich die Fahrräder, die durch eine beleuchtete Deckenkonstruktion aufmerksamkeitsstark in Szene gesetzt werden.

Euroshop 2017: Die besten Store Designs wurden prämiert

Saks Fifth Avenue, Toronto/Kanada

Im ersten Flagshipstore der Luxus-Warenhauskette Saks Fifth Avenue sorgen exklusive Kunstobjekte in Kombination mit natürlichen Materialien für ein imposantes Gesamtbild. Die verschiedenen Kunstinstallationen sowie handverarbeiteten Materialien und Oberflächen sind von natürlichen Gegebenheiten rund um den Standort Toronto inspiriert. Warme und kalte sowie matte und polierte Materialien wechseln sich ab und verleihen jeder Abteilung einen individuellen und auf das jeweilige Sortiment abgestimmten Look. Das Storedesign im dritten Stock des Warenhauses beispielsweise erinnert durch stilisierte Bäume aus Metall und gewellte Glasscherben in Form von Eiszapfen an die lokalen Waldlandschaften. Das offene und lichtdurchflutete Objekt unterstreicht das exklusive und natürliche Design. Dienstleistungen wie persönliche Shopping-Beratungen ergänzen das Angebot und bieten den Kunden zusätzlichen Luxus und Komfort.

Euroshop 2017: Die besten Store Designs wurden prämiert

Fotos: EHI/Euroshop

Gewagte Landlust: Berliner Öko-Messen ziehen an den Stadtrand

Der Umzugsreigen der Berliner Modemessen und Showstandorte geht auch in diesem Jahr weiter. Nun haben die beiden grünen Modemessen Greenshowroom und Ethical Fashion Show angekündigt, zur kommenden Sommerausgabe der Fashion Week die angestammte Location Postbahnhof am Ostbahnhof zu verlassen und weiter nach Ostberlin zu ziehen.

Neuer Standort soll das Funkhaus Berlin sein, ein Riesen-Baukomplex des ehemaligen Ost-Rundfunks im Stadtteil Oberschöneweide. Dort gibt es zwar viel Platz, man liegt jedoch rund sieben Kilometer vom bisherigen Standort entfernt und damit weit ab vom restlichen Modezirkus. Besucher der Leitmesse Panorama, die auf dem Messegelände in Charlottenburg stattfindet, müssten satte 21,3 Kilometer weit fahren, um zu den beiden Öko-Messen zu gelangen.

Trotzdem sind die Organisatoren von der Messe Frankfurt von ihrem neuen Konzept überzeugt: „Wir freuen uns auf die Juli-Ausgabe unserer Messen im Funkhaus Berlin am Spreeufer, das wir als erster Messeveranstalter buchen konnten und das uns fantastische Entfaltungsmöglichkeiten bietet“, so Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. Die neue Location bedeute „einen weiteren Meilenstein“ in der Entwicklung und für das Wachstum der Modemessen.

4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit Spreeblick

Das Funkhaus Berlin besteht aus vier denkmalgeschützten Gebäuden unmittelbar am Spreeufer. Dabei ist die Geschichte des Funkhauses, in dem zu DDR-Zeiten bis zu 5.000 Menschen arbeiteten, noch immer sehr präsent. Vieles ist noch in originärem Zustand erhalten und strahlt den Charme der Vorwendezeit aus. Bis heute werden die weltweit angesehenen Tonstudios und Sendesäle des in den 1950er Jahren erbauten Komplexes von renommierten Musikern gebucht. Das Funkhaus Berlin wird derzeit als Kulturzentrum weiter ausgebaut und soll künftig auch verstärkt als Messe- Location genutzt werden.

Greenshowroom und Ethical Fashion Show wollen gemeinsam eine 4.000 Quadratmeter große Halle auf dem Gelände nutzen. Die Halle und die angegliederten Säle böten erstklassige Inszenierungsmöglichkeiten für Modenschauen und Potenzial für weiteres Wachstum der Fashion-Plattform, heißt es seitens der Messe Frankfurt. Gleichzeitig eröffne die neue Location die Chance, die Struktur der beiden Messen zu optimieren und das Produktspektrum übersichtlicher zu arrangieren. Weiterer Pluspunkt: der grosszügige Außenbereich am Spreeufer, der zum Verweilen und Entspannen fernab des Messetrubels einlädt und zugleich eine schöne Kulisse für stimmungsvolle Abend-Events bietet. Messe-Mann Schmidt ist daher überzeugt: „Damit schafft die neue Veranstaltungs-Location beste Voraussetzungen für ein herausragendes Mode-Event mit besonderem Flair.“

Die Abgeschiedenheit des neuen Messestandortes kann für Besucher von Vorteil sein, die sich ausschließlich für grüne, nachhaltige Mode interessieren. Für alle anderen Besucher der Modewoche dürfte der neue Standort jedoch aufgrund der Entfernung schwer im Messekalender unterzubringen sein. Immerhin will die Messe Frankfurt den Shuttle-Service vom und zum Funkhaus Berlin ordentlich ausbauen.

Foto: Funkhaus Berlin

Berlin Showroom präsentiert elf Berliner Labels in Paris

Auch in der kommenden Saison wird der Berlin Showroom auf der Pariser Fashion Week Präsenz zeigen. Diesmal sind elf in Berlin beheimatete Labels dabei. Welche das sein werden, gaben die Veranstalter am Montag bekannt.

Vom 3. bis 5. März werden demnach Agnes Nordenholz, Case Studies, Esther Perbandt, Hänska, Hermione Flynn, Hien Le, Penelope's Sphere, Pugnat, Richert Beil, Schmidttakahashi und Tata Christiane ihre Kollektionen für die Saison Herbst/Winter 2017 während der Damenmodewoche in der französischen Hauptstadt vorstellen.

Zum ersten Mal sucht der Berlin Showroom in der bevorstehenden Saison den Schulterschluss mit der renommierten Messe Woman: Er wird als „Show-in-Show“ unter dem Dach der Woman (7 Place Vendôme, 75001 Paris) stattfinden.

Foto: Berlin Showroom