So recht will Giorgio Armani (69) noch nicht ans Aufhören denken, aber er weiß, dass er nicht ewig sein Mode-Imperium selber führen kann. Bei einer Jahreskonferenz der International Herald Tribune (IHT) sagte Armani, er werde so lange bleiben, wie es möglich sei, aber es gäbe Grenzen - danach werde es grotesk. Wenn ein Designer mit 85 Jahren noch entwerfe, werde es absurd, so Armani laut eines Berichts des Onlinedienstes Vogue.com. Auch versprach der italienische Modedesigner, sein Haus werde nicht geschlossen, wenn er aufhöre. Dass es zu einem Zusammenschluss mit einem großen Konzern wie LVHM kommen könne, sei jedoch nicht vorstellbar. Auch wenn es vielen ihrer Konkurrenten wirtschaftlich nicht allzu glänzend geht - die Armani-Group steht auch nach diesem Jahr vergleichsweise gut da: Etwa 3 Prozent werde das Ergebnis unter dem des vorherigen Jahres liegen, ohne die Dollarschwäche wäre das Einkommen der Armani-Group sogar um 3 Prozent gestiegen. Im vergangenen Jahr hatte die Armani Group 1,3 Milliarden Euro eingenommen, sie erzielte einen Gewinn von 117 Millionen Euro. Das italienische Modeunternehmen setzt große Hoffnungen in den chinesischen Markt. Im Frühjahr wird in Shanghai ein Shop mit den Linien Emporio Armani und Giorgio Armani eröffnet. Dass sein Unternehmen in nächster Zeit in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden könnte, schloss Armani aus.

 

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