Der Hersteller für Damenoberbekleidung Gerry Weber konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 seinen Umsatz steigern. Die Gerry-Weber-Gruppe nahm im ersten Quartal 2004/05 85,7 Millionen Euro ein, das bedeutet eine Steigerung um 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal 2003/04 waren es noch 77,9 Millionen Euro gewesen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg von 5,1 Millionen Euro auf 5,78 Millionen Euro.

Sowohl die Marken Gerry Weber, Taifun und Samoon als auch die Einzelhandelsaktivitäten legten nach Aussage des Konzerns beim Umsatz deutlich zu. Damit sei die Gerry Weber AG auf dem besten Weg, sich von einem Wholesaler zu einem vertikal ausgerichteten Lifestyle-Konzern zu entwickeln, hieß es weiter.

Auch mit den Auftragseingängen zeigte sich der Bekleidungshersteller zufrieden: Für die Herbst/Winter-Kollektion 2005/06 konnte ein zweistelliges Plus von fast 14 Prozent erreicht werden. Die größten Wachstumsraten verzeichneten die Sublabels G.W., Gerry Weber Edition und Gerry Weber Sport, die zum Teil zwischen 40 und 70 Prozent bei den Orders zulegen konnten. In den vergangenen drei Monaten eröffnete der Konzern sieben neue eigene Läden, insgesamt gibt es nun 20 "Gerry Weber Houses" werden. Der Umsatz in den eigenen Geschäften stieg, verglichen mit dem Vorjahr, um 72,2 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert das Unternehmen einen zweistelligen Umsatzanstieg auf 390 Millionen Euro. Dabei sollen die eigenen Geschäfte einen bedeutenden Beitrag zum Umsatzplus leisten: Für das laufende Jahr sind die Eröffnung von 20 weiteren Standorten in Eigenregie geplant. Auch die Zahl der aktuell 57 "Houses of Gerry Weber", die von Franchisenehmern betrieben werden, soll ausgebaut werden. Mittelfristiges Ziel ist es, 300 bis 400 Franchiseverkaufsflächen in Städten mit mehr als 80.000 Einwohnern zu betreiben.

 

Related Products

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN