Nicht nur die Bread & butter und die Premium waren am vergangenen Wochenende in Berlin gut besucht. Auch die Events jenseits der Messen fanden regen Zuspruch, so wurde die Nachwuchs-Veranstaltung Beck's Fashion Experience geradezu von Modeinteressierten gestürmt. Die Brauerei aus Bremen hatte zur Modenschau von sieben jungen Designern in den Glaspavillon an der Karl-Marx-Allee geladen. Die Kreativen wurden von einer Jury, zu der bekannte Designer wie Bernhard Willhelm und Markus Lupfer und die Messeveranstalter Anita Anic und Norbert Tillmann gehörten, ausgewählt. Es sollte gezeigt werden, was es an neuer Mode aus Deutschland gibt. "Es geht nicht um einen Hype, sondern um kreative Substanz", so Ines Kaag, Jurymitglied und Designerin bei Bless. Doch bevor die Auserwählten Substantielles zeigen durften, präsentierte Beck's noch ein wenig Design in eigener Sache. Die drei besten T-Shirt-Entwürfe des Beck's Gold-Designwettbewerbs wurden prämiert. Dann war es soweit: Die Kollektionen von Hui Hui, Sabine Bräuninger, Von Sono, Stefanie Franzius, c.neeon, Chuocroute und Philippa Lindenthal wurden vorgeführt. Dabei waren teilweise die Vorlieben der Paten - jedes Jurymitglied hatte einen der Kandidaten ausgewählt - nicht zu übersehen. Besonders die letzten drei Kollektionen fanden beim Publikum regen Zuspruch. Was im Falle von Choucoute auch daran liegen könnte, dass es sich hierbei um den in der Berliner Modeszene nicht mehr ganz unbekannten Designer, Troy Dabski handelt. Zur Aftershowparty waren es dann nur noch ein paar Schritte. Im wmf-Club auf der anderen Straßenseite konnte das Modevolk anstoßen - nicht nur mit Bier.

Fashionunited nutzt die Gelegenheit und stellt in den nächsten Tagen die Arbeit einiger der Nachwuchsdesigner dieser Veranstaltung etwas ausführlicher vor. Den Anfang macht morgen Choucroute.

 

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