Bei den europäischen Verbraucherschutzbehörden gingen im vergangenen Jahr insgesamt 2.200 Meldungen zu Produkten ein, die für Verbraucher zur Gefahr werden könnten. Die Meldungen in dem dafür eingerichteten Alarmsystem zogen mehr als 4.000 Reaktionen wie Produktrückrufe oder Verkaufsstopps nach sich – etwas mehr als im Jahr zuvor, wie die EU-Kommission in einem aktuellen Bericht aufzeigt.

Bei den meisten beanstandeten Produkten handelt es sich um Importe, vor allem im Spielzeug- und Automobilbereich, die mit 31 sowie 19 Prozent die Spitzenplätze der Negativliste belegen. Auf Rang drei folgen mit zehn Prozent Kleidung, Textilien und Accessoires, die meist mit gefährlichen Chemikalien belastet waren. In rund 220 Fällen wurden die Behörden hier im Jahr 2018 aktiv. Grund genug für die Politik, die Vorzüge des aktuellen Meldesystems zu betonen: Dieses sei ein Schlüsselinstrument, „um Europäer vor gefährlichen Produkten zu schützen, und es funktioniert wirklich, so die EU-Kommissarin Vera Jourova zur Vorstellung der Bilanz 2018 in Bukarest. Alle EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen beteiligen sich an dem System.

 

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