Alltagsgarderobe und Abendkleidung in den ersten vier Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts - in einer vorher nie da gewesenen Freiheit wurde dem Frauenkörper mit neuen Hüllen gehuldigt. In der umgebauten Modegalerie stellt das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg rund 50 Modelle und die dazugehörigen Accessoires vor. In der Ausstellung "Als die Röcke kürzer wurden - Mode von 1900 bis 1940" kann der Besucher sehen, wie sich die Mode mit Beginn des 20. Jahrhunderts veränderte: Das absolut Neue von damals in puncto Material, Schnittform, Silhouette, Verarbeitung und Dekor.

Der tief greifende Wandel der weiblichen Modelinie zeigt sich durch schlichtere Schnitte und kürzer werdende Rocksäume. Reformbewegungen, die Frauenemanzipation, der Einstieg in das Erwerbsleben, die Mobilität von Sport und Reisen brachten für die moderne Frau eine notwendige und unentbehrliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Fotografien und Illustrationen aus der Zeit begleiten die Mode-Schau.

Die Mode- und Grafikgalerie wurde 1999 mit der Eröffnung des Schümann-Flügels eingerichtet. Hier werden in regelmäßiger Folge Sammlungsbestände aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts präsentiert. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg zu sehen. Foto: "Amitié" -Créations Philippe & Gaston, Paris, 1925

www.mkg-hamburg.de

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN