Sehr entspannt: Ob es nun an den karibischen Temperaturen lag, die am ersten Augustwochenende in Kopenhagen herrschten - die Stimmung auf der Modemesse CPH Vision in den Oksnehallen war entspannt, aber keineswegs ausgelassen. Ausstellern und Besuchern war durchaus bewusst, dass sie zum Geschäftemachen in die dänische Hauptstadt gekommen waren. Den die CPH Vision gehört zu den wichtigsten Modemessen für den skandinavischen Markt, und daher stellen hier viele Marken und Designer aus Norwegen, Finnland, Schweden und Dänemark aus, die ihre Produkte vor allem innerhalb Skandinaviens verkaufen.

So bekommt man einen guten Einblick, wie skandinavische Mode aussieht: betont weiblich. Röcke und Kleider in zarten Pastelltönen und leichten Stoffen, mit verspielten Mustern und Paillettenstickereien, mädchenhafte Kleidungsstücke im Retrolook fanden sich an zahlreichen Ständen. Auch wenn die Entwürfe die Weiblichkeit der Trägerin betonen sollen, sind sie doch von überbordender südländischer Erotik weit entfernt: Die skandinavische Sachlichkeit findet sich immer - zumindest in dem ein oder anderen praktischen Detail.

Erstaunlich das hohe Niveau der Bekleidung, auch bei jungen Modefirmen fiel die solide Verarbeitung auf. Kein Wunder, dass Marken wie Baum und Pferdegarten, Ivana Helsinki und Eksempel langsam auch in Deutschland Fuß fassen.

Natürlich spielte Sports- und Jeanswear von Firmen wie Tommy Hilfiger, Miss Sixty, Puma und Wrangler auch in Kopenhagen keine unwichtige Rolle, und skandinavische Modemarken wie Munthe plus Simonsen, Filippa K. und Bruuns Bazaar haben sich längst auch auf dem europäischen Markt jenseits der Ostsee etabliert.

 

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