Der Poker geht weiter: Erneut ist die Übernahme der britischen Warenhauskette Marks & Spencer durch den Londoner Unternehmer Philip Green abgeblockt worden. Schon in der vergangenen Woche wurde Greens Angebot von 13, 6 Milliarden Euro als zu niedrig zurückgewiesen. Der Vorstandschef von Marks & Spencers Stuart Rose will eine Übernahme verhindern und legte nach berichten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Montag ein Konzept zum Konzernumbau und Sparmaßnahmen vor. So soll das Kreditkartengeschäft für 1,1 Milliarden Euro an die britische Großbank HSBC verkauft werden. Die Damenmodelinie "Per Una" soll zukünftig in Eigenregie vermarktet werden. Mit modischen Sortimenten und neuer Werbestrategie soll das Unternehmen auf Vordermann gebracht werden, dass mit 11,1 Prozent immer noch den größten Anteil am britischen Textilhandel hat. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Rose von einigen Investoren das Vertrauen ausgesprochen.

 

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