Der Sportartikelhersteller Adidas-Salomon kann steigende Gewinne trotz leicht sinkender Umsätze im ersten Quartal 2004 verbuchen. Auch das zuletzt schlechte Geschäft auf dem wichtigen US-amerikanischen Markt konnte belebt und der Abwärtstrend gestoppt werden.

So kletterte der Konzerngewinn bei Adidas im ersten Quartal um 41 Prozent auf 72 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es noch 51 Millionen Euro gewesen. Die Reduzierung von Schulden und die Verbesserung der Rohertrags- und der operativen Marge, unterstützt von niedrigeren Finanzaufwendungen, trugen zu diesem guten Ergebnis bei.

Dagegen ging der Umsatz in 2004 um 3 Prozent auf 1,623 Milliarden Euro zurück (2003 waren es noch 1,669 Milliarden Euro gewesen). Währungsbereinigt stieg der Umsatz im ersten Quartal 2004 um 3 Prozent.

Adidas ist das wachstumsstärkste Segment des Konzerns im ersten Quartal, währungsbereinigt stieg der Umsatz hier um 3 Prozent. Da sich aber Währungseffekte, resultierend aus dem starken Euro gegenüber dem US Dollar, bei allen Marken negativ auf die Umsätze in Euro auswirkten, ging der Adidas-Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 2 Prozent auf 1,378 Milliarden Euro zurück (2003: 1,405 Milliarden Euro).

Angesichts der Konzernergebnisse erhöhte der Vorstand das Gewinnziel für das Gesamtjahr und bestätigte die Umsatzprognosen. So prognostiziert Adidas-Salomon nun eine Gewinnsteigerung für das Gesamtjahr von 15 Prozent, bislang waren maximal 10 Prozent erwartet worden. Beim Umsatz wird währungsbereinigt mit einem Anstieg um bis zu 5 Prozent, mit zweistelligen währungsbereinigten Zuwächsen in Asien und Lateinamerika und einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich in Europa gerechnet. Auch in Nordamerika wird eine positive Entwicklung des Umsatzes in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

 

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