BTE warnt Modehändler vor Chrom VI in Handschuhen

Unabhängig von neuen Umweltrichtlinien und Sozialstandards, die viele Modeanbieter mittlerweile zur Selbstverpflichtung erhoben haben, gibt es seit langem allgemein gültige Standards für erlaubte und unerlaubte Chemikalien in diversen Konzentrationen, die in Textilien enthalten sein können, wenn sie in den Verkauf gehen.

Leider scheinen viele Lieferanten selbst diese Minimalstandards nicht einzuhalten. Der Handelsverband Textil (BTE) warnt deutsche Modehändler nun vor dem verbotenen Chrom VI, das zuletzt wohl häufiger in verschiedenen Kleidungsstücken gefunden worden ist. Der EU-Schnellwarndienst RAPEX sei in den letzten Wochen mehrfach vor entsprechender Ware gewarnt worden, so der BTE.

Besonders oft seien dabei Handschuhe betroffen, und zwar auch von deutschen Marken wie Roeckl und Polo, so der Verband weiter. Die Artikel seien damit nicht verkehrsfähig gewesen und hätten aus dem Verkauf genommen werden müssen. Den Lieferanten drohe zudem ein Bußgeld.

Der BTE empfiehlt daher allen Unternehmen, beim Einkauf noch einmal vom Lieferanten zu fordern, dass kein Chrom VI nachweisbar ist und dies gegebenenfalls auch in die eigenen Einkaufsbedingungen aufzunehmen. Bei Eigenmarken bzw. großen Einkaufsmengen sollte der Händler außerdem stichprobenartig die Ware selbst auf Chrom VI untersuchen.

Foto: Michael Bührke / pixelio.de

 

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