Der Luxusartikelhersteller Gucci Group N.V. musste im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen drastischen Gewinneinbruch hinnehmen. Wie das in den Niederlanden notierte Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, erwirtschaftete der weltweit drittgrößte Luxusartikel-Hersteller demnach im ersten Quartal einen Nettogewinn in Höhe von 1,2 Mio. Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Nettogewinn von 35,5 Mio. Euro) einem Gewinneinbruch von rund 97 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem moderaten Gewinnrückgang auf 27,6 Mio. Euro gerechnet. Der Konzernumsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls um 6,7 Prozent auf 567,1 Mio. Euro.

CEO Domenico de Sole begründete dieses enttäuschende Ergebnis mit der schwachen Dollar-Entwicklung sowie der in Asien grassierenden Lungenseuche SARS, welche die dortigen Verkaufszahlen wesentlich beeinträchtigt hätten. Für das laufende Geschäftsjahr äußerte sich CEO Sole dennoch vorsichtig optimistisch und begründete seine Haltung mit wesentlichen Verbesserungen in den vergangenen beiden Monaten.

 

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