Schluss mit Nonverbal: Auch bei ihrer neuen TV-Kampagne setzt die amerikanische Jeansmarke Levi's auf den Dialog. Erstmals wurde im Frühjahr mit dem traditionellen Levi's-Werbestil gebrochen, der sich ganz auf die Bildsprache verließ, als die Firma gesprochene Dialoge einführte. Levi's scheint mit dem Erfolg zufrieden, denn jetzt wird wieder mit wörtlicher Rede geworben. Im Herbst wird es zwei neue TV-Spots geben.

Im Mittelpunkt steht der überarbeitete Jeans-Klassiker, die 501. Als wichtigste Produktneuheit bezeichnet Levi's dabei die "Anti-Form": "Diese Jeans wurde so entworfen, dass sie sich nicht den natürlichen Körperformen anpasst. Die Jeans kann sowohl on size als auch oversized getragen werden."

Der Spot "Alterations" spielt in einer Änderungsschneiderei an der Westküste Amerikas. Der Junge, der den Laden mit seiner Levi's 501 betritt, will diese keineswegs ändern lassen, sondern erklärt dem Mädchen hinterm Tresen, dass seine Hose so perfekt ist, wie sie ist.

Im Spot "Bike" versucht ein Junge mit seinen Tricks auf dem BMX-Rad, ein Inlineskates fahrendes Mädchen zu beeindrucken. Damit hat er zwar keinen Erfolg, aber ihr gefällt seine Oversized-Jeans. Die TV-Kampagne wurde von der Agentur BBH in London kreiert und unter Leitung von Nick Gordon gedreht. Die Levi's-Spots sind bis zum 18. November europaweit im Fernsehen und auf eu.levi.com zu sehen. Parallel zur TV-Kampagne schaltet Levi's europaweit eine Printkampagne mit drei Motiven zum Thema Levi's 501, Jeans mit Antiform.

Levi's präsentiert also auch mit der neuen Kampagne nicht einfach ein neues Produkt, sondern erklärt der relevanten Zielgruppe viel mehr, wie und warum man diese Jeans tragen sollte. Und verlässt sich nicht darauf, dass ihre neue Jeans selbsterklärend Absatz findet.

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN