Der schweizerische Wäschehersteller Calida mit Sitz in Sursee konnte seinen Nettogewinn im vergangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. Er betrug 5,3 Millionen Schweizer Franken. Auch beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen konnte Calida zulegen: Es betrug 6 Millionen Schweizer Franken. Dagegen sank der Umsatz im Jahr 2004 auf 138 Millionen Euro, im Vorjahr waren es noch 141,8 Millionen Schweizer Franken gewesen. Den Umsatzrückgang führt Caldia vor allem auf die verhaltene Konsumstimmung auf dem für den Wäschehersteller wichtigen Markt Deutschland zurück. In der Schweiz habe es erstmals seit vier Jahren ein kleines Umsatzwachstum gegeben.

Wie das Unternehmen am vergangenen Freitag in Sursee mitteilte, habe die seit vier Jahren geforderte Markenpflege insbesondere mit der "Just feel"-Werbekampagne schrittweise dazu geführt, dass Calida als Marke modisch und aktuell wahrgenommen werde. Die Marketingoffensive soll vor allem in den Exportmärkten konsequent fortgesetzt werden.

Im vergangenen Jahr verkaufte der Wäschehersteller seine Näherei in Portugal. Die Produktion soll in den kommenden Jahren aus Kostengründen nach Osteuropa und Fernost verlagert werden. Diese betreffe auch die noch in der Schweiz verbliebenen Produktionsplätze, welche in den nächsten zwei Jahren ins Calida-Werk nach Ungran und zu externen Zuliefern verlagert werden sollen. Für das laufende Jahr rechnet Calida damit, dass sich der Umsatz positiv entwickeln wird und sich die Gewinnsituation stabilisiert.

 

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