Der Damenbekleidungshersteller Hirsch muss für das Geschäftsjahr 2002/03 Verluste verbuchen. So sank der Umsatz von 40,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 33,1 Millionen Euros, das ist ein Minus von 19,1 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) rutschte von 1,0 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 0,9 Millionen Euro. Damit beläuft sich der Jahresfehlbetrag auf 1,2 Millionen Euro nach einem Vorjahresüberschuss von 0,3 Millionen Euro.

Mitverantwortlich für den Umsatzrückgang sei auch die Abnahme der Exporterlöse. Der Auslandsumsatz sank um 23 Prozent von 10,2 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro. Die Exportquote beträgt damit 23,7 Prozent nach 25 Prozent im Vorjahr. Auch das erste Quartal des Geschäftsjahres 2003/04 verlief negativ: Der Umsatz des Markenherstellers sank von 9,1 Millionen Euro im Vorjahr um 19,8 Prozent auf 7,3 Millionen Euro. Als Gründe für das Umsatz-Minus nannte Hirsch das sehr vorsichtige Orderverhalten des Einzelhandels und den Rückgang der Preise. Dagegen lägen die Auftragseingänge für Herbst/Winter 2004/05 vor allem im Rock-Segment über dem Niveau des Vorjahres.

Für das Geschäftsjahr 2003/2004 erwartet der Hirsch-Vorstand eine stagnierende Umsatzentwicklung. Daher werde es weitere Kostensenkungen, auch im Personalbereich, geben. Mit neuen Verkaufsflächen im Einzelhandel und einer Expansion ins Ausland soll dem negativen Markttrend entgegengewirkt werden.

Im Juni 2004 kommt die neue Hosen-Linie "HIRSCH.trousers" auf den Markt, um die sich eine eigene Design- und Vermarktungsabteilung kümmert. Hirsch hat keine inländische Produktion mehr, im Geschäftsjahr 2002/03 wurde in Rumänien, Bulgarien und in der Slowakei produziert.

 

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