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Kreischend bunte Nanas bei Christian Dior

Dekorative, bunte Herzen auf Lederkleidern, Pullover mit aufgestickten Pailletten-Drachen und Spiegelmosaik-Kleider: Die Kreationen von Maria Grazia Chiuri für Christian Dior haben bei den Prêt-à-Porter-Modeschauen in Paris an die berühmten Pop-Art-Plastiken namens Nana erinnert.

Seit die Ex-Valentino-Designerin bei Dior das Zepter in der Hand hält, ist Feminismus das wiederkehrende Thema des Pariser Modehauses. Für ihre Debüt-Kollektion entwarf sie T-Shirts mit dem Aufdruck «We should all be feminists». In der darauf folgenden zeigte sie kämpferisch anmutende Frauen in maskuliner Arbeiterkleidung. Diese Saison wollte sie der Arbeit weiblicher Künstler eine Bühne geben und nahm sich Niki de Saint Phalle, die Schöpferin der Nanas, als Inspiration.

Chiuri mischte das Ganze mit bereits von ihr bekannten Looks, wie den langen transparenten Tüllröcken, die sie diesmal über buntgeringelte Strickpants warf. Dazu kombinierte sie kniehohe Stiefel aus Netzstoff, langhaarige Fellmäntel und Leopardenmuster. Maria Grazia Chiuri lehnte sich mit dieser Kollektion am Dienstag weit aus dem Fenster - ob die Kundinnen diese wilden Looks genauso annehmen werden wie die Tüllröcke und Baskenmützen aus den beiden letzten Kollektionen wird sich zeigen. (DPA)

Die internationale Fashion Week-Saison für Damenmode beginnt im September und die ganze Aufmerksamkeit richtet sich für die aktuellsten Trends der kommenden Saison wieder auf New York, Paris, London und Mailand. Für alle Neuigkeiten zur Laufsteg-Saison der Damenmode klicken Sie bitte hier.