Wie nicht anders zu erwarten hat die Gucci-Show am vergangenen Mittwoch alles in den Schatten gestellt, was sonst noch auf der Mailänder Modewoche passierte. Tom Ford trat zum letzten Mal für Gucci auf den Laufsteg, und das war fast wichtiger als die davor gezeigte Mode. Aber nur fast: Tom Ford ließ seine spektakulärsten Kreationen der vergangenen zehn Jahr Revue passieren. Sexy und eng anliegend waren die Kleider, Hosen so schmal wie Leggins - dazu ausladende eingefärbte Pelzstolen. Für die späteren Abverkäufe sind ein paar Wiedererkennungseffekte ja bestimmt nicht das schlechteste, und wer erinnerte sich nicht gern an das hautenge weiße Jersey-Kleid mit dem freigelegten Hüftknochen von 1996.

Als Tom Ford sich verbeugte, regnete es rosafarbene Rosenblätter. Nur kurz umarmte er seinen Lebensgefährten Richard Buckley, Chefredakteur der Vogue Homme International, um dann schnell wieder zu verschwinden. Und alle im ungewissen zu lassen, wo er seinen nächsten Auftritt haben wird - hier in Mailand als Versace-Retter oder doch auf dem Sunset Boulevard in Hollywood?

 

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