Beim Bekleidungsunternehmen C&A kann man bis Weihnachten Geschenke für sich und andere mit der guten, alten D-Mark bezahlen. Das teilte C&A am Freitag mit. Seit Montag werden in allen Filialen in Deutschland wieder D-Mark angenommen. Grund dafür seien die hohen Beträge, die noch in deutschen Haushalten zu finden seien. Immerhin sollen dort noch Milliardenbeträge schlummern. Dies ergab eine von C&A in Auftrag gegebene Studie. Demnach besäßen 14 Prozent der Deutschen noch wissentlich D-Mark. Während die Bundesbürger zwar über 90 Prozent der D-Mark-Scheine umgetauscht hatten, sind es bei den Münzen erst etwas mehr als die Hälfte. Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank verfügen die Deutschen insgesamt noch über rund 15 Milliarden D-Mark.

Die Umfrageergebnisse weisen Geldbörsen mit 46 Prozent als beliebtesten Fundort aus, dicht gefolgt von Kleidungsstücken (45 Prozent). Allein in deutschen Autos sollen noch etwa 91 Millionen D-Mark gehortet werden. C&A-Pressesprecher Thorsten Rolfes sagt zu der Aktion: "Unsere Kunden wünschen sich eine Wiederholung unserer erfolgreichen D-Mark-Aktion aus dem Jahre 2002. Den meisten Leuten ist es einfach zu umständlich, das Geld zu einer der 80 Filialen der Bundesbank zu bringen. Deshalb bieten wir unseren Kunden an, einen Monat lang und damit auch an den vier Adventssamstagen in über 300 C&A-Häusern in Deutschland mit D-Mark zu bezahlen. Gerade in Zeiten, in denen bei vielen der Euro längst nicht mehr so locker sitzt, macht der Einkauf mit D-Mark doppelt Spaß, denn er belastet das Haushaltsbudget nicht."

Bereits Ende 2002 konnte man bei C&A einen Monat lang mit der D-Mark einzukaufen. Damals trugen die Kunden innerhalb von vier Wochen mehr als 20 Millionen D-Mark in die C&A-Filialen.

 

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