Der Jeanshersteller Levi Strauss & Co. steckt tief in den roten Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/2003, das am 30. November endete, musste der Konzern nicht nur einen weiteren Rückgang des Umsatzes hinnehmen, er schloss es auch mit Verlust ab. Mit 4,1 Millionen Dollar sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent, währungsbereinigt waren es 6 Prozent. Hatte es im Geschäftsjahr 2001/2002 noch einen Nettogewinn von 7 Millionen Dollar gegeben, musste Levi Strauss jetzt einen Nettoverlust von 349 Millionen Dollar bekannt geben. Damit nehmen auch die Schulden des Jeans-Unternehmen zu: von 1,85 Milliarden Dollar auf 2,32 Milliarden Dollar.

Für die Misere ist vor allem das vierte Quartal verantwortlich: Der Umsatzrückgang betrug in diesem Zeitraum 5 Prozent (währungsbereinigt: 9 Prozent). Der Nettoverlust belief sich auf 245 Millionen Euro, im Jahr zuvor hatte Levi Strauss noch einen Gewinn von 21 Millionen Dollar verzeichnen können.

 

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