Mit einem nur leicht gesunkenen Umsatz im ersten Halbjahr 2004 kann der Schweizerische Wäschekonzern Calida weiter schwarze Zahlen schreiben. So sank der Umsatz um 1,8 Prozent von 62 Millionen Schweizer Franken im Vorjahreszeitraum auf 61 Millionen Schweizer Franken. Der Umsatz sei vor allem auf den geringeren Absatz von preisreduzierter Ware zurückzuführen, teilte das Unternehmen am vergangenen Freitag mit. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg von 0,3 Millionen Schweizer Franken im ersten Halbjahr 2003 auf 0,9 Millionen Schweizer Franken in diesem Jahr. Auch beim Nettogewinn konnte Calida zulegen: Er stieg auf 0,6 Millionen Schweizer Franken gegenüber 0,2 Millionen Schweizer Franken im Vorjahreszeitraum. Dank der im vergangenen Jahr eingeleiteten Maßnahmen habe das Unternehmen in den beiden rückläufigen Märkten, der Schweiz und Deutschland, Marktanteile dazugewinnen können, in der Schweiz beträgt der Marktanteil 20 Prozent, in Deutschland 3 Prozent. Weiter teilte die Calida-Gruppe mit, dass beim Ausbau eigener Calida-Geschäfte und Shop-in-Shops Fortschritte gemacht wurden. Im ersten Halbjahr eröffnete das Wäscheunternehmen in der Schweiz und in Deutschland drei eigene Läden und 16 Shop-in-Shops. An diesen Verkaufsstellen wurde 16 Prozent des Gesamtumsatzes gemacht. In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2004 will sich Calida weiter auf die Konsolidierung der Umsatzentwicklung konzentrieren. Es werde damit gerechnet, dass die angestrebten operativen und finanziellen Ziele erreicht werden. Gleichzeitig werde am Aufbau der organisatorischen und strukturellen Plattformen gearbeitet, um zukünftige Expansionsmöglichkeiten wahrnehmen zu können.

 

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